Landesweiter Ausbau von DAB+ am 15. November 2016
SRG Svizra tudestga News

Landesweiter Ausbau von DAB+ am 15. November 2016

Am 15. November nimmt das Angebot von DAB+ weiter zu. Unter anderem werden die dritten Radioprogramme der SRG nahezu landesweit sowie drei Privatradios regional neu auf DAB+ aufgeschaltet. Gleichzeitig stellt die SRG definitiv von DAB auf DAB+ um.

​Mit dem Ausbau steigt das DAB+ Angebot in der Schweiz auf über 100 Radioprogramme. Hörerinnen und Hörer können noch mehr SRG-Programme anderer Sprachregionen empfangen: Radio SRF 3, Couleur 3 und Rete Tre sind nahezu im ganzen Land zu hören. Deutlich erweitert wird auch das Sendegebiet der Regionaljournale von Radio SRF 1.

Sendersuchlauf erforderlich

Damit alle bisherigen und alle neu aufgeschalteten DAB+ Radioprogramme empfangbar sind, ist bei den meisten Radiogeräten ein Sendersuchlauf notwendig – nach dem 15. November 2016, 14.15 Uhr.

Aufhebung des Parallelbetriebs

Seit 2012 verbreitet die SRG neun ihrer Radioprogramme parallel auf DAB und DAB+. Diese Parallelverbreitung wird am 15. November eingestellt. Nach gut vier Jahren ist damit das Ziel erreicht, den DAB-Hörerinnen und -Hörern ausreichend Zeit für den Umstieg auf DAB+ zu geben. Denn inzwischen gibt es in Schweizer Haushalten nur noch wenig Radios, die einzig mit DAB ausgestattet sind. Einige dieser Geräte lassen sich für DAB+ nachrüsten oder mit einem DAB+ Adapter erweitern. Es wird empfohlen, sich bei Fragen zu Radiogeräten direkt an den Fachhandel, die Fachmärkte oder im Fall von Autoradios an die Garagisten zu wenden.

Voraussichtlich ab 2020 wird DAB+ die analoge UKW-Verbreitung in der Schweiz schrittweise ablösen.

Informationen über Neuerungen

Die SRG informiert die Hörerinnen und Hörer gezielt: mittels Hinweisen in den Radioprogrammen, auf dem Radio-Display, im Internet sowie mit Info-Flyern an den Verkaufsstellen von Radios. Auf dabplus.ch finden sich alle Informationen und Anleitungen hinsichtlich der Neuerungen am 15. November 2016.

Bei Fragen hilft das SRG-Kundencenter weiter.
Hotline:  0848 88 44 99 (Lokaltarif)
Internet: dabplus.ch
E-Mail:  dabplus(at)srgssr.ch

Text: SRG

Purtret: SRG, Screenshot DABplus Video

Questa contribuziun pudess era plaschair Vus

me

DAB wechselt auf DAB+: Was ändert sich?

Am 15. November 2016 wird in der ganzen Schweiz das DAB+ Angebot ausgebaut. Das sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Wechsel von DAB auf DAB+.

Leger vinavant

Ans communitgai Voss parairi (per plaschair cun resguardar Netiquette/cundiziuns generalas da fatschentas)

  1. Heinz Frischknecht 11/01/2016 6:41 nachm.

    Wie ich feststellen muss ist der DAB+ Empfang in verschiedenen Eisenbahnwagen noch nicht gewährleistet.Es kommt dort immer wieder zu Unterbrüchen und abgehaktem Empfang. Wie sieht dies nach dem 15.November aus. Freundliche Grüsse sendet Heinz Frischknecht aus St.Gallen

  2. Häberling Ilse 11/02/2016 10:32 vorm.

    Hallo, ich möchte wissen, warum Sie uns zwingen neue Empfänger zu kaufen. Was passiert mit den alten Geräten? Haben wir nicht schon genug Elektroschrott? Ich kann nicht verstehen, das dies der Bundesrat bewilligt hat, anstatt zu schauen ,dass es weniger Abfall gibt! Ausserdem habe ich mindestens 7 Empfänger mit den kleinen tragbaren und Radiowecker gerechnet. Muss ich diese alle entsorgen und was passiert mit dem Autoradio? Ist erst 5Jahre alt! Das finde ich auf Deutsch gesagt " Scheisse!" Muss man so handeln um die Wirtschaft anzukurbeln? Ausserdem kann und möchte ich mir kein neues Gerät leisten da wir Rentner sind, alles wird teurer. aber mehr Rente erhalten wir nicht! Freundliche Grüsse Ilse Häberling.

  3. Häberling Ilse 11/02/2016 11:05 vorm.

    Werden nur positive Kommentare veröffentlicht?

  4. Samuel Wittwer 11/15/2016 8:19 nachm.

    Werte Frau Häberling. Ich kann ihre unbedachte Wortwahl nicht ganz nachvollziehen. Die neue DAB+ Technologie ist punkto Tonqualität, Sendervielfalt und Energieverbrauch der Sendemasten ein echter Mehrwert! Und so lange wie nun UKW gelebt hat, lebt sonst kaum eine Technologie. Ein oder 2 neue DAB+ Empfänger kosten nicht viel Geld. Und für das Autoradio könnte evtl. ein Adapter die Lösung sein. Wir gehen nun mal mit der Zeit - und das ist besser als Stillstand oder Rückschritt. Herzliche Grüsse von einem Emmentaler-Elektriker, wo es leider auch noch einige DAB+ Empfangslöcher hat!