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Nachfolgeprozess für die Direktion SRF startet

Der Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz hat an seiner heutigen Sitzung in Absprache mit dem Generaldirektor der SRG, Gilles Marchand, beschlossen, den Nachfolgeprozess für die Direktion von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im April zu lancieren. Die Wahl des neuen Direktors oder der Direktorin SRF ist für Ende 2018 geplant. Auf Wunsch von Gilles Marchand wird Direktor Ruedi Matter SRF leiten, bis die Nachfolgerin oder der Nachfolger die Position übernommen hat.

Im April beginnt somit die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für Ruedi Matter, Direktor von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Für den Nachfolgeprozess zuständig ist der Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz (SRG.D) in Absprache mit Generaldirektor Gilles Marchand. Der Regionalvorstand wird die Position extern ausschreiben und nach Abschluss des Auswahlverfahrens eine Kandidatin oder einen Kandidaten nominieren und dem Verwaltungsrat der SRG zur Wahl empfehlen. Dieser Prozess soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein.

Auf Wunsch von SRG-Generaldirektor Gilles Marchand hat sich SRF-Direktor Ruedi Matter an der heutigen Sitzung bereit erklärt, über seine Pensionierung im Oktober hinaus seine Aufgabe wahrzunehmen, bis die Nachfolge geregelt ist und eine neue Direktorin oder ein neuer Direktor zur Verfügung steht.

Ruedi Matter leitet SRF seit der Fusion von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen 2011. In diesen mehr als sieben Jahren seiner Direktionszeit hat sich SRF sehr stark verändert und in allen Bereichen ständig weiterentwickelt und den neuen Publikumsbedürfnissen angepasst.

SRG-Generaldirektor Gilles Marchand: «Ruedi Matter hat tiefgreifende und wichtige Reformen für SRF erfolgreich umgesetzt und bei Radio und Fernsehen die Konvergenz eingeführt. Die Programme von SRF laufen sehr gut, wie die jüngsten Zahlen belegen, daher bin ich Ruedi sehr dankbar, dass er sich bereit erklärt hat, seine Aufgabe weiter wahrzunehmen, bis die Nachfolge geregelt ist. Für die umsichtige Planung der SRG-Reformschritte bis Juni und den raschen Start der Umsetzung bereits im zweiten Halbjahr 2018 ist es von grosser Bedeutung, dass die Direktion der grössten SRG-Unternehmenseinheit ohne Unterbruch voll handlungsfähig ist.»

Ruedi Matter: «Ich bin glücklich, dass sich unsere Programme so erfolgreich behauptet haben, insbesondere unsere Neuerungen online für ein junges Publikum. Auch mit dem Einstieg in die Produktion von fiktionalen Serien wie «Der Bestatter» und später «Wilder» hat SRF Innovationskraft bewiesen. Besonders wichtig war für mich, dass wir die Herausforderungen um die Abstimmung vom 4. März so gut bewältigt haben.»

Ruedi Matter begann seine journalistische Laufbahn als Redaktor der Basler «National-Zeitung». Nach verschiedenen Tätigkeiten und Funktionen beim Schweizer Fernsehen, bei McKinsey & Co., Ringier und dem Nachrichtensender n-tv wurde er 2006 Chefredaktor von Schweizer Radio DRS.

Text: SRG SSR

Bild: SRF/Oscar Alessio

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