LINK Ausgabe 3/2015

Den Durchblick verloren?

Die Argumente für eine Annahme der RTVG-Revision im Juni sprechen eigentlich für sich: Für die grosse Mehrheit der Haushalte wird die Gebühr rund 50 Franken günstiger. 75 Prozent aller Unternehmen müssen keine Gebühr mehr zahlen. Auch AHV-Bezügerinnen und Heimbewohner werden befreit. Die Billag-Kontrolle entfällt. Über 30 private TV- und Radiosender erhalten zulasten der SRG einen höheren Anteil der Gebühren. Der Bundesrat hat bei der Ausarbeitung der Vorlage Forderungen nach finanzieller Entlastung und Bürokratie-Abbau berücksichtigen wollen. Es soll «billiger, zeitgemäss, einfacher, gerechter und sozialer» sein.

Ausgerechnet der Verband der Gewerbebranche, die mehrheitlich von der Revision profitieren wird, hat das Referendum ergriffen. Politiker und Kandidierende nutzen die Gunst der Stunde und bringen sich mit Angriffen nicht nur auf die Vorlage, sondern auch auf die SRG und den Service public in Stellung für die Parlamentswahlen im Herbst. Die Stimmbürgerin, der Stimmbürger hat wohl kaum mehr eine Chance, durchzublicken, worum es am 14. Juni eigentlich geht. Deshalb lud die Trägerschaft zur Debatte und Klärung in Aarau ein. Lesen Sie den Bericht auf Seite 6 bis 8.

- Pernille Budtz, Redaktionsleiterin

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