Unabhängiger Journalismus


Videoreihe "Unahängiger Journalismus", Teil 2: Peter Schmucki

Peter Schmucki

Wir präsentieren bereits die zweite Folge der Videoreihe zum Thema «Unabhängiger Journalismus». Der Informatiker Peter Schmucki hat mit Journalismus eigentlich nicht viel am Hut. Trotzdem hat er sich dazu bereiterklärt uns seine Meinung zu sagen.

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Unabhängige Medien unter Beschuss

Boris Johnson

Der Ständerat hat in der Wintersession eine parlamentarische Initiative aus dem Ständerat abgelehnt. Somit müssen auch Unternehmen in der Schweiz weiterhin Gebühren für Radio und Fernsehen zahlen. Damit wird der Spardruck für die SRG seit der gewonnenen „No Billag“-Abstimmung nicht noch weiter erhöht. Anders sieht die Entwicklung in den letzten Jahren im europäischen Ausland aus: Dänemark beispielsweise hat die Rundfunkgebühren 2018 abgeschafft und in eine Mediensteuer umgewandelt. Seither wird beim dänischen Rundfunk gespart, wo es geht. Generell haben es unabhängige Medien in Europa derzeit schwer. In Polen bekämpft die Regierungspartei PiS die Medienfreiheit, Ungarns «illiberale Demokratie» von Viktor Orbán läuft wie geschmiert mit regierungsnahen Medien, und auch in Deutschland und Österreich stehen die öffentlich-rechtlichen Sender permanent in der Kritik. Die Entwicklung macht auch vor der «Mutter» der öffentlich-rechtlichen Sender Europas, der britischen BBC, nicht halt. Premierminister Boris Johnson persönlich führt hier den Feldzug gegen diese Institution des unabhängigen, kritischen Journalismus. Müssen wir uns ernsthafte Sorgen um unsere Demokratien machen, wenn die vierte Gewalt geschwächt wird?

Hier ein Artikel aus der NZZ am Sonntag zum Thema BBC und Boris Johnson

Videoreihe "Unahängiger Journalismus", Teil 1: Marina Della Torre

Wir haben uns den Leitsatz: «Die SRG AG SO steht ein für den unabhängigen Journalismus als Teil des Service public.» aufs Banner geschrieben. Doch was genau bedeutet denn "Unabhängiger Journalismus"? Wie kann er interpetiert und gelebt werden? Marina Della Torre, Präsidentin SRG Obwalden, macht in dieser Videoreihe den Anfang und erzählt es uns.

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«TV ist tot – es lebe das TV! »

Seit Jahren schon wird es totgesagt, und doch ist es noch da: das klassische Fernsehen. Derzeit nutzt die Mehrheit der Fernsehzuschauerinnen das Medium immer noch linear, aber das zeitversetzte Schauen von Sendungen wird bald Standard sein. Mit dem riesigen Angebot an audiovisuellen Inhalten im Internet hat sich der Medienkonsum schon radikal verändert. Wie lange gibt es also noch ein Publikum, das um eine bestimmte Zeit eine Sendung einschaltet? Aber kommt es überhaupt zum Sendeschluss fürs klassische TV?

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