Wie schützt die SRG die Mitarbeitenden in einer solchen Krise?

Der Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden und die Erfüllung des gesetzlichen Leistungsauftrags stehen bei allen Massnahmen an erster Stelle. Deshalb erfolgt die Rückkehr zur Normalität bei SRF langsam und stufenweise. Seit Montag, 11. Mai, sind gegen 20 Prozent der Mitarbeitenden, die vorher im Homeoffice waren, wieder zurück an den SRF-Standorten. Wo es sich bewährt hat und betrieblich möglich ist, wird Homeoffice auch in den nächsten Wochen weitergeführt.

Die vom Bundesamt für Gesundheit BAG empfohlenen Hygienevorschriften gelten an allen Standorten weiterhin uneingeschränkt. Dazu gehören insbesondere Händewaschen (oft und gründlich) und den Mindestabstand von 2 Metern jederzeit einzuhalten. Wo dieser Mindestabstand im Arbeitsalltag nicht eingehalten werden kann, beispielsweise an Schnittplätzen, gilt Maskentragepflicht.

Mit der langsamen, schrittweisen Rückkehr sollen sich die Mitarbeitenden vorsichtig an die neue Arbeitsrealität herantasten, ohne neue Infektionsrisiken einzugehen zu müssen. Es ist wahrscheinlich, dass es noch bis Mitte August dauern wird, bis für das Gros der Betroffenen der Übergang in die nächste Stufe der Rückkehr erfolgt, also maximal 40 Prozent der Mitarbeitenden aus dem Homeoffice zurückkehren können. Die Herausforderung dabei ist der Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern, der permanent einzuhalten ist. Das ist an den meisten Büroarbeitsplätzen vor Ort problemlos möglich. Schwierig bis unmöglich wird es jedoch in den Personalrestaurants, Treppenaufgängen und Lifts, Toilettenanlagen, Pausenräumen und teilweise auch auf den Korridoren: Das erfordert eine erhöhte Disziplin, was bei sich zusehend «lockernden» Verhältnissen ausserhalb der SRF-Standorte recht anspruchsvoll, aber nötig ist.


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