Neue «DOK»-Serie «Wir sind die Schweiz»
SRG Deutschschweiz News

Neue «DOK»-Serie «Wir sind die Schweiz»

Die Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, ein Land, in dem praktisch alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. SRF begleitet 20 dieser Menschen einen Tag durch ihr ganz persönliches Leben. Wie, wo und mit wem leben sie, wie sieht ihr normaler Tagesablauf aus, wofür setzen sie sich ein und was beschäftigt sie? Die Vielfalt dieser Alltage und Menschen gibt einen erstaunlichen Einblick in die heutige Schweiz und ist gleichzeitig ein Panoptikum der modernen Gesellschaft.

SRF hat 20 ganz normale Personen einen Tag lang durch ihr Leben begleitet, vom Moment an, in dem sie zu unterschiedlichsten Zeiten am Morgen aufstehen, bis sie zu ebenso unterschiedlichen Zeiten am Abend wieder die Augen schliessen. Die «DOK»-Serie wurde über die Sommermonate gedreht. In jeder Folge kommen vier dieser Menschen zu Wort und geben einen erstaunlichen Einblick in die heutige Schweiz und ist gleichzeitig ein Panoptikum der modernen Gesellschaft, deren Reiz und Kraft und Identität gerade in dieser Unterschiedlichkeit liegt.

Unterschiedlichste Berufsleute

Es sind Kübelmänner, die den Abfall entsorgen, Polizistinnen, die den Verkehr regeln, Ärztinnen und Ärzte für Menschen und Tiere, Bauarbeiter, welche Tunnels bauen, Alphirten, die mit ihren Schafen die Bergwiesen pflegen, Mechaniker, welche die Autos flicken, wenn jemand auf der Strasse stehen bleibt, Asylbetreuerinnen, die Flüchtlinge in Empfang nehmen, Lehrer, welche die Kinder ausbilden, Sanitäterinnen, die helfen, wenn jemand auf der Strasse hinfällt, Bauern, welche die Landschaft bewirtschaften, Zugführerinnen, Postautochauffeure und Flight Attendants, welche die Menschen mit dem Flugzeug oder dem öffentlichen Verkehr ans Ziel bringen, Feuerwehrleute, die kommen, wenn es brennt, Strassenputzerinnen, welche die Strassen sauber halten, Wirte, welche die Gäste auswärts verköstigen, oder Hebammen, welche die Kinder in der Schweiz auf die Welt bringen.

Menschen im Hintergrund

Es sind Frauen und Männer, Schweizerinnen und Ausländer, ältere Menschen und jüngere, solche, die auf dem Land leben und in der Stadt in verschiedenen Regionen der Schweiz. Menschen jedenfalls, die alle zusammen und jeder für sich viel dazu beitragen, dass das öffentliche Leben und das Zusammenleben gut funktionieren. Sie alle haben ihren Arbeitsrhythmus und ihr privates Leben, ihre Freuden und Sorgen, Wünsche und Pläne, für sich und ihr nahes Umfeld, aber auch für das ganze Land. Sie arbeiten im Hintergrund, doch bilden sie einen wichtigen Teil der Schweizer Identität, auch wenn sie keine Zeitungsartikel füllen, die Öffentlichkeit sie nicht bewusst wahrnimmt und nur ihr privates Umfeld ihre Namen kennt.

Text: SRF

Bild: SRF

Tags

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit (bitte beachten Sie die Netiquette/AGBs)

  1. Monica Bigler 22.07.2016 21:52

    Die Serie mag einen netten Einblick in den Alltag von Schweizerinnen und Schweizern geben, wenn da nur nicht dieser einseitige Fokus auf den Berufsalltag wäre. Es ist klar, dass das Ziel, einen Gesamtüberblick zu geben nicht möglich ist, aber wo sind Menschen, die etwas oder etwas mehr ausserhalb der 08/15 Normalität Leben oder - behüte Gott - nicht arbeiten oder arbeiten können? Vielleicht sind die porträtierten Menschen sogar etwas interessanter, als sie dargestellt werden. Vielleicht haben sie sogar etwas Identität ausserhalb von Arbeit und Familie? Alles ist so unsäglich normal, es wird einen fast etwas unwohl. Aber eben, nett und durchschnittlich.