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Publikumsrat

15.11.2011 | SRG Deutschschweiz
«Puls»: Am Puls des Publikums

Der Publikumsrat hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit «Puls» befasst. Der Moderationswechsel – Corinne Waldmeier ist seit Ende August neue Moderatorin – veranlasste den Rat, das Gesundheitsmagazin erneut zu beobachten.  

«Puls» ist nach Ansicht des Publikumsrats am Puls der Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Sendung kommt unaufgeregt, aber informativ und attraktiv daher. Die Themensetzung ist breit angelegt, und konsumentenfreundlich, wenn nötig wird auch auf die Aktualität Rücksicht genommen – so zum Beispiel beim grossen Atomunfall in Japan; allerdings auch dabei aus einer andern Optik mit besonderer Betrachtungsweise.  

Redaktionsleiter Gerald Tippelmann betonte an der Sitzung des Publikumsrats die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von «Puls». Man renne nicht medizinischen News nach, sondern wolle informieren und vor allem präventiv wirksam sein. Nach Meinung des Publikumsrats ist es ersichtlich, dass nicht von Aussen diktierte Themen realisiert, sondern selber klare redaktionelle Schwerpunkte gesetzt werden.  

Der Publikumsrat schätzt, dass die Prävention bzw. der Gesundheitsförderung in «Puls» einen hohen Stellenwert geniesst, da die Zuschauerinnen und Zuschauer in diesem Bereich viel Eigenverantwortung übernehmen können. In diesem Zusammenhang sollten die Verantwortlichen noch mehr darauf achten, in der Sendung konkrete Hinweise für die Umsetzung der Informationen zu vermitteln. Generell würde es der Publikumsrat begrüssen, wenn der praktische Nutzen noch stärker ins Zentrum gerückt würde.  

Corinne Waldmeier, der Moderatorin, attestiert der Rat hohe Kompetenz. Sie ist in kürzester Zeit zum neuen Gesicht von «Puls» geworden und vertritt die Anliegen der Zuschauerschaft in den Gesprächen souverän. Sie dürfte manchmal sogar noch eine etwas kritischere Haltung einnehmen.  

Lob erhält «Puls» zudem für die sehr umfangreiche und übersichtliche Internetseite. Diese Seite bietet dem Publikum einen grossen Zusatznutzen. Sie ist auch sendungsunabhängig interessant und kann quasi als «Gesundheitslexikon» genutzt werden.

Text: Geschäftsstelle SRG.D

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