Ich nutze SRF fast nie: Warum soll ich trotzdem Gebühren bezahlen?

Wie bei der Krankenkasse bezahlt man mit den Empfangsgebühren nicht nur was man konsumiert, sondern sichert sich und der ganzen Schweizer Bevölkerung das Recht auf Qualitätsjournalismus und ein viersprachiges Programm bestehend aus Information, Bildung, Kultur, Sport und Unterhaltung.

Des Weiteren unterstützt man mit seinen Gebühren solidarisch die Sprachminderheiten der Schweiz. Sie zahlen Ihre Gebühren, damit nicht nur Sie selber, sondern alle Menschen in allen Regionen der Schweiz Zugang zu einem angemessenen, breiten und hochqualitativen Medienprogramm haben. Die Zahlen belegen, dass die Programme stark nachgefragt werden: Radio SRF erreicht täglich über 2,6 Millionen Menschen. Beim Fernsehen sind es 2,4 Millionen pro Tag.


Am 4. März 2018 stimmen wir über die Eidgenössische Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» ab. Die Initiative will gebührenfinanzierte Medien verfassungsrechtlich verbieten. Die Abstimmung richtet sich allerdings nicht nur gegen die Empfangsgebühren (auch «Billag-Gebühr» genannt), sondern stellt die grundsätzliche Frage, ob die Schweiz künftig noch einen öffentlich getragenen Service public haben soll, oder nicht.


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