Admeira verpflichtet sich dem Kampf gegen Ad Fraud
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Admeira verpflichtet sich dem Kampf gegen Ad Fraud

Der Vermarkter Admeira hat als erstes Schweizer Unternehmen den sogenannten «Code of Conduct» unterzeichnet.

Marketing ohne Einsatz von digitalen Formaten ist heute kaum mehr denkbar. Desktop, Tablet und Smartphone begleiten die Konsumenten durch den Tag. Insbesondere die Möglichkeiten im Programmatic Advertising eröffnen Werbetreibenden ein einzigartiges Spektrum an Möglichkeiten zur Interaktion und direkten Ansprache ihrer Zielgruppen. Der Einsatz von digitalen Formaten birgt jedoch auch Risiken, wie es in einer Mitteilung von Admeira heisst.

«Transparenz, Vertrauen und Kontrolle sind auch im Programmatic Advertising zentrale Elemente», wird Admeira-CEO Martin Schneider in der Mitteilung zitiert. Eine negative Entwicklung, die aktuell in der Branche stark diskutiert wird, ist der sogenannte Ad Fraud. Damit bezeichnet man unrechtmässig generierte Einnahmen durch die Manipulation von Impressions, Klicks oder Conversions auf Websites oder Werbebannern. «Wir sorgen mit allen uns verfügbaren Mitteln dafür, Ad Fraud zu erkennen und so gut wie möglich zu verhindern. Mit Technologie allein kann die Problematik im Digital-Advertising-Markt nicht vollständig gelöst werden, da die komplexen Technologien immer wieder Schlupflöcher für betrügerische Aktivitäten öffnen. Daher gilt auch im Programmatic Advertising die altbewährte Regel: Kaufe nur bei Anbietern, die du persönlich kennst», so Schneider.

Selbstverpflichtung auferlegt

Im Bestreben, die Qualität vor allem im Bereich Onlinewerbung weiter zu steigern, das Potenzial für Missbräuche einzudämmen und Transparenz zu schaffen, hat Admeira weitere Massnahmen eingeleitet. So hat sich Admeira auch eine Selbstverpflichtung auferlegt: Als erstes Schweizer Unternehmen hat das Vermarktungsunternehmen den Code of Conduct Programmatic Advertising unterzeichnet. Dieser Code of Conduct, der auch für den Schweizer Markt gilt, ist eine Initiative des Bundesverbands Digitale Wirtschaft in Deutschland und soll unter den zahlreichen Akteuren im Markt ein gemeinsames Verständnis für die notwendigen Regeln der Zusammenarbeit schaffen. Dabei sind Transparenz, Qualität und Sicherheit insbesondere im Bereich des automatischen Mediahandels auf Onlineplattformen zentrale Zielsetzungen.

Text: persoenlich.com

Bild: colorbox.de

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  1. Jakob Meier 09.02.2017 14:01

    Kampf gegen Betrüger im Online-Werbeumfeld ist gut.

    Meine Befürchtung: Werbezensur, Stigmatisierung von Andersdenkenden, Druck auf Inserenten. Deutschland macht z.Zt. vor, wie edle Zielsetzungen missbraucht werden können.