SRG Deutschschweiz Ombudsstelle

Sendung «Einstein» zu Verschwörungstheorien beanstandet II

4478, 4482, 4486 und 4496

Ich behandle hier vier Beanstandungen gegen die Sendung „Einstein“ (Fernsehen SRF) vom 26. Januar 2017 zum Thema „Die Anatomie von Verschwörungstheorien“[1] gemeinsam, da die Kritik die gleiche Stoßrichtung aufweist. Sie haben diese Kritik in Ihrem Brief vom 30. Januar 2017 bzw. in Ihren E-Mails vom 2. Februar 2017 bzw. vom 7. Februar 2017 bzw. vom 15. Februar 2017 vorgebracht. Alle vier Eingaben erfüllen die formalen Anforderungen an eine Beanstandung. Ich kann somit auf alle eintreten.

A. Sie begründeten Ihre Beanstandungen einlässlich. In der ersten Beanstandung steht:

„In der genannten Sendung wurde über Verschwörungstheorien berichtet. Wie sie entstehen, was die Menschen daran fasziniert usw. Als Verschwörungstheoretiker wurden auch diejenigen Leute erwähnt, die die offizielle Version der amerikanischen Regierung zu den Ereignissen des 11.Sept 2001 anzweifeln. Unter anderem wurde ein Schallplattencover von Supertramp ‚Breakfast in Amerika‘ mit den zwei WTC Türmen gezeigt und die krude, völlig irrsinnige Meinung von wirklichen Spinnern und Verschwörungstheoretikern verbreitet, die aufgrund dieses Covers den 11.Sept. voraussahen. Damit sollte gezeigt werden, um was für Komiker es sich bei den Zweiflern der offiziellen Version handelt. Solch ein Vorgehen hat nichts mit seriösem, informativen Journalismus zu tun. Denn als gut informierte professionelle Organisation sollten die Macher von SRF wissen, dass es sehr wohl seit längerer Zeit sehr viele ernstzunehmende, und meines Wissens bis heute unwiderlegte wissenschaftliche Hinweise gibt dass der Einsturz der drei Türme durch kontrollierte Sprengungen erfolgte. Im Staub der eingestürzten Türme wurde unter anderem sogenanntes ‚Nano-Thermit‘ entdeckt, ein von militärischen Labors entwickelter thermischer Sprengstoff, der auch erklärt, warum geschmolzener Stahl in den Trümmern gefunden wurde. Dies nur ein Beispiel aus sehr vielen fundierten, mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbaren Argumenten. Ich kann hier nicht weiter in die Details gehen. Ich bin Laie und kein Wissenschaftler aber wenn sogar ich in der Lage bin, problemlos im Internet seriöse Dokumentationen zu diesen Ereignissen zu finden dann sollte es für Profis erst recht möglich sein. Hier die ausgezeichnete Web-Seite, auf der alle entscheidenden Informationen abrufbar sind [2].Klicken sie auf ‚Videos‘ und dann ‚Experten-Videos‘. Insbesondere die Videos über den Fund von Thermit, Nanothermit etc. (Steven Jones, Mark Basile, Niels Harrit und andere) genügen schon vollkommen um hellhörig zu werden. Bitte nehmen sie sich die Zeit und schauen sich diese Sache an. Wenn SRF über Belege, Hinweise, etc. verfügt dass all die vorgelegten Argumente und Beweise dieser Wissenschaftler zweifelhaft oder gefälscht sind, dann würde ich vorschlagen dass sie diese auch öffentlich publizieren denn viele Zuschauer würde dies sicher interessieren. Suchen sie also bitte nach wissenschaftlich seriösen Gegenargumenten aus anderen Quellen, um all diesen ‚Verschwörungstheoretikern‘ ein für alle Mal den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn diese erklären ja auch sinngemäss: <Wir haben ausnahmslos alle unsere Erkenntnisse öffentlich publiziert. Alle interessierten Kreise sind eingeladen, unsere Schlussfolgerungen zu prüfen und allenfalls zu widerlegen.> Reden so Verschwörungstheoretiker?

Wenn die Macher schon zeigen wollten, was für komische Leute die Ereignisse des 11.9. anzweifeln, warum haben sie nicht die Beiträge z.B. dieser Webseite [3] gezeigt und mit Gegenargumenten widerlegt? So würde guter Journalismus funktionieren. Die Moderatorin, Frau Hönegger hat am Schluss der Sendung gesagt: <Wer die Wahrheit sucht, muss sich die Mühe machen, genauer nachzufragen und andere Meinungen anzuhören.> Dem kann ich nur beipflichten. Aber warum floss diese Erkenntnis nicht in die Sendung ein?“

In der zweiten Beanstandung kann man lesen:

„Die Sendung zum Thema Verschwörungstheorien gibt vor aufklärend zu wirken, ist es aber nicht. Im Gegenteil, es werden ganz unterschiedliche Phänomene in einen Topf geworfen und dadurch Verwirrung, statt Klarheit verbreitet.

Die berüchtigten, gefälschten ‚Protokolle der Weisen von Zion‘, die ein wichtiger Bestandteil der Nazipropaganda waren, werden auf die gleiche Stufe gestellt mit den Arbeiten von Menschen, die sich auf seriöse Art mit den Ereignissen vom 11. September 2001 beschäftigen. Speziell wird Dr. Daniele Ganser erwähnt. Diese ungeheure Verleumdung darf nicht unwidersprochen bleiben.

Herr Ganser ist ein seriöser Historiker und stellt (wie der Schreibende und viele denkende Menschen) kritische Fragen zur Geschichte, die offiziell zur Erklärung der Ereignisse kolportiert wird (und die man als Verschwörungstheorie bezeichnen kann). Eine Auswahl der wichtigsten offene Fragen sind aus meiner Sicht:

  • Der symmetrische Einsturz von Gebäude 7 des World Trade Centers (WTC), das von keinem Flugzeug getroffen wurde.
  • Der Umstand, dass die mit der Untersuchung befasste US-Behörde, das National Institute of Standards and Technology (NIST), zugegeben hat, die Rückstände der eingestürzten Gebäude nicht nach Sprengstoff untersucht zu haben.
  • Die sofortige Entsorgung des Stahls der Rückstände der eingestürzten Gebäude.
  • Der Umstand, dass keine Abfangjäger aufgestiegen sind, um die entführten Flugzeuge abzufangen.
  • Der finanzielle Gewinn, der mit Wetten auf den Kurseinsturz der beteiligten Fluggesellschaften erzielt wurde.

Es ist aus meiner Sicht dringend nötig auf diese (und die vielen weiteren) offenen Fragen hinzuweisen und eine Untersuchung der Ereignisse zu fordern, die diesen Namen verdient. Der offizielle 9/11 Report ist unbrauchbar, unter anderem, weil er den Einsturz des Gebäudes 7 des WTC nicht einmal erwähnt!

Es ist unglaublich, dass Leute, die aus Überlegungen kritische Fragen stellen und diese neue Untersuchung fordern, pauschal mit dem Kampfbegriff Verschwörungstheoretiker etikettiert und desavouiert werden, ohne dass man auch nur ansatzweise auf ihre Argumente eingeht. Seriöse journalistische Arbeit sieht anders aus!“

Die dritte Beanstandung bringt vor:

„Ich möchte beanstanden, dass Herr Dr. Daniele Ganser in der Einstein Sendung vom 26.1.2017 als Verschwörungstheoretiker dargestellt wurde.

Die Sendung befasst sich mit Verschwörungstheorien und das Portrait von Herr Ganser nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Über das Interview mit Herr Michael Butter wird ein m.E. künstlicher Bogen zu Ganser geschlagen. Dieser lehnt ein Interview ab, da der Begriff ‚Verschwörungstheorien‘ zu negativ belastet sei. Diesem Vorwurf wird die Sendung gerecht, indem sie in der Folge Gansers Name mit dem Begriff assoziiert. Im weitern Verlauf wird er die selbe Ecke wie Alex Jones oder Seiten wie uncut-news.ch gestellt, obwohl die Arbeit des Historiker und Friedensforschers diejenige der eben genannten an Fundiertheit und Stichhaltigkeit bei weitem übertrifft.

Inhaltlich wird wenig auf die Thesen Gansers eingegangen, Fehler oder Falschaussagen können ihm keine unterstellt werden. Was ihm letzten Endes angelastet wird, ist die Tatsache, dass er sich von den Verschwörungstheorien distanziert. Was soll denn das für ein Vorwurf sein?

Wenn man Gansers gesamte Arbeit betrachtet, so wird man ihm bei weitem nicht gerecht, wenn man ihn darauf reduziert, 9/11-Verschwörungstheoretiker zu sein.“

Der vierten Beanstandung ist zu entnehmen:

„Ich bin zu tiefst enttäuscht dass hier eine widerliche Schmutzkampagne und regelrecht Rufmord gegen Dr. Daniele Ganser aufgebaut wurde. Die komplette Sendung baut darauf auf eine Person gezielt zu diskreditieren und wirklich auf widerliche Art und Weise einen Historiker als Spinner hinzustellen. Nicht nur das, auch der Titel ist irreführend! Eine Anatomie beinhaltet Zersetzung eines Körpers um festzustellen was damit passiert ist. Dies wurde nicht getan. Es war keine offene Ergebnisfindung, wozu eine Anatomie dient, sondern eine perfide Suggestionsmethodik von einem bereits vordefinierten gewünschten Ergebnis.

Ich verlange, dass der SRF hier eine Korrektur publiziert, dass A) Herr Dr. D. Ganser eine völlig legitime Wissenschaftsanalyse betreibt. Und B) Der Begriff der Verschwörungstheorie in keinerlei Weise auch nur annähernd geklärt wurde. C) Dass die offizielle Bush Narrative zum Attentat am 11. September 2001 ebenfalls bis heute nur eine Verschwörungstheorie geblieben ist, ohne Beweise.

Es ist beschämend, dass man für so einen Schund, welcher den Anschein von Seriösität wecken will und sich wissenschaftlich gibt, von öffentlichen Geldern finanziert wird. Erst recht, da es eine ungeheuerliche einseitig gewichtete Sendung ist. Beschämend.“

B. Die zuständige Redaktion erhielt Ihre Beanstandung zur Stellungnahme. Herr Thorsten Stecher, Redaktionsleiter „Einstein“, schrieb:

„Wir haben den Fokus auf Daniele Ganser gelegt, da er für die Schweiz eine relevante Persönlichkeit ist. Seine Bücher sind hierzulande Bestseller, seine Vorträge ausverkauft. Um darzulegen, welchen Interpretationsspielraum die Anschläge eröffnen, haben wir Herrn Ganser mit seinen stärksten Argumenten zitiert, ebenso wie die Gegenseite – mit dem von der US-Regierung in Auftrag gegeben Bericht zu WTC7. Wir diskreditieren Herrn Ganser in keinem Moment als Wissenschaftler, noch machen wir ihn oder andere, die die offizielle Version zu 9/11 hinterfragen, als Verschwörungstheoretiker lächerlich. ‚Einstein‘ erklärt im Beitrag, dass er die offizielle Darstellung der Ereignisse kritisch hinterfragt. Dass Daniele Ganser nicht den Eindruck hatte, er sei von uns ‚diskriminiert‘ worden, zeigt die Mail, die er unserem Produzenten Peter Höllrigl kurz nach Ausstrahlung der Sendung zukommen liess:

Lieber Peter

Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.
Der Mix mit "Klimalüge" und Protokolle hingegen fand ich schlecht.

Herzlich

Daniele

Mehr als die ‚Wahrheit‘ hinter 9/11 hat uns folgendes Phänomen interessiert: Die Konjunktur und die Wirkung von Theorien und Theoretikern, die hinter einschneidenden Ereignissen ein gross angelegtes Lügenkonstrukt, sprich eine Verschwörung vermuten. Wenn Herr Ganser in seinen Vorträgen insinuiert, dass hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 eine andere Wahrheit steckt als die von den US-Behörden verbreitete, dann bedient er per Definition eine Verschwörungstheorie. Ich zitiere aus Wikipedia:

<Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck. Der Begriff Verschwörungstheorie wird zumeist kritisch oder abwertend verwendet.>

In ihrer Rolle als ‚Nutzer‘ von Verschwörungstheorien haben wir in unsere Sendung sowohl Donald Trump, die Leugner des Klimawandels, die Verbreiter der Protokolle der Weisen von Zion als auch Daniele Ganser hinterfragt und mit Hilfe von renommierten Wissenschaftlern journalistisch sachlich eingeordnet.

Noch ein Wort zur Rahmenhandlung der Sendung: die Szene zu ‚Breakfast in America‘ von Supertramp. Wir haben mit ihr illustriert, wie leicht sich zufällige Begebenheit (das Glas Orangensaft, die Türme, ein paar Buchstaben auf einem Plattencover) zu einer Verschwörungstheorie zusammen interpretieren lassen - wenn man es will. Die Szenen hatten anekdotischen, aber auch bewusst aufklärerischen Charakter.“

C. Damit komme ich zu meiner eigenen Bewertung der Sendung. Zunächst muss ich auf die Programautonomie aufmerksam machen. Es ist das Recht und die Freiheit jeder Redaktion eines schweizerischen Radio- oder Fernsehveranstalters, über die Wahl von Themen zu bestimmen und auch darüber, wie diese Themen bearbeitet werden. Es geht lediglich darum, zu prüfen, ob das Publikum durch die Art der Themenpräsentation in irgendeiner Weise manipuliert worden ist.

Verschwörungen hat es im Großen und Kleinen immer wieder gegeben, man denke nur an die vielen Komplotte, die an den Höfen des römischen und des byzantinischen Kaiserreiches geschmiedet wurden oder die Shakespeare beschrieben hat. Die Französische Revolution war voller Verschwörungen. Die Hitler-Gegner des 20. Juli 1944 waren Verschwörer, ebenso die Putschisten in Algerien unter de Gaulle, jene rund um Pinochet gegen Allende 1973 in Chile und jene, die 1991 in der Sowjetunion gegen Gorbatschow zu putschen versuchten. Verschwörer waren auch die Angehörigen der Geheimarmeen in den Nato-Staaten, die in der Schweiz in den Geheimorganisationen P 26 und P 27 ein Pendant hatten. Fast alle diese Verschwörungen sind aufgedeckt worden.

Dort, wo Verschwörungen im Dunkeln liegen, nur vermutet werden oder jedenfalls nicht zweifelsfrei bewiesen werden können, entstehen Verschwörungstheorien. Um diese ging es in der beanstandeten Sendung „Einstein“. Die Sendung zeigte, dass in der amerikanischen Bevölkerung gezweifelt wird, ob die offizielle Version zu verschiedenen markanten Ereignissen und Entwicklungen (wie: Terroranschlag auf die Twin Towers 2001, Kennedy-Mord 1963 oder Klimawandel) richtig ist. Der amerikanische Wahlkampf hat solchen Zweifeln Auftrieb gegeben, weil Kandidat Trump laufend Verschwörungstheorien in die Welt setzte. „Einstein“ handelte das Thema dann vor allem am Beispiel von 9/11 ab und zeigte, wie der Historiker Dr. Daniele Ganser argumentiert, wenn er über 9/11 redet. Die Moderatorin überprüfte darauf die Zweifel an der offiziellen Version von 9/11 mit einem Experiment bei Passanten. Danach kam die Rede auf Alternativmedien und auf Social Media, die Verschwörungstheorien befeuern und die vor allem zu einem „confirmation bias“ beitragen, also dazu, dass jene, die etwas Unbewiesenes glauben, sich gegenseitig in diesem Glauben bestärken, so dass er immer mehr zur Gewissheit wird. Den Abschluss bildete der Rückblick auf die – gefälschten bzw. frei erfundenen - „Protokolle der Weisen von Zion“, mit denen die jüdische Weltverschwörung dokumentiert werden sollte.

Als die Moderatorin Kathrin Hönegger sich mit Passanten unterhielt, sagte eine Frau, dass es „schwierig ist, Wahrheit und Realität von Trug zu unterscheiden“. Und ein Mann bemerkte: „Es ist viel Halbwissen da. Wenig wissen ist manchmal schlimmer als gar nichts wissen.“ Wie wahr die beiden gesprochen haben! Als die Aufklärung die Dominanz der Religion zurückdrängte und den bloßen Glauben durch das Wissen ersetzte, schien die Zeit der Rationalität und der empirischen Beweisführung angebrochen zu sein. Sie hielt jedoch nicht lange vor. Im 20. Jahrhundert dominierten in weiten Teilen der Welt Ideologien, in denen die Propaganda an die Stelle der Wahrheit trat, und neuerdings ist das postfaktische Zeitalter angebrochen, in dem vieles, was empirisch beweisbar ist, schlicht als Lüge abgetan wird – selbst vom amerikanischen Präsidenten. Das Halbwissen siegt wieder über das Wissen. Wohin das führt, zeigte das Unheil der nationalsozialistischen Diktatur und das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs: Hitler war ein klassischer Halbwissender.

Die Sendung hatte offensichtlich nicht das Ziel, herauszufinden, was in Bezug auf 9/11 richtig ist. Das wäre auch nicht möglich, denn dies würde aufwendige Untersuchungen bedingen, die ein Schweizer Fernsehsender nicht auf eigene Faust durchführen kann. Das Ziel der Sendung war zu zeigen, wie Verschwörungstheorien zustande kommen und wie sie wirken. Dieses Ziel hat die Sendung erfüllt – ob in optimaler Weise, dürfte je nach Standpunkt unterschiedlich beurteilt werden. Ich kann jedenfalls keinen Verstoß gegen die Sachgerechtigkeit erkennen. Der Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde weder auf ungeheure Weise verleumdet noch in eine Ecke gestellt noch ist er das Opfer einer widerlichen Schmutzkampagne und eines regelrechten Rufmords geworden, sondern er wurde fair behandelt. Da er sich nicht vor der Kamera äußern wollte, zitierte man aus seiner schriftlichen Antwort. Er wurde in keiner Weise diskriminiert und diskreditiert. Er bestätigte dies auch mit einer E-Mail (deren Veröffentlichung ich allerdings etwas problematisch finde, sowohl hier in der Stellungnahme der Redaktion als auch in der Sendung „Arena“ vom 24. Februar 2017, handelt es sich doch um eine Mitteilung, die nicht a priori für die Öffentlichkeit bestimmt ist). Er wurde nicht als Spinner dargestellt, im Gegenteil, am Beispiel des Einsturzes des dritten Turmes in New York wurde gezeigt, dass seine Argumentation keineswegs abwegig ist. Ich kann daher Ihre Beanstandungen nicht unterstützen.

Einer von Ihnen verlangt, dass SRF diverse Korrekturen publiziert. Abgesehen davon, dass der Ombudsmann dergleichen nicht anordnen kann, sind die Begehren auch unbegründet, weil die Sendung durch die Präsentation von Fakten und Meinungen dem Publikum ermöglichte, sich frei eine eigene Meinung zu bilden.

D. Diese Stellungnahme ist mein Schlussbericht gemäß Art. 93 Abs. 3 des Radio- und Fernsehgesetzes. Über die Möglichkeit einer Beschwerde an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) orientiert die beigelegte Rechtsbelehrung. Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


[1] http://www.srf.ch/sendungen/einstein/die-anatomie-von-verschwoerungstheorien

[2] http://www.ae911truth.ch/ (deutsche Übersetzung); http://www.ae911truth.org/ (Original)

[3] http://www.ae911truth.ch/

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