Bild von Drehstart zum neuen «Tatort» aus Zürich
SRG Deutschschweiz News

Drehstart zum neuen «Tatort» aus Zürich

Am Dienstag, 19. November 2019, fiel die erste Klappe für den neuen SRF-«Tatort» aus Zürich. Die neuen Kommissarinnen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler stehen bis Ende Januar 2020 für die ersten beiden «Tatort»-Folgen vor der Kamera. Gedreht wird in und um Zürich. Regie führt Viviane Andereggen.

Der «Tatort» aus Zürich markiert den Auftakt für das neue Ermittlerinnenduo Tessa Ott und Isabelle Grandjean, verkörpert von Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher. Am Dienstag, 19. November 2019, begannen die Dreharbeiten für die ersten beiden Folgen. Gedreht wird in und um Zürich, unter anderem auf dem Sechseläutenplatz, der Hardturmbrache, im Staatsarchiv, im Club Gonzo, auf der Duttweilerbrücke und in der Roten Fabrik. Der erste Zürcher «Tatort» wird im Herbst 2020 ausgestrahlt, der zweite im Frühjahr 2021. Zudem ist der neue «Tatort» aus Zürich als Pilotprojekt für eine nachhaltigere Produktion ausgewählt.

In und um Zürich

Fall 1 des neuen Ermittlerinnen-Duos Grandjean und Ott führt uns zurück in die Geschichte der 80er-Jahre, als Zürich brannte und die Jugend für ihre Ideale kämpfte. Der zweite «Tatort» stellt die Kommissarinnen vor ein Familiendrama am Zürichberg, wo der Patron einer Schokoladenfabrik ermordet wird. Der Fall führt Tessa Ott zurück in jenes Quartier, in dem sie aufgewachsen und aus dem sie geflüchtet ist.

Im Präsidium erfahren die beiden verschiedenen Ermittlerinnen Hilfe von Staatsanwältin Anita Wegenast (Rachel Braunschweig), dem Datenanalysten Noah Löwenherz (Aaron Arens) und Kriminalpolizeichef Peter Herzog (Roland Koch). Im Privaten holen sich Tessa Ott und Isabelle Grandjean die nötige Unterstützung bei Charlie Locher (Peter Jecklin) und Milan Mandic (Igor Kovac).
In den Episodenrollen von Fall 1 und 2 sind unter anderen Matthias Fankhauser, Karin Pfammatter, Michael Goldberg, Sybille Brunner, Elisa Plüss sowie Levente Molnar zu sehen.

Preisgekrönte Regisseurin

Regie führt in beiden Fällen die Schweizer Regisseurin Viviane Andereggen. Nach ihrem Filmstudium in Hamburg debutierte sie mit ihrem Erstling «Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut», einer jüdischen Komödie, die für Aufmerksamkeit sorgte. Mit ihrem ZDF-Krimi «Rufmord» gewann sie einige Preise unter anderem den Bernd Burgemeister Fernsehpreis, Hamburger Krimipreis, zweimal den Deutschen Fernsehkrimipreis und war unter anderem für den Grimme-Preis 2019 und dreimal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Zuletzt war ihr Jung-Detektivinnen-Abenteuer «Die drei !!!» im Kino zu sehen.

Die Figuren Isabelle Grandjean und Tessa Ott, das Konzept für den neuen «Tatort» aus Zürich sowie die Drehbücher zu den ersten beiden Fällen wurden von den erfahrenen Autoren Stefan Brunner («Freud», Serie Netflix/ORF) und Lorenz Langenegger («Jahr ohne Winter», Roman) entwickelt. Die Autoren arbeiten seit vielen Jahren zusammen, zuletzt für den Luzerner «Tatort: Die Musik stirbt zuletzt».

Die in Zürich ansässige Produktionsfirma Zodiac Pictures («Die göttliche Ordnung», «Gotthard») wird die ersten beiden «Tatort»-Folgen produzieren.

Text: SRF

Bild: SRF/Daniel Winkler

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Bild von SRF produziert den ersten Schweizer Radio Tatort

SRF produziert den ersten Schweizer Radio Tatort

Mit «Der dunkle Kongress» produziert SRF den ersten Schweizer Radio Tatort. Geschrieben wurde das Hörspiel um den Zürcher Ermittler im Berner Oberland von den Autoren Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger.

Weiterlesen

Bild von Die Kummerbuben und das Farbfernsehen – Ein Jubiläum

Die Kummerbuben und das Farbfernsehen – Ein Jubiläum

Am 1. Oktober 1968, wurde in der Schweiz das Farbfernsehen eingeführt. Vier Tage später zeigte das Schweizer Fernsehen als Premiere die erste Folge der 13-teiligen Serie «Die 6 Kummerbuben». Zum 50-jährigen Jubiläum des Farbfernsehens zeigt SRF die aufwändig restaurierte Spielfilmfassung der Serie.

Weiterlesen

Bild von «Die 6 Kummerbuben» – Restaurierte Fassung

«Die 6 Kummerbuben» – Restaurierte Fassung

Der Tagelöhner Gottfried Kummer und seine Frau Sophie leben mit ihren sechs Söhnen als glückliche und bescheidene Familie. Doch als der reiche Lüthi-Hannes ihnen droht, eine längst fällige Schuld einzutreiben, ist ihre Zukunft ungewiss. SRF zeigt die aufwendig restaurierte, 13-teilige Serie.

Weiterlesen

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit (bitte beachten Sie die Netiquette/AGBs)

Lade Kommentare...
Noch keine Kommentare vorhanden

Leider konnte dein Kommentar nicht verarbeitet werden. Bitte versuche es später nochmals.

Ihr Kommentar wurde erfolgreich gespeichert und wird nach der Freigabe durch SRG Deutschschweiz hier veröffentlicht