Ein Grandseigneur sagt «addio»!
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Ein Grandseigneur sagt «addio»!

2005 wurde Achille Casanova zum Ombudsmann der SRG Deutschschweiz gewählt. 11 Jahre und über 2000 Beanstandungen später, gibt er sein Amt per Ende März weiter. Eine Würdigung.

Als Achille Casanova 2005 zum Ombudsmann gewählt wurde, war er einer breiten Öffentlichkeit als Vizekanzler und Bundesratssprecher bekannt. Als ehemaliger (Radio- und Fernseh-)Journalist und aufgrund seiner grossen politischen Erfahrung brachte Casanova ideale Voraussetzungen für seine Tätigkeit als Ombudsmann mit. In seiner Amtszeit behandelte er über 2000 Ombudsfälle. Dabei sah er sich in den letzten Jahren mit einer wachsenden Zahl von Beanstandungen konfrontiert. Mit grossem Fachwissen, analytischem Geschick, hoher Präzision, einer tüchtigen Portion gesundem Menschenverstand und guter Menschenkenntnis behandelte Casanova die vielen höchst unterschiedlichen Fälle. Dabei erwies er sich als echter, feinfühliger Mittler zwischen beanstandendem Publikum und Programmverantwortlichen.

Wer den charmanten und stets freundlichen Tessiner kennt, ist des Lobes voll. «Achille Casanova erfüllt wirklich sämtliche Anforderungen, die einem Ombudsmann in seinem anspruchsvollen Amt abverlangt werden», zieht Publikumsratspräsident Manfred Pfiffner Bilanz über die letzten 11 Jahre. Nun geht der 75-Jährige definitiv in den Ruhestand. Wir danken ihm für seine solide und unabhängige Arbeit und wünschen ihm alles Gute!

Bild: Bild: © SRF/Oscar Alessio

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11 Jahre sind genug. Ende März wird Achille Casanova sein Amt als Ombudsmann der SRG Deutschschweiz abgeben. Warum er das gerade zum jetzigen Zeitpunkt tut, wie er das Wahljahr 2015 als Ombudsmann erlebte und ob die Billag-Gebühren in den Beanstandungen häufig Thema sind, verrät er im Abschiedsinterview.

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