Betrifft die No-Billag-Initiative nur die SRG?

Nein, die Initiative betrifft weite Teile der Schweizer Medienlandschaft. Neben der SRG, mit ihren Sendern SRF, RTS, RSI, RTR und SWI, erhalten 34 private lokale und regionale Radio- und TV-Stationen ebenfalls Gebührengelder. Wird die Initiative angenommen, fallen diese Beiträge weg – für die meisten dieser Medienunternehmen wäre dies das Ende.


Die folgenden Privatmedien sind ebenfalls betroffen:

Kommerzielle Radios
Chablais, Rhône, rro, BNJ, Freiburg, Canal 3, BeO, Neo1, Munot, Grischa, Fiume Ticino, 3iii

Komplementäre Radios
Cité, Rabe, Kanal K, Radio X, 3fach, LoRa, Stadtfilter, Rasa, toxic

Regionalfernsehveranstalter
Léman bleu, la télé, Canal 9, Canal alpha, TeleBärn, TeleBielingue, TeleBasel, Tele M1, Tele 1, Tele Top, Tele Ostschweiz, Tele Südostschweiz, Tele Ticino


Am 4. März 2018 stimmen wir über die Eidgenössische Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» ab. Die Initiative will gebührenfinanzierte Medien verfassungsrechtlich verbieten. Die Abstimmung richtet sich allerdings nicht nur gegen die Empfangsgebühren (auch «Billag-Gebühr» genannt), sondern stellt die grundsätzliche Frage, ob die Schweiz künftig noch einen öffentlich getragenen Service public haben soll, oder nicht.


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