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Neubau am SRF-Standort Zürich Leutschenbach soll Betriebskosten nachhaltig senken

Mit einem weiteren Neubau auf dem Stammareal Zürich Leutschenbach will SRF einen nächsten Schritt zur nachhaltigen Reduktion der Immobilienkosten machen. Das Projekt «SRF Next» des Tessiner Büros Durisch + Nolli Architetti sieht den Ersatz eines bisherigen Studiogebäudes (Studio 1) durch einen Neubau für den trimedialen Redaktions- und Produktionsbetrieb vor.

Zurzeit wird am Standort Zürich Leutschenbach die erste Bauetappe realisiert: Ein Neubau für News- und Sportredaktionen, zentrale Technik und Distribution. Ausserdem wird eine Tiefgarage erstellt, um gesetzliche Parkplatzauflagen und Freiflächenvorgaben der Stadt Zürich zu erfüllen. Die Konzentration auf einen einzigen Standort in Zürich ermöglicht es SRF, Liegenschaften ausserhalb des Stammareals und Landreserven zu verkaufen sowie Mietverträge für weitere Immobilien zu beenden. Der Betrieb des Radiostudios Zürich Brunnenhof beispielsweise kann voraussichtlich 2024 verlegt werden.

Trimedialer Redaktions- und Produktionsbetrieb

Am Studienauftrag für die zweite Etappe, die ab 2020 realisiert werden soll, haben sich sechs Architektenteams aus der Schweiz und dem Ausland beteiligt. Ende August hat eine Jury, bestehend aus externen Fachexperten und Vertretern von SRF, die Eingaben beurteilt und sich einstimmig für das Projekt der Tessiner Architekten Durisch + Nolli ausgesprochen. Die Jury ist zum Schluss gekommen, dass dieses Projekt die Bedürfnisse von SRF langfristig am besten erfüllt.

Kern des Projekts «SRF Next» ist ein sechsgeschossiger Bau anstelle des heutigen Gebäudes mit dem Studio 1. Im Neubau sind grosse Flächen für Redaktionen und Studios für Radio, Fernsehen und Online vorgesehen. Die Eingangshalle kann für Radio- und Fernsehproduktionen genutzt werden. Mit flexiblen räumlichen Strukturen erfüllt der Bau die Voraussetzungen für den trimedialen Redaktions- und Produktionsbetrieb.

Text: SRF

Bild: SRF/Durisch + Nolli Architetti Sagl

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