Verbreitung von DAB+: Kooperation von SRG SSR und privaten Radios
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Verbreitung von DAB+: Kooperation von SRG SSR und privaten Radios

Die drei privaten Radiosender Radio Südostschweiz (RSO+), radio 3i+, Radio Fiume Ticino+ und die SRG haben je eine Kooperation beschlossen. Ab heute sind die drei Stationen auf einem SRG-Layer auch über DAB+ zu empfangen.

Die SRG hat für drei private Radios in den Gebieten der italienischsprachigen Schweiz und im Graubünden auf ihrem SRG- DAB+ Layer Platz geschaffen, indem sie die Bandbreite der SRG-Sender verringert hat. Dies ermöglicht ab heute Radio Südostschweiz (RSO+), radio 3i+ und Radio.Fiume Ticino+ die Verbreitung ihrer Programme via DAB+.

«Auf Zusammenarbeit bauen», lautet ein Hauptziel der SRG-Unternehmensstrategie – dieses Ziel strebt die SRG auch im Bereich der Distribution an. Denn nur mittels Kooperationen lassen sich die Infrastruktur- und Betriebskosten aller Partner senken. Die Zusammenarbeit mit den drei Privatradios Radio Südostschweiz (RSO+), radio 3i+ und Radio Fiume Ticino+ ist das Resultat eines von elf Angeboten, die die SRG den Medienhäusern Anfang dieses Jahres offeriert hat. Die SRG strebt auf anderen Gebieten weitere Kooperationen mit privaten Medienhäusern an.

Roger de Weck, Generaldirektor SRG: «Es freut mich, dass die SRG mit den drei Radios eine Kooperation eingehen konnte, die vor allem den Zuhörerinnen und Zuhörern dient. Mit solchen Kooperationen entspricht die SRG auch den neuen, digitalen Ansprüchen des Publikums und den Stossrichtungen sowohl des Bundesrates in seinem Service-public-Bericht als auch der Eidgenössischen Medienkommission Emek. Die SRG leistet mit solchen Kooperationen einen Beitrag zur Entwicklung der Kreativitätsbranche im Bereich der audiovisuellen Kommunikation sowie zur Stärkung des Medienplatzes Schweiz.»

Silvio Lebrument, Geschäftsführer Medien der Somedia: «Die koordinierte Ablösung von UKW durch die Nachfolgetechnologie DAB+, die in den Jahren 2020-2024 erfolgen wird, erfordert die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit der Kooperation von Radio Südostschweiz und der SRG auf diesem Gebiet wird der DAB+-Empfang in Graubünden von Radio Südostschweiz (RSO+) bereits ab dem 15.11.2016 möglich.»

Marcello Tonini, für die Geschäftsleitung von Radio Fiume Ticino: «Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der SRG und schliessen uns dem DAB+ Netz mit grossem Enthusiasmus an. Dank dieser Kooperation können unsere Hörerinnen und Hörer in der gesamten italienischen Schweiz unsere Programme nun in einwandfreier Qualität empfangen. Radio Fiume Ticino blickt zuversichtlich in die Zukunft, mit einem breiteren Angebot für alle lokalen Gemeinschaften.»

Matteo Pelli, Geschäftsführer radio 3i: «DAB+ ist ein aussergewöhnlicher Vektor. Wir sind stolz darauf, nun das ganze Tessin, das Misox und das Calancatal bedienen zu können. Dieser Erfolg motiviert uns zu einem noch grösseren Engagement in der Zukunft. Willkommen bei DAB+!»

Text: SRG

Bild: Printscreen Website dabplus.ch

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  1. Karl Hürlimann 16.11.2016 09:10

    Guten Morgen,

    seit einigen Stunden habe ich keinen DAB+ Emfang (Musigwälle) mehr. Ich wohne im Bereich Ziegelbrücke/Biberlikopf, SG/GL. Ich erhalte die Meldung "Station off air" auf meinem neuen Sony DAB+-Gerät, also kein Signal. Können Sie mir mitteilen, was da los ist?
    Freundliche Grüsse: Karl Hürlimann,

  2. SRG Deutschschweiz 16.11.2016 09:22

    Sehr geehrter Herr Hürlimann
    Am 15. November 2016 wurde DAB abgeschaltet und alle Sender auf DAB+ migriert (siehe Bericht: www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2016/10/31/landesweiter-ausbau-von-dab-am-15-november-2016/). Sie haben wahrscheinlich bisher Radio SRF Musikwelle auf DAB gehört, auch wenn Ihr Radio ein DAB+-Gerät ist. Ich empfehle Ihnen, einen Sendersuchlauf durchzuführen (Anleitung hier: www.dabplus.ch/de/faq/), dann wird das Gerät automatisch Musikwelle auf DAB+ finden. Ich hoffe, Ihnen mit diesem Tipp weitergeholfen zu haben. Sollten Sie noch Probleme oder Fragen haben, besuchen Sie bitte www.dabplus.ch oder wenden Sie sich an den Fachhandel.
    Freundliche Grüsse
    Pernille Budtz, Admin