«Helden des Alltags»: Die Nominierten stehen fest – Jetzt noch abstimmen
«Helden des Alltags»: SRF verleiht Preis für Freiwilligenarbeit
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«Helden des Alltags»: Die Nominierten stehen fest – Jetzt noch abstimmen

Radio SRF 1 kürt zusammen mit «Schweiz aktuell» den «Helden des Alltags». Geehrt werden Menschen, die sich in der Schweiz freiwillig und ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen. Nachdem vom Publikum rund 300 Vorschläge eingegangen sind, hat die Jury nun drei Finalisten für die Auszeichnung «Helden des Alltags» nominiert. Das Publikum kann zwischen zwei Frauen und einem Mann wählen. Die Abstimmung dauert bis Sonntag, 20. März 2016, um 08.00 Uhr, Preisverleihung ist von 9.00 bis 12.00 Uhr auf Radio SRF 1.

Sie sind stille Schafferinnen und Schaffer. Im Mittelpunkt stehen sie mit ihrem Engagement nie. Und doch sind sie der Kitt, der die Gemeinschaft im Innersten zusammenhält: Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren, für ihre Mitmenschen, für ihre Umwelt. Radio SRF 1 und «Schweiz aktuell» suchten per Aufruf solche Menschen und erhielten aus dem Publikum rund 300 Vorschläge, welche Frauen und Männer es verdient hätten, «Helden des Alltags» zu werden.

Eine Jury – bestehend aus Theres Arnet-Vanoni, Präsidentin Benevol Schweiz, Peter Röthlisberger, Chefredaktor der «Blick-Gruppe», Nina Mavis Brunner, Moderatorin «Kulturplatz», sowie den «Heldinnen des Alltags 2014» Esther Schönmann und Tanja Reusser – nominierte nach langen Diskussionen drei Personen. Ab sofort kann das Publikum auf srf1.ch unter folgenden Nominierten seinen «Helden des Alltags» wählen.

Annelies Djellal unterstützt Migranten bei der Bewältigung ihres Alltags

Heldin des Alltags Annelies DjellalHeldin des Alltags Annelies Djellal
Migrantinnen und Migranten sehen sich mit Bergen von Papier konfrontiert. Sie verstehen die Amtssprache nicht und sollten auf die Schreiben reagieren. Der Verein «Give a Hand» bietet Hand, hilft bei den Schreibarbeiten und berät die Migranten. Annelies Djellal, 36, aus Jegenstorf BE hat den Verein zusammen mit einem eritreischen Kollegen 2014 gegründet. Letztes Jahr führten sie rund 250 Beratungen durch, vor allem bei Eritreern mit abschlägigem Asylbescheid. Annelies Djellal setzt sich drei Tage pro Woche für den Verein ein. Sie selbst braucht dabei auch Unterstützung, denn sie ist blind.

Christina Frei-Hutter leitet einen Chor für Menschen mit Behinderung

Heldin des Alltags Christina Frei-HutterHeldin des Alltags Christina Frei-Hutter
Nachdem ihr eine Mutter sagte, dass ihr Kind mit Downsyndrom enorm gerne singen würde, gründete Christina Frei-Hutter, 53 aus Kriessern SG vor zehn Jahren den Chor «SunSingers». Mittlerweile singen 40 Menschen mit Behinderung und 15 Mitsänger sowie Helferinnen und Helfer mit. Geprobt wird alle zwei Wochen, dazu kommen zwölf Auftritte im Jahr: daneben erledigt Christina Frei auch alle anfallenden administrativen Arbeiten. Jede Probe und jeder Auftritt ist ein Fest. «Ich muss den Mitgliedern nicht sagen, was sie zu tun haben, auf der Bühne bewegen sie sich bestens.»

Kevin Hirt setzt sich für die Cevi Staufen ein

Kevin Hirt.jpgHeld des Alltags Kevin Hirt
Der Koch aus Oftringen AG, der nebenbei noch eine Ausbildung als Arbeitsagoge macht, investiert seine Freizeit für die Jugend. Als Abteilungsleiter der Cevi Staufen organisiert Kevin Hirt unter anderem überregionale Lager, leitet Kurse bei Jugend+Sport und veranstaltet Kreativabende. Letztes Jahr war er besonders aktiv: Bei der Aktion 72, die nur alle fünf Jahre stattfindet und Kinder und Jugendliche für die Freiwilligenarbeit begeistern will, hat er alleine in den Kantonen Aargau und Solothurn 3500 Personen zum Mitmachen motivieren können.

Am Sonntag, 20. März 2016, wird die Heldin oder der Held des Alltags 2015 von 09.00 bis 12.00 Uhr im Vormittagsprogramm von Radio SRF 1 gekürt. Von 10.00 bis 11.00 Uhr ist die Siegerin oder der Sieger zusammen mit Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher zu Gast in der Sendung «Persönlich».

Die Nominierten

Text: SRF

Bild: SRF / Matthias Willi, Merly Knörle, Andreas Eggenberger

 

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