Vom Bodensatz bis zum Generaldirektor - eine unterhaltsame 34. GV der SRG AG SO
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Vom Bodensatz bis zum Generaldirektor - eine unterhaltsame 34. GV der SRG AG SO

Die Generalversammlung der SRG Aargau Solothurn (SRG AG SO) fand gestern Abend in der Berufsschule Martinsberg in Baden statt. Die zwei Hauptreferenten, Roger de Weck und Mike Müller, sorgten für einen kurzweiligen Anlass.

Als erster Gastreferent sprach an der Generalversammlung der SRG AG SO Peter Grünenfelder, Staatsschreiber des Kantons Aargaus. Er betonte die Wichtigkeit der Medien in der direkten Demokratie. Für den Kanton Aargau würde er sich wünschen, dass er auf nationaler Ebene öfter Beachtung in den Programmen von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) fände.

Viel Gewicht den Referenten

Präsident Peter Moor-Trevisan führte anschliessend zügig durch den statutarischen Teil der GV. Da weder Wahlen anstanden, noch Anträge von Mitgliedern eingegangen waren, war dieser Teil aussergewöhnlich kurz. Einzig die erfreuliche Nachricht der gestern bekannt gewordenen definitiven Besetzung der zweiten Fernsehkorrespondentinnenstelle durchbrach den vorgegebenen Ablauf. Mit Natascha Schwyn verpflichtet die Chefredaktion eine erfahrene Journalistin aus der Region.

Anschliessend begrüsste der Präsident den ersten der zwei Hauptreferenten, Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR. De Weck begann seinen Teil mit einem kurzen Diskurs zum Service public. Darin betonte er den solidarischen Aspekt des Schweizer Systems. Die Struktur der SRG SSR sei zudem Garant für Unabhängigkeit. Und die Programmvielfalt wäre mit ausschliesslich privaten Medienhäusern nicht gegeben. Provokativ meinte er, dass wohl niemand Zustände wie in Grossbritannien, Italien oder Österreich wünsche.

Hintergründiges zum Bestatter

Mike Müller, Schauspieler, betrat nach einer kurzen Erfrischungspause die Bühne. Locker gab er Auskunft über sein Schaffen, aktuell in seiner Rolle als Bestatter, aber auch auf der Bühne und in der sonntäglichen Late-Night-Show auf SRF 1. Der „Bodensatz“, wie er sich und seine Kollegen ironisch nannte, könne in der Schweiz und insbesondere bei SRF sehr frei arbeiten. Beispielsweise dürften Giacobbo und Müller in ihrer Sendung auch mal gegen die Führung des Unternehmens wettern. Andernorts könnte das ein Kündigungsgrund sein.

In der anschliessenden Fragerunde erfuhr man beispielsweise, dass Müller am Sonntagabend auf seinem Protokollbildschirm oft nichts Relevantes stehen habe, weil er lieber ohne vorformulierte Fragen in die Interviews mit den Gästen gehe. Oder dass es Gespräche mit dem deutschsprachigen Ausland gebe, wohin die Serie „Der Bestatter“ möglicherweise verkauft werde. 

Nach zweieinhalb Stunden endete die GV. Den anschliessenden Apéro nutzten die Gäste, um mit den verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern des Unternehmens, der Trägerschaft und der Generaldirektion ins Gespräch zu kommen.

SRG Aargau Solothurn

Die SRG Aargau Solothurn (SRG AG SO) ist die Trägerschaft des Schweizer Radio und Fernsehen SRF in den Kantonen Aargau und Solothurn. Sie bildet die Brücke zwischen Programmschaffenden und Publikum und setzt sich ein für einen unabhängigen Service public der SRG. Zudem tritt die SRG AG SO für eine angemessene Berücksichtigung der Kantone Aargau und Solothurn in den elektronischen Medien der SRG ein. 

Die SRG AG SO ist eine der sieben regionalen Mitgliedgesellschaften der SRG Deutschschweiz und ist als Verein organisiert. Interessierte Personen können den Gesellschaften beitreten und im Rahmen der Vereins- oder Genossenschaftsarbeit Einfluss auf die Tätigkeit der SRG SSR nehmen.

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