Publikums-«Arena»: Jetzt mitdiskutieren
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Publikums-«Arena»: Jetzt mitdiskutieren

Die «No Billag»-Initiative ist seit Bekanntgabe des Abstimmungstermins, dem 4. März 2018, eines der dominierenden Themen in der Öffentlichkeit. Darum sollen in der «Arena» vom 5. Januar 2018 vor allem Argumente aus der Bevölkerung zu hören sein. Unter der Leitung von Jonas Projer diskutieren Andreas Kleeb und Martin Candinas mit dem Publikum.

Am 4. März 2018 entscheiden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger darüber, ob künftig noch Radio- und Fernsehgebühren erhoben werden. Das Publikum hat jetzt die Gelegenheit, in der «Arena» seine Argumente für oder gegen die «No Billag»-Initiative vorzubringen und diese mit Andreas Kleeb als Vertreter der Initianten und Martin Candinas vom überparteilichen Nein-Komitee zu diskutieren.

Wer sich an der Debatte aktiv beteiligen will, kann sich jetzt dafür bewerben. Interessierte schicken ihre Meinung zu «No Billag» sowie eine Telefonnummer an arena@srf.ch.


Ausstrahlung: Freitag, 5. Januar 2018, 22.25 Uhr, SRF 1


Text: SRF

Bild: SRF/Oscar Alessio

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«Medientalk» über «No Billag» auf dem Prüfstand

Ombudsmann Roger Blum hatte eine Beanstandung des «Medientalks» von Radio SRF 4 News über die «No Billag»-Initiative zu behandeln. Ein Radiohörer beanstandete einige Fehler in der Abmoderation der Sendung. Roger Blum und die SRF-Verantwortlichen sind sich einig, dass die Abmoderation Formfehler aufweist. Der Ombudsmann unterstützt die Beanstandung.

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  1. Stettler Christian 02.01.2018 13:14

    Ich fühle mich als echter Patriot. Aber deshalb habe ich trotzdem nicht das Gefühl das SRF zu linkslastig ist. Das Programm ist ausgewogen und bietet für jede Altersklasse etwas. Diese Vielfalt liesse sich durch private Anbieter nicht abdecken. Beim Bezahl TV oder Radio würde einfach der gängige Mainstream gesendet der nirgends aneckt.

  2. Heinz Käppeli 02.01.2018 17:46

    Ich denke, es ist gut das es die Gebühren gibt. Im privaten bezahl Fernsehen gibt es schon jetzt zu viele Werbeblocks. Wie wird es wenn es keine Gebühren mehr gibt?

  3. Bühler 02.01.2018 18:15

    Ich bin selbst bei 2 Fernsehsendern dabei die keinen einzigen Franken von
    der Billag bekommen und ehrlich es ist verdammt hart so zu überleben.
    Aber sie schaffen es und der Erfolg von diesen 2 Volksmusiksendern wird
    immer grösser und er wird auch jungen Fernsehzuschauern gern geschaut.
    Also es geht auch ohne Billag

  4. Monique Saulnier 02.01.2018 22:33

    Der Name NoBillag-Initiative ist (bewusst?) irreführend. De facto ist es eine SRG-Abschaffungsinitiative. Hier geht 's nicht um Geld sondern um Macht und Einschränkung der Berichterstattung. Man schaue sich nur an, wer sich vehement für die Initiative einsetzt. Es ist falsch, zu behaupten, die SRG sei links. Sowohl Blocher, Köppel, Gössi, als auch Humbel, Lombardi sehe ich genau so viel wie Levrat, Badran, Aebischer, Allemann, Ritz, Glättli, Grossen, Tiana Angelina Moser oder Bäumle. Und das ist gut so.
    Die SRG ist nicht über alles erhaben. Aber nur bei einem öffentlich rechtlichen Radio und Fernsehen ist sachliche ausgewogene Berichterstattung möglich. Genau das will ich weiterhin und werde deshalb nein stimmen.

  5. Stoffel Mathis 02.01.2018 23:13

    No Billag möchte Fernsehen und Radio nach der neoliberalen Doktrin. Der Zuschauer soll sein Menu durch Bezahl-Fernsehen à la carte zusammenstellen können. Damit wird ein Angebotsfeld für kapitalkräftige Medienmogule geschaffen, die der Gesellschaft Ihre Wertungen auferlegen und ihre Infotainment-Formate nur noch in renditeträchtige urbane Gebieten ausstrahlen. Nicht verwunderlich, dass einige der Hauptprotagonisten der No-Billiag Initiative selbst im Kommunikationsbusiness tätig sind und offensichtlich in erster Linie auf persönliche Geschäftsausweitung hoffen. Um dies zu erreichen wird dem Volk Gebührenfreiheit suggeriert. – Eine Mogelpackung!

  6. Theiler Walter 03.01.2018 11:42

    Ich bin gegen die No-Billag Initiative. Ich hoffe jedoch, dass SRF etwas abspeckt bei den Sportsendungen. Teilweise bis 3/4 Stunden vor einer TV-Direktübertragungen wird unnötig diskutiert über den möglichen Spielverlauf und anderes unnötiges . Es sind auch jeweils zuviel Reporter und Kommentatoren im Einsatz. Dadurch kann SRF viel Geld sparen, wenn weniger Reporter den Anlass besuchen. Ich hoffe dies ändert sich, sonst muss ich meine Meinung noch ändern.

  7. Felix Schweizer 03.01.2018 11:48

    Wer No-Billag zustimmt, sollte bedenken, dass es danach das Schweizer Fernsehen und Radio der SRG nicht mehr geben wird. Der heutige Qualitäts-Journalismus dieser Sender wird ebenso verschwinden, wie auch die regionale Vielfalt, denn auch viele bestehende "Privat"-sender werden dicht machen müssen. Als Folge verbleibt Interessen-Vertretungs-Journalismus à la Weltwoche, Basler Zeitung usw., der von politisch intessierten Milliardären gesteuert werden kann (und wird). Trumpieren wir uns also nicht und lehnen No-Billag deutlich ab.

  8. Hans Fischbacher 03.01.2018 12:17

    Kraut und Rüben
    Ob ich ein Spartenprogramm wie das Volksmusik-TV oder ein Vollprogramm anbiete mit einem breiten Themenangebot (auch für verschiedene Minderheiten) anbiete, ist nicht dasselbe. Dass wir überhaupt über eine solche Initiative abstimmen müssen, halte ich für keine Errungenschaft der Demokratie. Oder wollen wir demnächst über eine Initiative wie "Schafft die Schweiz ab" abstimmen? Die SRG ist dazu verpflichtet, ein breites Angebot und eine breite Meinungsvielfalt zu vermitteln und auch Minderheiten und alle Bevölkerungsschichten zu Wort kommen zu lassen. Wer nur noch bezahlen will, was er auch konsumiert, verbaut sich das Tor zu neuen Erkenntnissen und schottet sich gegenüber neuen Ideen und Entwicklungen in jeder Hinsicht ab. Nur ein starkes, aber öffentlich kontrolliertes Medienhaus kann auch gegen aussen ein ernst zu nehmendes Bild der Schweiz vermitteln. Ich bezahle gerne einen Beitrag an eine eigenständige und unabhängige SRG.

  9. Hans Kilchenmann, Uster, 044/941 25 05 03.01.2018 13:56

    Ich bin dezidiert gegen die "No Billag-Initiative". Hören wir endlich auf mit dem grassierenden Privatisierungs-Wahn der in vielen Bereichen eingesetzt hat und den Konsumenten bisher keinerlei Vorteile gebracht hat. Es gibt Bereiche, die durch öffentlich-rechtliche Institutionen besser bewerkstelligt werden. Dazu gehört auch die SRG. Eine Abschaffung der Gebühren wird mit Bestimmtheit dazu führen, dass mit der Zeit mehr Pay-TV-Angebote entstehen die uns Konsumenten schlussendlich teurer zu stehen kommen. Zusätzlich bin ich überzeugt, dass die Qualität der Angebote abnehmen wird. Ich vermisse eine konzertierte Aktion der Gegner. Man hat den Eindruck, dass die Gegner überhaupt nicht präsent sind oder glauben, eine Ablehnung der Initiative sei sicher! Sollte die Initiative abgelehnt werden, muss die SRG trotzdem über die Bücher gehen und einige Punkte die in der laufenden Diskussion angesprochen werden, zu beherzigen. Etwas mehr Transparenz wäre m.E. angebracht.

  10. Hanspeter Lindner 03.01.2018 17:01

    No Billag "Nein". Aber nur unter der Bedingung, dass die unsägliche, idiotische und dumme Werbeunterbrechung nach
    20h. nicht mehr gesendet wird. Da läuft z.B. ein Krimi, das Opfer liegt in seinem Blut und die Unterbrechungswerbung verspricht: nur Schweizerfleisch ist gutes Fleisch. Auch beim "Heidifilm" kürzlich: idiotische Werbung. Das führt dazu, dass ich nach 20h prinzipiell auf ARD, ZDF etc. umschalte und daher, ausser Tagesschau nicht mehr SRG schaue. Darum, bis zum
    Versprechen dass wir uns nicht mehr alle 3/4 Stunden den gleichen Sch.. ansehen müssen, No Billag JA

  11. Pius Lischer 03.01.2018 18:22

    Warum nicht alle Zwangsabgaben durch Lenkungsabgaben ersetzen?
    Weil ich als freiheitsliebender Mensch gegen Zwangsabgaben bin stimme ich ja zur NOBILLAG.
    Denn dann wird es eine SRG ohne Werbung geben.

  12. Fabian Hammerl 05.01.2018 23:02

    Keine Billag Beiträge mehr SRG kann das ohne wir haben Genug zu bezhalen und sollen mal uns bürger mal Atmen lassen zahlen genug steuern und für abomente zb. Handy Telhaus Tv.lg. Fabian Us Graubünden Davos
    Die Meisten Mitmenschen die ich Kennen wollen Keine Billag Gebüren mehr wie ich 400 fr. Ist nicht einfach Ein Klacks

  13. Hans Peter Lingenhag 09.01.2018 18:02

    Liebe Arena Leute! Ich mache Euch folgenden Vorschlag: Wenn ich nur den srf 1 will bez. ich zb. 1.-fr.
    für jeden weitern Sender zb. ich 1 fr. mehr.
    wäre das nicht am gerechtesten? sollte bei der heutigen Technik doch kein Problem sein.

  14. Adrian Schlumpf 10.01.2018 09:38

    Grüezi
    Die SRG SSR sagt allen, wer die Schweiz ist. Wir sollten sie unter Heimatschutz stellen. Sie ist ein Traditionsunternehmen, das der Vielfalt unseres Landes gerecht wird. Als solches kommuniziert sie vielfältige, ausgewogene und auf unser Land zugeschnittene Inhalte mit einem fein austarierten akustischen und visuellen Qualitäts-Design, das kontinuierlich unseren Lebensstil und unsere Werte (gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, kulturelle etc.) reflektiert. Damit stiftet sie womöglich den wichtigsten Identifikationsbeitrag für unser Land. Wer Radio oder TV SRF einschaltet fühlt sich daheim. Dieses absolut schweizerische Gefühl können die Privaten nicht liefern. Die SRG SSR ist ein unverzichtbarer Teil unserer Schweizer Kultur und als solcher nicht wegzudenken. Sie gibt der Schweiz ein Gesicht das Solidität und Kontinuität und Differenziertheit und Verlässlichkeit ausstrahlt. Die SRG SSR ist der Kit der Schweiz. All dies leistet sie in sprichwörtlicher Schweizer Qualität, also auf qualitativem Topniveau, von dem die Privaten nicht einmal träumen. - Deshalb, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ist sie unter Heimatschutz zu stellen.

    Dass das nicht gratis ist, versteht sich von selbst. - Wer ein gutes, qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Produkt möchte, ist stolzer Besitzer eines solchen Produkts und zahlt auch gerne dafür.
    Zu glauben, private Anbieter könnten gratis konsumiert werden, ist dumm und naiv. Wer solches konsumiert, bezahlt damit, dass er/sie kontinuierlich mit Werbung eingeseift wird. Und diese uns aufgedrängte Werbung ist nichts anderes als Diebstahl unserer Lebenszeit.
    Ausserdem finde ich, dass die SRG SSR unter Heimatschutz zu stellen ist !