Keyvisual von «Mission B»
SRG Deutschschweiz News

Jeder Quadratmeter zählt – «Mission B» rechnet ab

Bevor der im Frühling 2019 von SRF, RSI, RTR und RTS lancierte Biodiversität-Schwerpunkt «Mission B» Ende Oktober planmässig endet und das Projekt dem Verein Festival der Natur übergeben wird, schaut SRF nochmals zurück und fragt: Was hat «Mission B» bewirkt und wie geht es der Schweizer Artenvielfalt heute? Antworten gibt es vom 19. bis 23. Oktober auf SRF 1, SRF zwei sowie auf Radio SRF 1 und Radio SRF 3.

«Mission B» hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren im Rahmen bestehender Sendungen und Plattformen und über alle Vektoren hinweg der Biodiversität gewidmet und diese aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht beleuchtet. Ganz im Sinne des Konstruktiven Journalismus zeigte «Mission B», die auch bei RSI, RTR und RTS stattfand, nicht nur Problematiken, sondern auch konkrete und vielfältige Lösungswege für den Erhalt der Biodiversität in der Schweiz auf. Mit einer Mitmachaktion konnte sich die «Mission B»-Community am Erhalt und an der Förderung der Biodiversität in der Schweiz beteiligen. Mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung sowie diverser Aktionspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bund, Gemeinden und Dachverbänden konnten so 1'885'100 m2 Naturfläche geschaffen werden.

Zum Abschluss von «Mission B» bietet SRF im TV und Radio vom 19. bis 23. Oktober nochmals diverse Angebote zum Thema Biodiversität an.

Die Programmhighlights zum Abschluss von «Mission B»

Akkordion-Box aufklappen Akkordion-Box zuklappen

«Mission B» zieht Bilanz

Eineinhalb Jahre lang hat SRF zusammen mit den anderen drei Landesteilen regelmässig über die Notwendigkeit einer grossen Vielfalt der Arten und Lebensräume berichtet und gemeinsam mit dem Publikum unterschiedlichste Ideen und Inspirationen für den Erhalt derselben gebracht. Während der Woche zieht das Projekt Bilanz auf Radio SRF 1 und Radio SRF 3. Die Moderierenden von Radio SRF 3 ziehen ihr persönliches Fazit und stellen noch einmal ihr liebstes «Mission B»-Projekt aus dem Publikum vor und teilen, was sie in den eineinhalb Jahren alles rund um die Zusammenhänge der Natur gelernt haben. Parallel dazu führt Radio SRF 1 einen Wettbewerb durch: Radio-Gartenexpertin Silvia Meister besucht den Garten einer Hörerin oder einem Hörer und führt eine Beratung durch, wie er naturnah gestaltet werden kann. Zudem steht ein Budget für Neubepflanzungen zur Verfügung.

Ausstrahlung: Ab Montag, 19. Oktober 2020, laufend auf Radio SRF 1 und Radio SRF 3


«Puls»: Relevanz einer intakten Natur für unsere Gesundheit

«Puls» taucht ein in Wälder und Gärten und zeigt, wie Grünflächen, Bäume und Pflanzen unsere Lebensqualität und Gesundheit fördern. Drei von vier Kindern werden bis 2050 in städtischer Umgebung aufwachsen. Dieses Gefangensein im Beton belastet unsere Gesundheit: Stress und Depression nehmen zu. Das Immunsystem wird geschwächt. Darum wendet sich die Wissenschaft zunehmend der Natur zu: Wie kann sie unserer Gesundheit Gutes tun? Neuropädiater Markus Weissert im Gespräch mit Daniela Lager: Kinder machen zu wenig Sinnes-Erfahrungen in der Natur.

Ausstrahlung: Montag, 19. Oktober 2020, 20.05 Uhr, SRF 1


«Jeder Quadratmeter zählt – Mission B rechnet ab»: Die schönsten Projekte des Publikums

Wer steckt hinter den knapp 5300 eingereichten «Mission B»-Projekten aus dem Publikum? Und wie steht es aktuell um die Artenvielfalt in der Schweiz? Diese und weitere Fragen greift die Sendung «Jeder Quadratmeter zählt – Mission B rechnet ab» am 20. Oktober ab 20.10 Uhr auf SRF zwei auf. Angela Haas moderiert.

Ausstrahlung: Dienstag, 20. Oktober 2020, 20.10 Uhr, SRF zwei


«DOK: Biodiversität in Gefahr»

Immer mehr Menschen in der Schweiz engagieren sich in ihrer nächsten Umgebung für mehr Artenvielfalt. Sie brechen Beton auf, gärtnern ohne Gift oder begrünen fachkundig Flachdächer. Die Projekte sind innovativ, mit Herzblut entwickelt und zeigen, dass sich auch im Kleinen viel erreichen lässt. «DOK»-Autorin Michèle Sauvain hat Biodiversitätsprojekte über ein Jahr lang begleitet und zeigt, was sich im Kleinen und mit wenig Ressourcen erreichen lässt.

Ausstrahlung: Dienstag, 20. Oktober 2020, 21.25 Uhr, SRF zwei


«Doppelpunkt»: Wie Mensch und Natur voneinander profitieren

Im «Doppelpunkt» auf Radio SRF 1 geht Brigitte Wenger der Frage nach, was das sogenannte Waldbaden dem Menschen nicht nur gefühlsmässig, sondern auch wissenschaftlich gesichert bringt. Jürg Oehninger reist in seiner Reportage ins bündnerische Misox und besucht mehrhundertjährige Kastanienbäume und -haine, die umsichtig gepflegt werden, weil sie eine hohe Biodiversität garantieren.

Ausstrahlung: Dienstag, 20. Oktober 2020, 20.05 Uhr, Radio SRF 1


«Kassensturz»

Zur Förderung der Biodiversität errichten Private Trockensteinmauern oder Teiche. Diese dienen Kleintieren als Lebensraum. «Kassensturz» zeigt, dass solche Bauprojekte auch ihre Tücken haben können. Zum Beispiel, wenn vergessen geht, eine Baubewilligung einzuholen. Im schlimmsten Fall muss die Mauer abgebaut und der Teich zugeschüttet werden, ungeachtet des ökologischen Werts.

Ausstrahlung: Dienstag 20. Oktober 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

Engagement endet planmässig – Festival der Natur übernimmt

Das Engagement von SRF, RSI, RTR und RTS für «Mission B» endet planmässig per Ende Oktober 2020. Das Projekt wird wie ursprünglich geplant unter der Leitung einer neuen Trägerschaft weitergeführt. Ab dem 1. November 2020 übernimmt der Verein Festival der Natur das Projekt «Mission B».

Bettina Walch, Projektleiterin «Mission B» bei SRF: «Wir freuen uns sehr, dass aus dieser Idee, die wir vor über eineinhalb Jahren hatten, eine so grossartige Bewegung geworden ist. So viele Menschen und Organisationen, Gemeinden und Vereine haben die Vielfalt unserer Arten schätzen gelernt und sich für den Erhalt derselben starkgemacht. Es war ein tolles Zusammenspiel zwischen dem Publikum und uns. Ich bin überzeugt, dass der Ansatz des Constructive Journalism noch sehr viel mehr Potenzial für die Zukunft hat.»

Norbert Kräuchi, Vize-Präsident Festival der Natur: «Dieses erfolgreiche Projekt zu übernehmen, bedeutet eine grosse Verantwortung. Doch Verantwortung zu übernehmen ist wichtig, um den kommenden Generationen eine lebenswerte und intakte Umwelt und funktionierende Ökosysteme zu übergeben. Wir freuen uns sehr. Mein Wunsch ist, dass aus der ‹Mission B› eine Passion B wird und die Bevölkerung sich mit dem Wert der Biodiversität identifiziert.»


Text: SRF

Bild: SRF

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Bild von SRF blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

SRF blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Mit einem Marktanteil von 31,5 Prozent verbuchte SRF im Fernsehen den höchsten Wert in einem Nicht-Sportjahr seit Einführung der neuen Messmethode 2013. Im Radio lag der Marktanteil für die sechs SRF-Sender bei 54,4 Prozent. Weiterhin steigend ist das Interesse für das Webangebot von SRF.

Weiterlesen

Bild von «Hallo SRF!» – Das Publikum im Dialog mit SRF-Direktor Ruedi Matter

«Hallo SRF!» – Das Publikum im Dialog mit SRF-Direktor Ruedi Matter

Fragen, Kritik, Wünsche und Anliegen des Publikums stehen im Zentrum des Livetalks «Hallo SRF!». Zum zweiten Mal steht Ruedi Matter dem Publikum Rede und Antwort, Simone Hulliger führt durch die Sendung. Das Publikum kann im Vorfeld Fragen einreichen und live in die Sendung anrufen.

Weiterlesen

Bild von SRF 2015: Schweizer Marktleader in Radio und TV

SRF 2015: Schweizer Marktleader in Radio und TV

Die TV-Sender von SRF waren auch 2015 Programmfavorit. Der Marktanteil TV SRF ging leicht zurück, was SRF-Direktor Ruedi Matter an der Jahresmedienkonferenz vom 20. Januar auf die fehlenden grossen Sportereignisse zurückführte. Auch beim Radio verteidigte SRF erfolgreich die Spitzenposition: Im Jahr 2015 schalteten täglich knapp zwei Drittel aller Radiohörerinnen und -hörer in der Deutschschweiz einen Sender aus der SRF-Radiofamilie ein.

Weiterlesen

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit (bitte beachten Sie die Netiquette/AGBs)

Lade Kommentare...

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.