Mehr Einfluss für die Basismitglieder der SRG
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Mehr Einfluss für die Basismitglieder der SRG

Neu sollen auch Basismitglieder das Recht und die Möglichkeit haben, Prüfungsanträge zu den Programmkonzepten von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) vorschlagen zu können. Diese Statutenänderung beschloss der Regionalrat an seiner Sitzung vom 7. September.

Die Programmkonzepte von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) sind das zentrale Instrument des Regionalvorstands der SRG Deutschschweiz zur Wahrnehmung seiner zivilgesellschaftlichen Rolle gegenüber dem Programm. Eine gewisse Relevanzschwelle müssen allfällige Prüfungsanträge allerdings erreichen. Als nächstes wird der Regionalrat deshalb das Verfahren und die Kriterien für die Relevanzprüfung festlegen und beschliessen.

Grundsätzlich wird der weitere Ablauf dann so sein, dass der Regionalrat als Erstinstanz entscheidet, ob eingegangene Prüfungsanträge an den Regionalvorstand weiter geleitet werden. Hat der Regionalrat einen Prüfungsantrag überwiesen, klärt der Regionalvorstand die aufgeworfenen Fragen mit dem Unternehmen ab und berichtet, ob und wie dem Anliegen Rechnung getragen werden kann.

Wahlgeschäfte für die Legislaturperiode 2016 bis 2019 erledigt     

Wie bereits mitgeteilt wählte der Regionalrat an seiner letzten Sitzung Andreas Schefer zum neuen Präsidenten der SRG Deutschschweiz und Mariann Halasy-Nagy Liratni neu als Migrationsexpertin in den Regionalvorstand  gewählt.

Weiter bestätigte er die drei bisherigen Mitglieder des Regionalvorstands, Esther Gassler-Leuenberger, Urs Rellstab und Jakob Stark in ihrer Funktion. Und er berief auf Vorschlag der Mitgliedgesellschaften zehn Delegierte SRG.D in die Delegiertenversammlung SRG SSR.  

Text: Christa Arnet
Bild: colourbox.de

 

 

 

 

 

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  1. Roger Rosenbaum 15.09.2015 19:32

    Mehr Einfluss, warum nicht. Es erscheint mir allerdings als sehr wichtig, dass möglichst objektive Filter eingebaut werden (falls dies überhaupt möglich ist).
    Der Einfluss sollte auch auf die Moderatoren und Präsenter des SRF ausgebaut werden. Sei dies nun in Bezug auf das Erscheinen (z.B. ihre Sportmoderatorin) Die Moderation/Präsentation als solche (Das wie nicht das was). Hier gibt es mehrere Beispiele von Mitarbeitern, die sich der deutschen Sprache nicht genügend gut bedienen, oder aber den Vortrag in abgehackter, langweiliger, langsamer Form vortragen. Auf eine Wirtschaftsmitarbeiterin habe ich bereits früher hingewiesen, sie war allerdings das letzte Mal viel flüssiger, vielleicht hat sie einen Crash-Kurs besucht. Das selbe gilt für die oben erwähnte Sportpräsentatorin.

  2. Alex Schneider 16.09.2015 06:21

    Antrag: Verzicht auf die Übertragung von Formel-1-Autorennen und Motorradrennen.
    Begründung: Diese Rennen werden auch auf auslänischen Sendern übertragen, welche in der Schweiz empfangen werden können. Einsparung! Überdies animieren solche Rennen zum Rasen.

  3. Alex Schneider 16.09.2015 06:30

    Antrag:
    Reduktion der Krimi-, Gewalt- , Sex- und Horrorfilme mit den vielen zynischen Dialogen.

    Sie können leider auch auf Privatsendern und ausländischen Sendern gesehen werden. Einsparung!
    Über den Gewöhnungseffekt haben sie einen schlechten gesellschaftlichen Einfluss