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«Einstein»: Wetterprognose – Wann können wir darauf vertrauen?

Wie gut stimmt die Wettervorhersage von «SRF Meteo»? «Einstein» macht den Test. Und zeigt, wie Forschende der unfehlbaren Prognose näherkommen. Ihre Projekte: Sie fliegen ins Gewitter oder tauchen mit Drohnen unter Wasser. Doch was, wenn die Klimaerwärmung das Wetter durcheinanderbringt? Tobias Müller führt durch die Sendung.

«SRF Meteo» ist nicht nur eine der meistgesehenen Sendungen beim Schweizer Fernsehen. Sie gibt wohl auch so viel zu reden, wie kaum eine andere Sendung. «Jede ist eben eine Expertin, wenn es um das Wetter bei ihr zu Hause geht», sagt die «Meteo»-Moderatorin Sandra Boner. Tatsächlich ist jede Prognose eine Vereinfachung. Doch wie schafft es das Team von «SRF Meteo» trotzdem, so präzise wie möglich zu sein? Und wie präzise ist die Prognose wirklich?

«Einstein» testet «Meteo»

Tobias Müller schaut «Meteo»-Leiter Thomas Bucheli und Sandra Boner einen Tag lang beim Erstellen der Prognose für die «Meteo»-Hauptausgabe über die Schultern. Und erfährt dabei, warum noch immer kein Computermodell den Meteorologen ersetzen kann. Er hört mit bei der morgendlichen Diskussion über die Schneefallgrenze. «Reden wir von Schneefallgrenze, meinen die Zuschauer immer, es gäbe viel Schnee, auch wenn es dann nur ein Schäumchen ist. Dabei ist es einfach die Grenze, bis zu der es schneien kann», sagt Thomas Bucheli.

Mit Hightech zur perfekten Prognose

«Einstein» zeigt die beeindruckenden Satelliten, Wetterflugzeuge oder Unterwasserdrohnen, die Daten auch für die Prognose von Bucheli und Boner liefern. Im All und auf dem Erdball findet ein eigentlicher Wettlauf um die perfekte Wetterprognose statt. Dieser setzt sich fort in den Rechenzentren der Weltwetteranstalten wie dem ECMWF in Reading bei London. Dort wollen die Meteorologinnen und Meteorologen in einigen Jahren ein detailliertes Weltwettermodell berechnen. Dieses wird so viele Rechenschritte benötigen, dass heutige Supercomputer damit noch heillos überfordert sind.

Einfluss der Klimaerwärmung

Dannzumal sollten auch erste Daten aus der Forschung zum Einfluss der Klimaerwärmung auf das Wetter vorliegen. Denn immer öfter wirbelt diese das Wetter durcheinander. Forschende konnten jüngst zeigen, dass die Erwärmung der Arktis den Wärmeaustausch der Weltmeere beeinflusst und damit wohl auch unser Wetter.

Doch zurück in die Gegenwart und das Wetter der letzten Januarwoche 2021. Eine Woche nach der von Sandra Boner verkündeten Prognose kehrt TobiasMüller zurück zu «Meteo». Hat die Redaktion den Test bestanden? War die Vorhersage richtig? Die Auflösung in «Einstein».


Ausstrahlung: Donnerstag, 4. Februar 2021, 21.05 Uhr, SRF 1


Text: SRF

Bild: SRF

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