Positive Jahresbilanz 2018 für SRF
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Positive Jahresbilanz 2018 für SRF

Mit 32,7 Prozent verzeichnet Fernsehen SRF im abgelaufenen Jahr den höchsten Marktanteil seit Einführung der neuen Messmethode 2013. Im Radio lag die tägliche Reichweite bei fast 2,6 Millionen Personen, im Web stieg die Nachfrage nach Audio- und Videoangeboten erneut. 

Fernsehen

Der Marktanteil von SRF 1, SRF zwei und SRF info zusammen lag 2018 bei 32,7 Prozent («Overnight»-Wert), so hoch wie nie seit Einführung der neuen Messmethode vor sechs Jahren (2017: 31,2 Prozent, +1,5 Prozent). In den sieben Tagen nach Ausstrahlung lag der Marktanteil bei 31,5 Prozent («Overnight+7»-Wert), ebenfalls 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Zur besten Sendezeit am Hauptabend erreicht SRF im Fernsehen einen Marktanteil von 40,9 Prozent («Overnight»-Wert). SRF 1 allein holte in der Primetime einen grösseren Marktanteil als die nächsten acht Konkurrenzsender zusammen. 

Mehr Marktanteil am Hauptabend als die nächsten acht Sender zusammen

SRF 1 punktete beim Publikum mit aktueller Information, Hintergrundberichten, Unterhaltung und eigenproduzierten Filmen und Serien: Mit 984'000 Zuschauenden meist beachtete SRF 1-Sendung des Jahres neben «Meteo» war die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 3. Januar; die Live-Übertragung der Bundesratswahlen vom 5. Dezember verzeichnete einen Marktanteil von fast 80 Prozent.

Ungebrochen ist das Publikumsinteresse an der «DOK»-Serie «Auf und davon» mit durchschnittlich 761'000 Zuschauenden, an der eigenproduzierten SRF-Serie «Der Bestatter» mit 774'000 Zuschauenden im Schnitt oder an «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» mit 686'000 Zuschauenden. Trotz der starken Gewinne von SRF zwei konnte SRF 1 den Marktanteil von 19,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr halten.

Mit Live-Sport, fiktionalen Produktionen aus dem In- und Ausland sowie Themenschwerpunkten traf SRF zwei den Geschmack des Publikums. Der Sender erreichte mit 11,3 Prozent den stärksten Marktanteil seit Einführung der neuen Messmethode 2013. «Seitentriebe», die erste eigenproduzierte Serie für SRF zwei, verfolgten im Schnitt 312'000 Zuschauende.

Für rekordhohe Einschaltquoten sorgten Schweizer Höchstleistungen im Sport: Das Gruppenspiel der Schweiz gegen Brasilien an der Fussball-WM in Russland avancierte mit durchschnittlich 1,6 Millionen Zuschauenden zur meistgesehenen Fernsehsendung seit Einführung des neuen Messsystems 2013. Den WM-Final im Eishockey zwischen der Schweiz und Schweden verfolgten im Schnitt 1,1 Millionen Menschen, den Sieg von Beat Feuz bei der Lauberhorn-Abfahrt 921'000 Personen, und beim Matchball von Roger Federer zum Gewinn seines 20. Grand-Slam-Titels bei den Australian Open waren 873'000 Personen zugeschaltet. 

Radio

Fast 2,6 Millionen Menschen hören täglich einen der sechs SRF-Radiosender, was einem Marktanteil von 54,6 Prozent entspricht. Jede Woche schalteten 79 Prozent der Menschen in der deutschen Schweiz mindestens einmal Radio SRF ein.

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Radio SRF 1 ist in der Deutschschweiz in allen Konzessionsgebieten Marktführer. So erreichte der Kanal in der «Querfeldeins»-Spezialwoche, in der Reto Scherrer im Sommer sechs Schweizer Kantone entdeckte, täglich 1,5 Millionen Personen. Die beiden Erstplatzierten im Medienqualitätsranking 2018, «Echo der Zeit» unter der Woche um 18 Uhr und «Rendez-vous» am Mittag, verzeichneten täglich 374'000 respektive 583'000 Hörerinnen und Hörer.

Zur zehnten und letzten Ausgabe von «Jeder Rappen zählt» haben jeden Tag 1,3 Millionen Menschen Radio SRF 3 eingeschaltet. Jeden Sonntagnachmittag begleitet die «Hitparade», die 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feierte, eine halbe Million Hörerinnen und Hörer.

Durch die Einführung einer neuen Messmethode sind die Radiohörerzahlen branchenweit nicht mehr mit den Daten aus den Vorjahren vergleichbar. 

Online

Nochmals gestiegen ist das Publikumsinteresse an Audio- und Videoinhalten im Web. Im Schnitt wurden 2018 pro Sekunde 9 Livestream- oder On-Demand-Angebote gestartet. Monatlich erreichte das SRF-Webangebot fast 2,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer (+12 Prozent).

Monatliche Unique User im SRF-Webangebot

Am höchsten war das Interesse der Userinnen und User an Inhalten zu den grossen Sportereignissen – mit 13,3 Millionen Visits während der Olympischen Winterspiele und 38,3 Millionen Visits im Zeitraum der Fussball-WM in Russland. Insgesamt erreichten die 64 WM-Spiele 11,1 Millionen Stream-Starts, davon alleine 753'000 während des Achtelfinalspiels zwischen der Schweiz und Schweden. Deutlich gewachsen sind auch die Download-Zahlen für die Sport-App, die um 82 Prozent über dem Wert von 2017 liegen.

Junge Zielgruppe

Führend ist SRF auch beim jungen Publikum. Im Fernsehen erreichen die drei SRF-Sender am Hauptabend bei den 15- bis 29-Jährigen einen Marktanteil von 25,9 Prozent. Beliebteste Sender bei den Jungen sind SRF zwei mit 13,3 respektive SRF 1 mit 11,4 Prozent Marktanteil – beide SRFAngebote liegen damit noch vor dem ersten Konkurrenten ProSieben.

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Die Erfolgsformate «Der Bestatter» und «Auf und davon» haben auch beim jungen Publikum eine treue Fangemeinde mit Marktanteilen von im Schnitt 38,3 respektive 31,8 Prozent bei den 15- bis 29-Jährigen. Auch Live-Sport verfolgt das junge Publikum bei SRF – mit Marktanteilen von 90,9 Prozent beim Achtelfinalspiel der Schweiz an der Fussball-WM gegen Schweden, 74,6 Prozent beim Eishockey-WM-Final ebenfalls zwischen der Schweiz und Schweden respektive 66,5 Prozent bei der Lauberhorn-Abfahrt.

Im Radio ist SRF 3 für die Jungen ein treuer Begleiter: Zur Morgen-Primetime zwischen 7 und 9 Uhr sowie am frühen Nachmittag zwischen 13 und 15 Uhr liegt der Marktanteil des Senders bei den 15- bis 24-Jährigen bei 30,0 respektive 28,6 Prozent.

Weiter steigend ist der Zuspruch zu Webserien, die sich spezifisch an ein junges Publikum richten. «Nr. 47», die erste fiktionale Webserie, verzeichnete bis Ende 2018 auf SRF- und Drittplattformen wie Facebook oder YouTube 1,9 Millionen Videostarts. Ungebrochen beliebt ist die Reihe «True Talk», in der Menschen über Vorurteile sprechen, mit bislang 20,3 Millionen Videostarts. Bei beiden Formaten kommen fast 90 Prozent der YouTube-Nutzung aus der angesprochenen Zielgruppe der unter 35-Jährigen.

Text: SRF

Bild: SRF/Oscar Alessio

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