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Programmkommission der SRG AG SO befasst sich mit der neuen SRF-App

Seit Anfang Dezember 2016 bietet die neue SRF App Informationen aus aller Welt und aus der Region. Die Programmkommission der SRG AG SO hat sich die App deshalb angeschaut und beurteilt, wie die Informationsvermittlung aus den Kantonen Aargau und Solothurn in der neuen Aufmachung gelingt.

Über 50 Prozent des online SRF-Nachrichtenangebots wird heute mobil über Smartphones, Tablets usw. konsumiert. Ein kleinerer Teil nutzt dabei die traditionelle Website, die meisten informieren sich über die Apps, welche SRF für Smartphones und Tablets anbietet. Angesichts dieser Nutzungszahlen hat SRF die bestehende App für ihre Informationen überarbeitet und Anfang Dezember eine komplett neue Version veröffentlicht. Sie liefert aktuelle Informationen und Nachrichten aus dem In- und Ausland, aus Wirtschaft, Kultur, Sport und vermischte Meldungen. Sie bietet aber auch Nachrichten aus den Schweizer Regionen, welche die Redaktionen der Regionaljournale liefern.

Grund genug für die Programmkommission (PK) der SRG Aargau Solothurn, sich die neue App genauer anzusehen. Wie fällt der Vergleich mit der Vorgänger-Version aus? Fehlt etwas? Wie gut findet man sich in der App zurecht? Gelangt man schnell zu den regionalen Inhalten? Wie informativ sind Titel, Kurzlead und Spitzmarke in Verbindung mit dem Bild der einzelnen Beiträge? Die PK wollte mit ihrer Beobachtung Fragen zur Nutzung und zu den redaktionellen Inhalten beantworten. Auf Anhieb überzeugt waren die Mitglieder der PK von der «Aufgeräumtheit» der neuen SRF-App. Über die einfachere Menüführung liessen sich die gesuchten Inhalte – insbesondere jene aus der Region-, die in der alten App-Version umständlicher ausfindig zu machen waren, besser finden. Hingegen war der PK aufgefallen, dass spezielle regionale Inhalte wie Wahldossiers über die App nicht zugänglich sind. Die entsprechenden Beiträte erscheinen zwischen den chronologisch gelisteten Inhalten, was deren Auffindbarkeit erschwert.

Nach gut einem Monat sind die Macherinnen und Macher noch daran herauszufinden, wie die App am besten mit Inhalten „gefüttert“ werden kann. Man achte nun darauf, die Texte stärker für die mobile Nutzung zu verfassen, erläuterten die Sendungsmacher im Rahmen der PK-Sitzung: kürzer, prägnanter und unter Einsatz grafischer Elemente, um den Inhalt schnell vermitteln zu können: Aufzählungen ermöglichen die kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fakten, Textboxen schaffen Möglichkeiten für ergänzende Informationen.

Im Anspruch der mobilen Nutzung mit kurzen Texten und dem journalistischen Auftrag, umfassend und hintergründig zu informieren, ortete die PK auch einen Zielkonflikt: Die für die mobile Nutzung gebotene Textkürze berge die Gefahr der Oberflächlichkeit. Gerade die jüngst lancierten Kurzvideos mit Texteinblendungen, in welchen vor allem nationale und internationale Nachrichten für ein jüngeres Publikum aufbereitet werden, würden oft nur rudimentäre Informationen vermitteln. Die Programmkommission der SRG AG SO ermutigt die Redaktion, sich der Gratwanderung zwischen den beiden Anforderungen in der tagtäglichen Nachrichtenaufbereitung zu stellen.

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Text: Fabian Gressly

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