Wie werden Inhalte zur Krise intern koordiniert?

SRF hat zwei Chefredaktionen: Die Radio-Chefredaktion in Bern und die TV-Chefredaktion in Zürich. Beide arbeiten unabhängig voneinander. Die Themen-Koordination findet je innerhalb dieser beiden Abteilungen statt, so dass es im TV-Angebot keine Doubletten gibt und auch nicht im Radioangebot. Die Onlineredaktion «SRF News» ist beiden Chefredaktionen unterstellt und hat primär die Aufgabe, das Beste aus dem gesamten Angebot (Radio, TV) für die digitalen Vertriebswege aufzuarbeiten und entsprechend dem Nutzerverhalten, Tageszeit etc. adäquat zu publizieren. Daneben bearbeiten auch mehrere Redaktionen der Abteilung Kultur Corona-Themen, die wiederum in eigenen Sendungen («Einstein», «Sternstunden», «Kontext») oder in Form von Wissenschafts-Fachbeiträgen in den Informationssendungen von Radio und Fernsehen publiziert werden. Online werden auch diese Programmleistungen entsprechend umgesetzt. Insgesamt unterscheidet sich das Corona-Thema publizistisch nicht von jedem anderen aktuellen Schwerpunktthema: Es wird auf allen SRF-Kanälen publizistisch bewirtschaftet und es findet zwischen all diesen Kanälen permanent eine formelle wie informelle Koordination statt in Sitzungen, via Skype-Calls, hat-Applikationen, Telefon, Mail oder über die Redaktions-Systeme, die ebenfalls Messaging-Tools implementiert haben. Aus Sicht der Journalisten also business as usual - einfach mit einer nie dagewesenen Quantität zu einem Themenbereich.


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