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Nutzen Sie unsere SRF Investigativ-Box

Skandale, Korruption, Misswirtschaft. Oft wird dies dank Whistleblowern publik. Eine neue Meldeplattform bietet Schutz.

Wer einen Missstand an die Öffentlichkeit bringt, muss damit rechnen, dass er von seinem Arbeitgeber entlassen und strafrechtlich verfolgt wird. Und zwar unabhängig davon, ob er beim Staat oder in der Privatwirtschaft arbeitet. Das mussten bekannte Whistleblower wie Rudolf Elmer erfahren. Bei «Input Kompakt» auf SRF 3 erzählt er, wie und warum er die Offshore-Geschäfte seines Ex-Arbeitgebers, einer Privatbank, auffliegen liess.

Neue Plattform

Heute gilt darum, was schon immer galt: Wer Missstände an die Öffentlichkeit bringt, tut gut daran, anonym zu bleiben. Nur Anonymität gewährt mangels rechtlicher Grundlagen Schutz.

Um auch im digitalen Zeitalter Inputgebern und Whistleblowern weiter den Schutz zu bieten, den sie verdienen, haben die SRF-Magazine «Rundschau» und «Kassensturz» heute eine Plattform in Betrieb genommen. Mit der SRF-Investigativ-Box können Informanten Meldungen anonym und sicher an die Redaktionen übermitteln.

Missstände melden

Haben Sie einen Missstand von grosser Tragweite beobachtet, der an die Öffentlichkeit gehört? Verfügen Sie über vertrauliche Dokumente? Whistleblower und Inputgeber können mit Meldungen sich und ihr Umfeld gefährden. Nutzen Sie daher nicht die üblichen Kanäle, sondern die SRF Investigativ-Box. Diese ist ausschliesslich für Meldungen von Missständen grosser Tragweite und für Informanten, die durch eine mögliche Enttarnung ihre eigene Stellung oder andere in Ihrem Umfeld gefährden.

Wichtig: Normale Meldungen und Inputs an die Redaktionen können nicht berücksichtigt werden. Bitte nutzen Sie dafür wie bis anhin die bestehenden Kanäle der «Rundschau» und des «Kassensturz», auf denen wir Ihre Meldung und Ihren Input speditiv und gezielt bearbeiten können.

Hier erhalten Sie direkten Zugang zur SRF Investigativ-Box .

Diese Meldeplattform wird gemeinsam von den Redaktionen «Rundschau» und «Kassensturz» betreut und von einem professionellen IT-Anbieter betrieben. Über die Plattform können sie uns eine Meldung zukommen lassen, vertrauliche Dokumente hochladen und über einen persönlichen, geschützten Zugang auf Ihren Fall zugreifen.

Über die Plattform sind Sie bei der ersten Kontaktaufnahme besser geschützt als über herkömmliche Kommunikationskanäle. Im Gegensatz zu beispielsweise einer Kontaktaufnahme per E-Mail hinterlassen sie so weniger Spuren.

Ausgewählte Mitarbeiter von «Rundschau» und «Kassensturz» bearbeiten die Meldungen und treten mit Ihnen in Kontakt. Die beiden SRF-Magazine decken Missstände in Politik, Behörden und Unternehmen auf und haben viel Erfahrung im Umgang mit Inputgebern und Whistleblowern.


Grundsätze für die Verwendung der SRF Investigativ-Box:

  • Vermeiden Sie Computer und Netzwerke, die mit Ihnen in Verbindung gebracht werden. Kommunizieren Sie nie aus dem Büro. Nutzen Sie wenn möglich öffentliche Netzwerke. Anrufe von ihrem eigenen Telefon aus werden registriert und können Sie auch noch Monate später entlarven.
  • Die sicherste Kontaktmöglichkeit ist per Briefpost oder per Telefon aus einer Telefonkabine. Die Kontaktdaten der beiden Redaktionen finden Sie hier: «Rundschau» und «Kassensturz» .
  • Keine Kommunikationsform bietet 100%-ige Sicherheit. Überlegen Sie sich gut, ob Sie Meldung erstatten wollen. Bedenken Sie, dass Sie ein Risiko eingehen. Ihre Daten befinden sich auf den Servern eines erfahrenen Dienstleisters im Auftrag von SRF.

Text: SRF

Bild: SRF

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