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«Fragen & Antworten» zu den Geschäften der GV 2020

Die 94. ordentliche Generalversammlung der SRG Region Basel zum Geschäftsjahr 2019 findet aufgrund der ausserordentlichen Lage auf dem brieflichen Weg statt. Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um die statuarischen Geschäfte.

Fragen und Bemerkungen nimmt die Geschäftsstelle der SRG Region Basel gerne bis zum 20. Mai 2020 unter info@srgregionbasel.ch oder 058 135 01 87 (Mo-Do, jeweils von 9-11 Uhr) entgegen.
Ihre anonymiserten Fragen und Bemerkungen sowie unsere Antworten werden fortlaufend veröffentlicht.


Jahresrechnung 2019

  • Zu den Darlehen

«Das SRG-Darlehen an die Radiogenossenschaft von CHF 1 Mio., das 2018 bestand, ist gemäss Bilanz weggefallen. Für 2019 hat, wiederum gemäss Bilanz, die SRG SSR nun die Lücke zwischen Ertrag und laufendem Aufwand mit einem genau passenden Betriebsdarlehen (CHF 73‘000) gedeckt. Wird uns die SRG SSR in den Jahren der Bauzeit weiterhin so unterstützen, bis die Einnahmen aus der Liegenschaft (aus Verkauf und Vermietung) wieder einen Ertragsstrom generieren? Erst dann kann ja ein Tilgungsplan für die akkumulierten Betriebskredite wie auch für die zwei Tranchen unserer 5 Millionen Einlage in das Projekt 'SRF Kultur ins MOH' aufgestellt werden.»

Hier gilt es Folgendes zu klären. Es gibt mehrere Darlehen:

1. Das Darlehen der BKB über 1 Mio. CHF für den Planungskredit wurde per 31.12.19 von der BLKB übernommen und in den Projektierungskredit integriert.

2. Es besteht ein Darlehen der SRG SSR in der Höhe von CHF 73’000.— (pro rata seit Sept. bis Ende 2019), das uns für die Überbrückung der ausgefallenen Baurechtszinsen für die Betriebsfinazierung bis zur Fertigstellung des Wohnbauprojekts zur Verfügung steht (bis Ende 2023).

3. Und dann ist noch die Verpflichtung gegenüber SRF in der Höhe von CHF 5 Mio. für das MOH, die ordnungsgemäss bilanziert werden musste (gültig bis Ende 2023).

Selbstverständlich steht uns das SRG SSR-Darlehen auch in den nächsten Jahren in der Höhe von CHF 200’000.— p.a. zur Verfügung. Die unter 2. und 3. erwähnten Darlehen wurde mittels zusätzlichen Vereinbarungen zu den von der GV (2018 und 2019) genehmigten Grundvereinbarungen mit SRG und SRF abgesichert. Die Inanspruchnahme der Darlehen sind seit Anfang im Gesamtkonzept über den ganzen Planung- und Realisierungszeitraum bis Ende 2023 integriert.

Niggi Ullrich, Präsident SRG Region Basel


  • Revisionsbericht zum Abschluss SWISS GAAP FER

Wir wurden von einem Mitglied freundlicherweise darauf hingewiesen, dass der Revisionsbericht zum Abschluss nach SWISS GAAP FER auf S. 22/23 der Jahresrechnung nicht korrekt abgebildet wurde (die erste Seite ist falsch). Bedauerlicherweise ist uns das entgangen.

Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass beide Revisionsberichte im Rahmen des Geschäftsberichts 2019 auch online separat zur Jahresrechnung publiziert wurden und einsehbar sind. Sie finden diese hier. Selbstverständlich haben wir auch die Jahresrechnung inzwischen in einer überarbeiteten Version online gestellt. Falls Sie einen Ausdruck des Revisionsberichts wünschen, stellen wir Ihnen diesen gerne zu.
Da es für den Abschluss nach SWISS GAAP FER keiner Genehmigung durch die GV bedarf (siehe entsprechender Hinweis auf S. 3 der Jahresrechnung), gibt es keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Rechtsgültigkeit der Stimmabgaben.
Die Mitglieder der SRG Region Basel werden dieser Tage noch persönlich über den Sachverhalt informiert. Für diesen peinlich anmutenden Lapsus bitten wir Sie um Entschuldigung.

Das Team der SRG Region Basel


«Wohnen Radio Basel» auf dem Bruderholz

  • Schadstoffsanierung

«Was für Schadstoffe hat es in der Liegenschaft Radio Studio Basel ? Bleibt die konkrete Schadstoffbeseitigung auf der Baustelle bis jetzt im erwarteten Rahmen? Welcher Anteil der Rückbaukosten ist dafür budgetiert?»

Heute gelten ja nicht nur gefährlich-giftige Baumaterialien (Asbest) als Schadstoffe, sondern eine ganze Reihe von anderen Stoffen, die in Wänden, Böden und Decken zum Vorschein kommen, wenn ein Gebäude abgerissen wird (Kupferleitungen, IT-Anlagen, Klimaanlagen, Notstromaggregate, Isolier- und Dämmstoffe für Akustik und Energie etc.). Und diese müssen minutiös und hoch-selektiv entsorgt werden. Im offiziellen Budget sind für die Schadstoffsanierungs- und Entsorgungsphase inkl. fachlicher Vorabklärung CHF 1.3 Mio. enthalten. Angesichts des quantitativen Ausmasses - wir haben alles andere als einen beschaulichen Bürotrakt mit Biotop übernommen, sondern eine regelrechte «Medienfabrik» inkl. 80jähriger An-/Umbaugeschichte - dürften die Kosten höher liegen. Diese werden wir aber grössenteils mit tieferen Abrisskosten kompensieren können.

Bezüglich Schadstoffe: in allen Gebäudeteilen wurden in den Mauern und Isolationen Asbestanteile gefunden, die aber mit sachgerechtem Aufwand ohne Emissionen für Umwelt und Nachbarschaft ausgebaut und saniert respektive entsorgt werden. Unser TU Gross hat da sehr viel Erfahrung. Und wir von der SRG Region Basel halten am bewährten Nachbarschafts- und Umweltschutzverträglichkeitskonzept fest.

Niggi Ullrich, Präsident SRG Region Basel

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