SRF setzt Sparmassnahmen um
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SRF setzt Sparmassnahmen um

Im Rahmen des SRG-Sparprogramms muss SRF ab 2016 umfangreiche Sparmassnahmen umsetzen. Das Sparprogramm erfolgt vorrangig in Technik- und Supportfunktionen. Einzelne Abstriche im Programm sind jedoch unvermeidbar: Unter anderem wird bei einzelnen Struktursendungen die Zahl der Neuproduktionen reduziert. Ab 2017 verzichtet SRF auf den «SwissAward». Insgesamt werden bei SRF und tpc 102 Stellen gestrichen.

Ab 2016 muss die SRG 40 Millionen Franken einsparen; der Betrag erhöht sich bis 2018 auf 50 Millionen Franken. Der Anteil von SRF beträgt 2016 12 Millionen Franken und erhöht sich bis 2018 auf 14 Millionen Franken. Hinzu kommen zusätzliche Einsparziele von SRF, sodass bis 2018 insgesamt 23 Millionen eingespart werden müssen. Vom Sparprogramm nicht tangiert werden bauliche und technische Entwicklungen der Standorte Leutschenbach und Basel, die mittelfristig die Betriebskosten senken werden.

Die Sparmassnahmen sollen für das Publikum möglichst wenig spürbar sein. Einzelne Abstriche beim Programm sind jedoch unvermeidlich. SRF reduziert ab 2016 bei einzelnen Struktursendungen die Zahl der Neuproduktionen; betroffen sind «Puls», «Einstein», «sportlounge»/«sportaktuell», «Aeschbacher» und «Kulturplatz», jeweils im Umfang von rund sechs Ausgaben pro Jahr. Am Samstagabend werden künftig weniger eigenproduzierte Shows zu sehen sein. Der «SwissAward» ist im Januar 2016 letztmals im Programm.

Der Grossteil der Sparmassnahmen, die Technik- und Supportfunktionen betreffen, hat keinen Einfluss auf das publizistische Angebot. Durch das Sparprogramm müssen SRF und tpc 102 Stellen einsparen. Über Fluktuationen, Pensenreduktionen und vorzeitige Pensionierungen soll die Zahl der Kündigungen so tief wie möglich gehalten werden. Die Sozialpartner haben einen Sozialplan ausgehandelt.

Text: Media Relations SRF
Bild: SRF/Oscar Alessio

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  1. Pierrejulien (Peter Tanner) 21.11.2015 01:08

    unschön und schwierig .... Aber in dieser Angelegenheit entscheidet die Macht des Geldes (Finanzen) über die Macht der Medien!!! Das ist fast "Ohnmächtig" in unserer Zeit- und angesichts der technischen Entwicklung und Vielfalt! Ist weniger mehr...? Wird sich zeigen..?! Die Zukunft bestimmt das Überleben...!

  2. Gerber Werner 24.11.2015 18:59

    das der swissaward aus dem programm gestrichen wird, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. eine sendung die sich beim publikum einer grossen beliebtheit erfreut macht mich persönlich wütend. da gibt's andere sendungen welche unbedingt weggehören. zb. 1 gegen 100 usw. ich kann diese entscheidung nur wieder mal als einen zuwenig überlegten schnellschuss bewerten.

  3. HJ Krebs 24.11.2015 19:21

    Ich begreiffe nicht warum ausgerechnet die Sendung, die den grössten Bezug zur Schweiz hat, gekippt wird....und die vielen Endemol und anderen Lizenzsendungen bleiben uns erhalten obwohl man eben Diese auf vielen andern Sendern anschauen kann. Unverständlich!!!!!!

  4. Sandra Mory 27.11.2015 14:02

    Sehr Schade, dass bei diesen Struktursendungen gespart wird. Diese Sendungen gehören meiner Meinung nach zu den Stärken von SRF.

  5. Beatrice Hostettler 30.11.2015 15:01

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Mit ihrer "Streichung" von Sendungen, Puls, Einstein, Aeschbacher, Sport usw. werden sie sicher einen grossen Teil von den Konsumenten verlieren. Es ist schade, dass gerade interessante und unterhaltsame Sendungen gestrichen werden. Diese sind doch noch "natürliche " Sendungen, die wir, mittelalterliche Personen ab 45 Jahren gerne sehen und interessant sind. Was werden Sie für Sendungen an diesen Stellen platzieren??? Amerikanische Serien, Politik (sehen wir in jeder Tagesschau genügend) oder sonstigen Käse.
    Ich finde es sehr schade und bedaure ihre Streichungen. Sicher wären andere Übertragungen sinnvoller zur Streichung.

    Herzliche Grüsse
    B. Hostettler

  6. SRG Deutschschweiz 01.12.2015 14:02

    Sehr geehrte Frau Hostettler
    Besten Dank für Ihren Kommentar. Ich kann Sie beruhigen - die von Ihnen erwähnten Sendungen werden nicht gestrichen, SRF reduziert lediglich die Anzahl an Neuproduktionen, je rund sechs Ausgaben weniger pro Jahr. Nur "SwissAward" wird vom Programm gestrichen.
    Freundliche Grüsse
    Pernille Budtz, Admin