SRG Deutschschweiz Ombudsstelle

SRF Online Beitrag «Flugzeug-absturz auf Pentagon – Die Erinnerung an 9/11» beanstandet

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Mit Ihrer E-Mail vom 5. April 2017 haben Sie einen Beitrag auf SRF-Online (Rubrik: News International) vom Freitag 31. März 2017 mit dem Titel «Flugzeugabsturz auf Pentagon - Die Erinnerung an 9/11»[1] beanstandet. Ihre Eingabe erfüllt die formalen Voraussetzungen an eine Beanstandung. Somit kann ich auf sie eintreten.
 

A. Sie begründeten Ihre Beanstandung wie folgt:

Fristgemäss sende ich Ihnen anbei meine Beanstandung betreffend oberwähntem Online-ArtikeI. Die Berichterstattung des SRF, wonach die US-Bundespolizei FBI neue Fotos vom Terroranschlag 9/11 auf das Pentagon veröffentlicht hat, ist nicht Bestand meiner Beschwerde. Diese bezieht sich auf nachfolgenden Kommentar der SRF:

20170809 Fall 5043_1.jpg

1. Beanstandung: Missachtung des Sachgerechtigkeitsgebot

Mit diesem Kommentar verstossen die JournalistenInnen des SRF gegen das Sachgerechtigkeitsgebot, wonach redaktionelle Sendungen mit Informationsgehalt, Tatsachen und Ereignisse sachgerecht darstellen müssen, so dass sich das Publikum eine eigene Meinung bilden kann. Dies ist in diesem Artikel eindeutig nicht der Fall, womit die JournalistenInnen des SRF den Grundsatz der Objektivität und das Recht auf eine neutrale, ausgewogene Information gemäss dem Schweizer Pressekodex nicht einhalten. 

Exakt das Gleiche hat das SRF bereits vor drei Jahren, beim Kommentar zur Eröffnung des 9/11 Museums in New-York gemacht. Auf meine damalige Beschwerden an die SRF-Generaldirektion hin, erhielt ich von Herrn Urs Leuthard, SRF Tagesschau Redaktionsleiter, nachfolgende Antwort:

Date: Tue, 20 May 2014 09:10:35 +0200
From: srf@srf.ch
To: X
Subject: AW: Tagesschau vom 15.
April 2014 – Berichterstattung über die Eröffnung d es 9/11 Museums in New-York auf Ihrer Webseite http://www.srf.ch/

Sehr geehrter Herr X,

Wir werden immer wieder, bei Berichterstattungen über 9/11, auf diese vielen (offensichtlichen und angeblichen) Ungereimtheiten aufmerksam gemacht. Bisher hat uns Journalisten, und da schliesse ich wohl die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen ein, aber noch niemand eine Version der Ereignisse präsentiert, die plausibler ist als die Offizielle. Deshalb halten wir uns vorerst an diese offizielle Sicher der Dinge.

Freundliche Grüsse
Urs Leuthard
Redaktionsleiter Tagesschau
Chefredaktion TV

Tagesschau-Redaktionsleiter Urs Leuthard ist mit seiner Antwort von 2014 demnach offenbar der Meinung, dass es nicht die Pflicht der SRF-JournalistenInnen ist, Investigativarbeit zu 9/11 zu machen und nur darauf warten, dass ihnen irgend jemand eine plausiblere Version als im Commission Report erwähnt, auf einem silbernen Tablett serviert wird. Meint er damit, dass der Fernsehzuschauer, nebst dem Entrichten von Zwangsgebühren, auch noch die Wahrheit über das Ereignis von 9/11 selber herausfinden müssen? Verdammt nochmal, ist dies nicht der Job der SRF-Journalisten, die von uns dazu fürstlich bezahlt werden?

Der Kommentar des SRF-Berichtes über die Veröffentlichung von neuen Bildern vom Pentagon, ist exakt im gleichen Stil verfasst, wie vor drei Jahren bei der Eröffnung des 9/11 Museums. In beiden Kommentaren wird kein Hinweis darüber gemacht, dass die Wahrhaftigkeit des Commission Report, inzwischen sehr infrage gestellt wird. Die Redaktion hätte dabei ja auch den Konjuktiv oder Worte wie "angeblich" benützen können. Aber nein, sie berichten im gleichen Stil wie vor 15 Jahren, als ob nichts passiert wäre. Damit täuscht die SRF den Leser.

Stimmen zum Commission Report nach 15 Jahren

Dass die kritischste Stimmen zum Report gerade vom Vorsitzenden des Commission Report stammt, ist doch schon etwas erstaunlich. Dies scheint bei den SRF-Journalisten überhaupt kein Verdacht zu wecken, dass vielleicht doch Einiges nicht stimmen könnte. Viele der 9/11 Ereignisse sind in den 9/11 Hearings gar nicht untersucht worden, da einige Leute der Meinung waren, dies sei für die Untersuchung irrelevant. Von den zahlreichen Augenzeugenberichten über Explosionen gar nicht zu sprechen, diese wurden schlichtweg ignoriert. 

Thomas Kean, der Vorsitzende der 9/11 Untersuchungskommision sowie Lee Hamilton, sein Stellvertreter, machten in ihrem Buch "Without Precedent" (2006 erschienen) bedenkliche Aussagen. Die Kommission soll während der Untersuchung so frustriert über die wiederholten und falschen Erklärungen gewesen sein, dass sie eine separate Untersuchung in Betracht zogen, um eine mögliche Behinderung der Justiz durch Beamte des Pentagons und der FAA abzuklären. "Bis zum heutigen Tag wissen wir nicht weshalb uns die NORAD Aussagen gemacht hat, die so weit von der Wahrheit entfernt waren" sagte Kean.

Commission Report Rechtsberater John Farmer Jr. schrieb 2009 in seinem Buch "The Ground Truth", dass die Vereinigten Staaten auf einer bestimmten Ebene entschieden habe, nicht die Wahrheit zu sagen über das was an 9/11 geschehen ist und die Anhörung der vernichteten Tonbandaufzeichnung der NORAD, ein völlig andere Geschichte wiedergeben würde, als was der Kommission und der Öffentlichkeit mitgeteilt worden ist.

Der frühere Senator Bob Graham, welcher an der Redaktion des Commission Report beteiligt war, sagte: "Ich denke, dass es unglaubwürdig ist zu denken, dass 19 Leute, von denen die meisten nicht Englisch sprachen, die meisten vorher noch nie in den USA waren, manche nicht einmal eine Hochschulausbildung besassen, eine solche komplexe Aufgabe ohne Unterstützung innerhalb der USA hätten durchführen können".

Max Cleland, der von Beginn weg resignierte sagte: "Es ist ein nationaler Skandal. Diese Untersuchung ist kompromittiert. Eines Tages werden wir die ganze Geschichte erfahren müssen, weil 9/11 so wichtig für Amerika ist. Aber die Regierung im Weissen Haus will alles vertuschen"

Auch 9/11 Kommissionsmitglied Timothy Roemer erinnert sich: "Wir waren extrem frustriert über die falschen Aussagen, die wir bekommen haben".

"Ich denke, ganz einfach gesagt, es gibt eine Vertuschung. Der 9/11-Bericht ist ein Witz" sagt Raymond McGovern, ein ehemaliger hochrangiger US-Geheimdienst-Mitarbeiter. Während 27 Jahren hat er für die CIA als Analyst und Auswerter gearbeitet und den täglichen Geheimdienstbericht für das Weisse Haus erstellt, bediente mehrere Präsidenten, deren Vizepräsidenten, Staatssekretäre und Generalstabschefs. "Es sei seit Langem klar, dass die Bush-Cheney Regierung die Angriffe von 9/11 zynisch dazu benützt haben, um die beabsichtigte imperiale Ausrichten zu fördern. Doch das vorliegen-de Ausmass an handfesten Beweisen zwingt uns zu einem sogar noch beunruhigenderen Schluss zu kommen: dass 9/11 selber durch diese Regierung orchestriert wurde, damit diese sie so ausnützen konnte".

Melvin Goodmann, ein weiterer CIA-Beamter, sagte 2005 vor einer Informationskonferenz im Kongress zum 9/11 Report aus: "Der Schlussbericht ist endgültig falsch. Ich weiss nicht wie es sonst zu bezeichnen"

"Ich bin gezwungen zu schlussfolgern, dass 9/11 zumindest erlaubt wurde zu passieren, als Vorwand für den Krieg", schrieb Geheimdienstanalyst Robert David Steele im 2006.

Mehrere weitere CIA Veteranen haben im September 2007 die offizielle Version von 9/11 stark kritisiert und eine neue Untersuchung gefordert. Auch William Christison, ein ehemaliger Nachrichtenoffizier des National Intelligence Office beschreibt den 9/11 Report als Witz.

Bei so zahlreichen unmissverständlichen Stimmen, zudem noch von etlichen Mitgliedern der 9/11 Kommission selber, sei die Frage erlaubt, ob es nicht etwas erstaunlich und vor allem unverständlich ist, dass sich das SRF weiterhin voll hinter den Commission Report stellt. Müsste eine solche Ignoranz der Fakten nicht Konsequenzen, Folgen haben?

Kommt hinzu, dass wir durch die Deklassifizierung des CIA-Folterreports inzwischen auch wissen, dass der Commission Report hauptsächlich auf Aussagen von Gefangenen beruht, die unter Folter erhalten wurden. Solche Aussagen sind gemäss dem US-Senat als wertlos zu betrachten.

Eine weitere wichtige Beweisgrundlage zur offiziellen Version bilden die Anrufe aus den vier entführten Flugzeugen. Nur dank diesen erfuhr man, dass Flugzeugentführungen im Gange und wer die Flugzeugentführer waren. Doch diese Geschichte ist aus dem einfachen Grund nicht plausibel, weil man mit der damaligen Mobilfunktechnologie schon bei geringer Höhe keine Anrufe mit Handys machen konnte.

Mit dem Wegfall dieser beiden Beweisgrundlagen fällt der Commission Report wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

2. Beanstandung: neue Erkenntnisse werden von der SRF systematisch dem Fernsehzuschauer und SRF-Online Leser unterschlagen

Neue, äusserst relevante Erkenntnisse, wie jene der Pilotenvereinigung "Pilots for 9/11 Truth" werden dem Fernsehzuschauer und den SRF-Online Leser unterschlagen. So die Behauptung der Experten, dass die getätigten Flugkünsten der angeblichen Flugzeugentführer, unmöglich von Leuten durchgeführt werden konnten, die nicht einmal fähig waren eine Cessna zu fliegen. Seit 15 Jahren behaupten die Piloten zudem, dass es flugtechnisch wie aeronautisch unmöglich sei, dass ein Passagierflugzeug auf Meereshöhe mit einer so hohen Geschwindigkeit (944 Km/Std beim Südturm und 852 Km/Std beim Pentagon) fliegen kann. 

Verschwiegen hat die SRF auch die von "Pilots for 9/11 Truth" festgestellten Diskrepanzen bei der Analyse der Flugdatenschreiber der Flüge AA77 (Pentagon) und UA93 (Shanksville). Die festgestellten Differenzen sind dermassen krass, dass man davon ausgehen muss, dass es sich bei den Transkripten um Fake-Flugdatenschreiberdaten handelt. Dass sich die Behörden bisher weigerten die festgestellten Abweichungen zu klären, ist der beste Beweis dafür.  

Das SRF verschwieg auch, dass inzwischen 2800 Architekten, Ingenieure und Baustatiker der Vereinigung "Architect&Engineers for 9/11 Truth", behaupten, dass das Gebäude WTC7 nicht wie im Schlussrapport der NIST angegeben, durch Feuer, sondern durch Explosionen zerstört wurde.

Das SRF hat sein Publikum ebenfalls nicht über die Deklassifizierung des DEA-Reportes informiert, welche die Existenz eines israelischen Spionagerings bestätigte, die vor 9/11 als Kunststudenten getarnt waren. Das Dokument bringt einige davon in Verbindung mit dem Geheimdienst Mossad, andere sollen Sprengstoffspezialisten gewesen sein. Einige sollen seltsamerweise in Florida, nur Häuserblocks von den angeblichen Flugzeugentführer entfernt gewohnt haben!

Dass SRF hat auch nie über die "5 tanzenden Israelis berichtet", die ertappt wurden wie sie Aufnahmen von ersten brennenden WTC-Turm machten und dabei jubelten. 71 Tagen nach ihrer Verhaftung wurden sie nach Israel abgeschoben. In einer israelischen Fernsehshow erklärten sie nach ihrer Rückkehr: "Unser Ziel war das Ereignis zu dokumentieren...".

Die SRF hat sein Publikum auch über deren Aussage bei ihrer Verhaftung nicht informiert. Dreizehn Jahre nach 9/11 erzählte Polizist Scott Decarlo, der bei der Verhaftung der Israelis zugegen war, wie einer der Männer bei der Verhaftung sagte: "Wir sind Israelis. Wir sind nicht Euer Feind, wir sind Eure Freunde. Unsere Feinde sind Eure Feinde. Wir sind auf Euer Seite…"

Das SRF hat seine Informationspflicht auch beim Massaoui-Prozess im 2006 nicht eingehalten, obwohl es damals eine sensationelle Wende gab. Das FBI widersprach nämlich dem Commission-Report, wonach es den weltberühmtem Telefonanruf von Barbara Olson, der als Hauptbeweis der Flugzeugentführungen galt, gar nie gegeben hatte.

Die SRF hat seine Zuschauer ebenfalls nicht über das vor drei Jahren aufgetauchte Video von 2006 informiert, als "lucky" Larry Silverstein bei einer Rede protzte und verkündete, dass das erste Planungs-Treffen zum Neubau des WTC7 im April 2000 stattfand.  Welch ein Zufall, dass ausgerechnet dieses Gebäude, ohne von einem Flugzeug getroffen worden zu sein, an 9/11 ebenfalls zerstört wurde...

Das SRF ist auch nicht näher auf die Publikation der renommierten Fachzeitschrift "EuroPhysics News" vom letzten Jahr eingegangen, die berichtete, dass die Türme des World Trade Centers gesprengt worden seien. 

Das SRF-Publikum wurde auch nicht über das kürzlich aufgetauchte live-Radiointerview von Reporter Ron Johnson mit Donald Trump, dem damals bekanntesten Baumeister von grossen Gebäuden in New-York und heutiger Präsident der USA, informiert. Trump wurde gefragt, wie er sich die durch Flugzeuge verursachten Schäden und Zerstörung beurteile. Dieser antwortete, dass er nicht an einen architektonischen Fehler glaube, denn die Gebäude des WTC wurden immer als sehr solide Gebäude betrachtet. "Ich habe mich gefragt, wie ein Flugzeug, sogar eine 767 oder 747, durch diesen Stahl eindringen konnte. Ich denke einfach, dass es ein Flugzeug mit etwas mehr als nur Kerosin war. Es schien mir, dass es mehr als ein grosses Flugzeug dazu brauchte um eine solche Zerstörung zu erzeugen. Diese Gebäude waren solide wie ein Fels und es ist schlicht und einfach unglaublich".

Mit all diesen vorerwähnten Unterschlagungen von neuen Informationen, und es gibt deren noch mehr, hat die SRF die Meinungsbildung der Fernsehzuschauer und der SRF-Online Leser vorsätzlich beeinflusst, getäuscht und manipuliert, um zu verhindern, dass diese eventuell ebenfalls Zweifel an der offiziellen Version haben könnten. Eine solche Haltung ist sehr besorgniserregend und gefährdet unsere demokratische Werte, dessen Grundpfeiler die freie Presse und ein freier Service Public ist. 

3. Beanstandung: Die JournalistenInnen des SRF missachten die Sorgaltpflicht

Es gehört zu den Grundprinzipien des Berufes, dass der JournalistIn die Quelle seiner Information sowie deren Glaubwürdigkeit überprüft. Die SRF hat alle Informationen die ihnen zugespielt wurden, einfach ungeprüft übernommen und als Wahrheit angenommen. Damit hat die SRF die Sorgfaltplicht missachtet.

Sehr geehrter Herr Ombudsmann, hätten sich die SRF-JournalistenInnen professionel verhalten und die offizielle Version etwas kritischer hinterfragt, die Beweise der US-Regierung etwas nähers angeschaut und überprüft, dann wären diese nämlich zur gleichen Schlussfolgerung wie ich gekommen, wonach es keinen einzigen konkreten Beweis dafür gibt, dass sich 9/11 so abgespielt hat wie man es uns erzählt. Es war nicht Bin Laden und seine 19 Räuber, welche diese Attacke durchführen konnten, es gibt schlichtweg dafür keine Beweise. 

- Was gibt es für konkrete Beweise, dass es diese vier Flugzeugentführungen wirklich gegeben hat?

- Was gibt es für konkrete Beweise, dass sich an Bord dieser Flugzeuge wirklich 19 muslimische Terroristen befanden?

- Was gibt es für konkrete Beweise, dass es sich bei den angeblichen Flugzeugen welche die WTC-Türme getroffen haben, um die gleichen Passagierflugzeuge der Flüge AA11 und UA175 handelt?

- Welche konkrete Beweise gibt es, wonach es sich bei den gefundenen Trümmerteilen um Trümmer der AA11, UA175, AA77 und UA93 handelte?

- Es gibt keine Originalpassagierliste, keine Boarding-Pass Abschnitte

- Es gibt keine Zeugen, welche das Boarden der Attentäter bestätigen könnten

- Es gibt kein einziges Flugzeugtrümmerteil, das anhand seiner Seriennummer als Teil dieser Flugzeuge identifiziert wurde.

Als Beweis präsentiert der FBI beim Massaoui-Prozess Bilder von Sicherheitskameras in Portland und Washington-Dulles, welche einige der Attentäter zeigen. Diese Bilder weisen jedoch einen kleinen "Schönheitsfehler auf, indem diese entweder zwei Zeitstempel oder gar kein Zeitstempel aufweisen.

Als weiterer Beweis über die Präsenz der 19 Attentäter in den Flugzeugen wird auch der mirakulöse Pass von Al Suquami präsentiert. Dieser soll beim Einschlag in den Nordturm aus seiner Brieftasche herausgefallen sein und dann völlig unversehrt das Inferno von Ground Zero überlebt haben.

Ebenfalls als Beweis zitiert das FBI den Koffer von Atta, der zufällig als einziger beim Umladen in Boston stecken geblieben ist und in welchem der FBI dann belastendes Beweismaterial fand. Wie naiv müssen unsere SRF-Journalisten eigentlich sein um solchen Unsinn zu glauben?

Auch bei der Attacke auf das Pentagons will uns die SRF glaubhaft machen, dass Bin Laden von seiner Höhle in Afghanistan aus, nicht nur das ganze Flugabwehrsystem der NORAD lahmlegen konnte, sondern auch noch das ganze Abwehrdispositiv des Pentagons mit seinem Boden-Luft Raketen, ausschalten konnte...

Weiter will uns die SRF glaubhaft machen, dass Entführer-Pilot Hani Hanjour, im Sinkflug eine 270grädige Schleife fliegen konnte um schlussendlich einige Meter über dem Boden den Westflügel des Pentagons zu treffen. Dies von einem Pilot, dem drei Monate zuvor im Freeway Airport, Maryland, das Mieten einer Cessna verweigert wurde, weil dieser laut den Instruktoren nur marginale Kenntnisse des Fliegens hatte.

Die SRF-Journalisten ignorieren auch hier einfach die Meinung der Aeronautik-Experten, die ausrechneten, dass die entstandene G-Kraft beim Übergang des Sinkfluges in den Horizontalflug G10 betrug und das Flugzeug hätte auseinanderbrechen müssen.

Die SRF-Journalisten ignorieren ebenfalls die Zeugenaussagen von April Gallop, leitende Verwaltungsassistentin der US-Army, die aussagte Explosionen gehört zu haben. Andere Zeugen berichteten Kordit gerochen zu haben, eine Substanz, die in Bomben verwendet wird.

Die SRF will uns ebenfalls glaubhaft machen, dass die fragile Nase einer B757-200 sich durch den Westflügel (Wedge 1), dessen Aussenfassade durch Stahl und Kevlar verstärkt wurde, bohren konnte, zwei weitere Ringe durchdrang um schliesslich im C-Ring ein solch riesiges rundes Austrittsloch zu verursachen...

Könnte es nicht sein, liebe SRF-Journalisten, dass gerade der erste Stock von Wedge 1 zerstört wurde, weil sich dort das Defence Intelligence Agency Comptroller Office befand, in dessen Büros die vermissten 2,3 Billionen an verschwundenen Geldern nachgegangen wurde?

"Dieses Loch im Pentagon kann nicht von einem Flugzeug sein". Wer dies sagt ist ein sehr erfahrener Mann, der weiss von was er spricht.  General Albert Stubblebine, Ex-kommandierender General des US-Geheimdienstes. Er war zuständig für den Abhördienst, den Fotografie-Aufklärungsdienst und Spionageabwehr. Zusätzlich war er für die strategische Auswertung von Fotografien die aus sehr grosse Höhe von Aufklärungsflugzeugen (Lockheed SR-71) gemacht wurden. Er sagte weiters aus, dass dieses Loch im Pentagon (der Einschlag in der Aussenfassage) so viele unbeantwortete Fragen hinter-lasse, dass man über diese "Clowns", welche eine Story als offizielle Geschichte erfunden haben, beinahe lachen muss, so lächerlich ist das Ganze". Dies sollte sich die SRF mal hinter die Ohren schreiben. 

Mit der Auswertung des Flugdatenschreibers hätten die Behörden die offizielle Version eigentlich leicht beweisen können, sollte sich diese wirklich so zugetragen haben. Das SRF hat seine Fernsehzuschauer und SRF-Online Leser jedoch NIE über die Auswertung der Rohdaten des Flugdatenschreiber-Transkripts, welche das National Transportation Safety Board (NTSB) via Freedom of Information Act im Jahr 2007 gezwungen wurde, der Pilotenvereinigung " Pilots for 9/11 Truth" auszuhändigen.   Als erste grosse Überraschung wurde festgestellt, dass das Transkript keine Seriennummer aufwies. Dies war schon mal sehr suspekt, weil ohne diese Nummer die Daten keinem Flugzeug zugeordnet werden können. Noch mehr suspekt war, dass die Datendatei am Donnerstag, den 13. September 2001 um 23.45 Uhr erstellt wurde, der Flugdatenschreiber laut Pentagon-Sprecher, Oberstleutnant George Rhynedance, aber erst am Freitag, den 14. September 2001 um 4.00 Uhr gefunden wurde!            

Einen noch einfacheren Beweis, dass am 11. September 2001 eine Boeing 757-200 in das Pentagon flog, wäre gewesen, die Bilder der beschlagnahmten 86 Video-Kameras der Öffentlichkeit zu zeigen. Sechs davon wurden 2006 vom Verteidigungsministerium freigegeben, auf keinem war aber ein Flugzeug zu erkennen. Keine Bilder - kein Beweis.  Oder gibt es eventuell keine Bilder eines Flugzeuges, weil die Video-Kameras ein Flugobjekt (zB ein Missile) mit einer Geschwindigkeit von Mach 2,5 nicht auf dem Bild hat festhalten können? Die SRF-JournalistenInnen werden ja vermutlich die Aussagen vom russischen Generalstabchef Leonid Ivashov kennen und studieret haben.

Der Kommentar der SRF zu "Erinnerung an 9/11" ist, aufgrund des heutigen Wissensstands, keine Information sondern ganz klar eine Desinformation, eine Lüge.

Und diese Desinformation geht mit dem Kommentar "bei den Anschlägen brachten die Terroristen ein viertes Flugzeug zum Absturz" gleich weiter. Ein Flugzeug von dem keinerlei Spuren übrig geblieben sind! Keine Wrackteile, keine Überreste von Leichen, nichts, nur ein Loch. Und einzigartiger Weise behaupten die Behörden, alle Passagiere mittels DNA identifiziert zu haben...

Obwohl Flug UA93 beim Absturz über 140`000 Liter geladener Treibstoff übrig hatte, fanden Untersuchungen des Bodens und des Grundwassers keine Hinweise auf eine Kontamination. Personen an der Absturzstelle berichteten, dass es auch keinen Geruch von Flugzeugtreibstoff gab. 

Die Analyse des Flugdatenschreiber-Transkript durch Experten von "Pilots for 9/11 Truth" haben ebenfalls ergeben, dass das Flugzeug, gemäss offizieller Version, sich mit einem Winkel von 90 Grad in den Boden hätte bohren müssen, der festgestellte Winkel jedoch nur 35 Grad aufwies.

Die Geschichte mit dem Absturz in Shanksville ist daher ebenfalls eine Lüge. Der heroische Aufruf von Passagier Todd Beamer "Let`s roll" hat es nie gegeben und ist lediglich eine Erfindung der Medien. Um dies herauszufinden hätten die SRF-Journalisten nur den Inhalt der Telefongespräche aus UA93 zeitlich mit der Position des Flugzeuges vergleichen müssen. Ganz einfach. Auf diese Idee sind die SRF-Journalisten vermutlich aber gar nie gekommen, was man von Investigativjournalisten eigentlich hätte erwarten können, ja müssen. Sie hätten dabei festgestellt, dass zur selben Zeit von "Let`s roll", dass Flugzeug sich in einem rasanten Sinkflug bis zu 3000 Meter pro Sekunde befand. Die Passagiere hätten dabei aus Angst schreien müssen. Sehr merkwürdig daher, wie ruhig und gelassen aber Todd Beamers Stimme bei seinem Anruf war. Das gleiche gilt auch für die anderen Anrufe von Flug UA93 in seiner Schlussphase: keine Panik, kein Lärm in der Kabine.

Als Beweismaterial wurde 2006 beim Massaoui-Prozess dem Gericht verschiedene Dokumente vorgelegt, wie persönliche Gegenstände von Flight-Attendant CeeCee Lyles, der Fahrzeugausweis von Passagier John Tagliari - dessen Adresse seltsamerweise nicht mit derjenigen seines letzten Wohnsitzes übereinstimmte..., die Uhr und das Händy von Todd Beamer, dessen Verbindung mit der Bodenstation, gemäss FBI, mirakulöserweise nach dem Crash noch während 46 Minuten intakt blieb...

Die Informationsquelle und die Wahrhaftigkeit des Inhalts wurde offenbar von der SRF NIE überprüft, womit sich diese schuldig macht, das Grundsatzprinzip des Journalismus sowie die Richtlinien des Presserates missachtet zu haben.

4. Beanstandung: die SRF diffamiert Personen die Zweifel an der offiziellen Version äussern

Wie bei früheren SRF-Sendungen, zB "Einstein" und "Arena" festgestellt wurde, werden Leute, die ihre persönliche Meinung äussern, dabei Zweifel an der offiziellen Version von 9/11 haben, von der SRF diffamiert. Als "umstrittener Publizist" und "Verschwörungstheoretiker" wurde Dr. Daniele Ganser in der Sendung "Arena" dem Publikum präsentiert. Dies ist eine Unverschämtheit und ein weiterer Verstoss gegen die Richtlinien des Presserates und muss daher klar sanktioniert werden. 

5. Beanstandung: die SRF macht sich zum Komplizen eines Verbrechen

Die SRF hat sich nie darum gekümmert, die umstrittenen und unerklärten Fragen zu 9/11 mit investigativen Recherchen zu klären. Die SRF hat in den letzten 15 Jahren NIE die Absicht gehabt, über dieses Thema sachlich und fachlich zu diskutieren oder zu informieren.  Mit dem Schweigen und der Unterschlagung von relevanten neuen Informationen über 9/11, deckt die SRF die Täterschaft und macht sich damit zum  Komplize eines der grössten Verbrechens.

6. Forderung an das SRF

Als gebührenzahlender Fernsehzuschauer bin ich nicht länger bereit einen solchen unprofessionellen, einseitigen Journalismus zu finanzieren. Die SRF ist keine Plattform für US-Propaganda. 

Hören Sie endlich damit auf, Leute als "Verschwörungstheoretiker" zu bezeichnen, welche lediglich, berechtigterweise oder unberechtigterweise, kritische Fragen zu einem Ereignis (Krieg oder Attentat) stellen, was eigentlich aufgrund ihrer Berufsethik, gerade die Grundaufgabe der JournalistenInnen wäre.

Die SRF soll die Bezeichnung "Verschwörungstheoretiker" sofort aus ihrem Vokabular bannen. Die SRF soll seine Zuschauer und Zuhörer sachlich, ausgewogen und neutral über politische Ereignisse berichten, was ja auch der eigentliche Auftrag an den Service Public ist.  

Ich hoffe, dass es nicht soweit kommen muss, dass WIR gebührenzahlende Zuschauer, der SRF mit einem Boykott der Billag-Gebühren drohen müssen, damit sich die SRF an den Grundsätze der freien Meinung und das Recht auf eine freie Information einhaltet, wobei ich Propaganda-Aussagen nicht als freie Meinungsäusserung betrachte. 

 

B. Ihre Beanstandung wurde der zuständigen Redaktion zur Stellungnahme vorgelegt. Sandra Manca Bereichsleiterin SRF News schrieb:

Besten Dank, geben Sie uns Gelegenheit, auf die Beanstandung von X betr. Missachtung des Sachgerechtigkeitsgebot einzugehen.

Herr X beanstandet folgenden Artikel: [2]

Darin geht es in erster Line um Fotos rund um die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten von Amerika, welche vom FBI erstmals, bzw. neu veröffentlicht wurden.

Herr X stört sich daran, dass SRF die offizielle Version der Terroranschläge nicht in Frage stellt.

In den folgenden 11 Seiten der Beanstandungsschrift wird SRF Lüge, Desinformation, Propaganda, Diffamierung und gar Komplizenschaft an einem Verbrechen vorgeworfen. Eine Kopie des Schreibens ging u. a. an Dr. Daniele Ganser und die Internetseite Uncut-News CH.

Tatsache ist: Es gibt Theorien und Spekulationen, welche die offiziellen Darstellungen in Zweifel ziehen. Bis zum Beweis des Gegenteils – der bis heute keineswegs erbracht ist – kann und muss SRF News jedoch vom offiziellen Untersuchungsbericht als wahrheitsgetreue Darstellung der tatsächlichen Ereignisse ausgehen. Alles andere wäre willkürlich.

Wir bitten Sie deshalb, die vorliegende Beanstandung abzuweisen.

 

C. Damit komme ich zu meiner eigenen Bewertung des Onlineartikels.

Sie beanstanden den letzten Teil des SRF Online Artikels aus der Rubrik ’’News International’’ vom 31. März 2017 – «Flugzeugabsturz auf Pentagon – Die Erinnerung an 9/11»[3]. Darin ist in wenigen Zeilen zu lesen, dass am 11. September 2001 Terroristen zwei Verkehrsflugzeuge in die Twin Towers in New York City steuerten, dass ein drittes Flugzeug ins Pentagon abstürzte und wie viele Menschen dort ihr Leben liessen sowie, dass ein viertes Flugzeug von Terroristen über dem Bundesstaat Pennsylvania zum Absturz gebracht wurde.

Anschliessend formulieren Sie Ihre fünf Beanstandungspunkte. Nämlich: Die Missachtung des Sachgerechtigkeitsgebots, dass SRF neue Erkenntnisse systematisch dem Fernsehzuschauer und SRF-Online Leser unterschlage, dass die JournalistenInnen von SRF die Sorgfaltspflicht missachten würden, dass SRF Personen, die Zweifel an der offiziellen Version äussern, diffamiere und dass sich SRF zum Komplizen eines Verbrechens machen würde. Abschliessend stellen Sie Forderungen an SRF.

Ich werde im Folgenden kurz auf Ihre Beanstandungspunkte eingehen:

1. Missachtung des Sachgerechtigkeitsgebots

Bei dem von Ihnen beanstandeten Textteil des Online-Beitrags handelt es sich nicht um einen Kommentar. Vielmehr ist es eine knappe Aufzählung der seit vielen Jahren bekannten Terrorakte, die am 9. September 2017 in den USA verübt wurden.

Wie Ihnen der SRF Tagesschau Redaktionsleiter, Herr Urs Leuthard, bereits am 20. Mai 2014 mitgeteilt hat, wird SRF bei Berichterstattungen über 9/11 immer wieder auf viele (offensichtliche und angebliche) Ungereimtheiten aufmerksam gemacht.

Unlängst haben die Sendungen «Einstein»[4] (26.01.2017 – «Die Anatomie von Verschwörungstheorien») und «Arena»[5] (24.02.2017 – «Trumps Krieg») gleiche oder ähnliche Effekte ausgelöst. Bisher hat aber noch niemand eine Version der Ereignisse präsentiert, die mindestens so plausibel ist wie die Offizielle. Daher macht es durchaus Sinn, sich bei der immer noch aktuellen Faktenlage an die offizielle Sicht der Dinge zu halten.

Der Informationsgehalt, die bekannten Tatsachen und Ereignisse werden also der aktuellen Kenntnislage entsprechend sachgerecht und fair dargelegt. Das Publikum kann sich – so wie Sie es auch tun – eine eigene Meinung bilden. Sie irren sich indes gründlich, wenn Sie glauben, dass die Journalistinnen und Journalisten im Fall von 9/11 investigative Arbeiten zu leisten hätten. Dies ist primär Sache der Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika und keinesfalls von Mitarbeitenden vom Schweizer Radio und Fernsehen. Ebenso wenig können Sie erwarten, dass Mitarbeitende von SRF die Hintergründe der Ermordung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aufdecken oder das ungeklärte Verbrechen an zwei Teenagern in der Kristallhöhle Kobelwald vom Sommer 1982 lösen.

2. SRF unterschlägt dem Publikum im Fernsehen und auf dem Online-Kanal neue Erkenntnisse systematisch

Sie werfen SRF eine systematische Unterschlagung vor. Dies bedeutet in anderen Worten planmässig, überlegt und zielbewusst. Sie unterstellen den Verantwortlichen damit eine bösartige Absicht. Das Schweizer Radio und Fernsehen hat in den letzten Jahren immer wieder über die Ereignisse rund um 9/11 berichtet. Dabei hat es sich primär auf die offiziellen Fakten gestützt. Dazu hat SRF aber verschiedene Sendungen ausgestrahlt, die auch andere Sichtweisen aufgezeigt haben. So konnte beispielsweise Dr. Daniele Ganser in der Sendung «Einstein» seine Sichtweise der Ereignisse rund um 9/11 darlegen. Von einer systematischen Unterschlagung kann also keine Rede sein.

3. Die SRF Journalisteninnen und Journalisten missachten die Sorgfaltspflicht

Auch hier unterstellen Sie den SRF Mitarbeitenden unprofessionelle Arbeit. Zur Sorgfaltspflicht gehört vor allem das Überprüfen der Quellenlage. Die Journalistinnen und Journalisten halten sich dabei an die publizistischen Leitlinien von SRF.[6] Sie finden dort die Bestimmungen über die Quellenprüfung (S. 39):

«Voraussetzung für die Publikation von Informationen sind in der Regel zwei gleichlautende, voneinander unabhängige Quellen. Wichtige Meldungen, insbesondere auch von Agenturen, für die keine zweite Quelle verfügbar ist, müssen überprüft und nachrecherchiert werden. In jedem Fall ist die Quelle anzugeben. Grundsätzlich gilt: Je schwieriger und unzuverlässiger die Quellenlage, desto wichtiger ist das Gebot, Transparenz herzustellen. Umstrittene Fakten sind als solche darzustellen. Fakten und Meinungen müssen getrennt werden.»

«Vorsicht ist beim Umgang mit Quellen und Material aus dem Internet geboten, wo ganze Websites manipuliert und Bilder mit wenig Aufwand gefälscht werden können.
Unbestätigte Meldungen und Gerüchte verbreiten wir, wenn sie plausibel sind und es sich um wirklich bedeutende Themen handelt, die auf seriösen Online-Portalen, im internationalen Broadcast und in sozialen Netzwerken prominent behandelt werden.»


«Mit Quellenangabe veröffentlichte polizeiliche und amtliche Mitteilungen müssen in der Regel nicht nachrecherchiert werden.»

Wie unschwer nachprüfbar ist, handeln die Mitarbeitenden von SRF korrekt nach den publizistischen Leitlinien und publizieren anschliessend nur entsprechende Inhalte in Radio, Fernsehen und Online.

4. SRF diffamiert Personen, die Zweifel an der offiziellen Version äussern

Das Schweizer Radio und Fernsehen hat mit den bereits erwähnten Sendungen «Einstein» vom 26.01.2017 sowie «Arena» vom 24.02.201 Sendezeit eingeräumt, um andere Sichtweisen auf 9/11 möglich zu machen. Wie im ausführlichen Schlussbericht der Ombudsstelle[7] bezüglich der SRF Sendung «Arena» vom 24. Februar 2017 («Trumps Krieg gegen die Medien») zu entnehmen ist, fand keine Diffamierung statt.

5. SRF macht sich zum Komplizen eines Verbrechens

Ihre Unterstellung ist starker Tobak! Sie werfen den Journalistinnen und Journalisten von SRF vor, Mörder, Terroristen und niederträchtige Verbrecher zu decken und sich so zu Komplizen zu machen. Journalismus trägt zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Eine der Hauptaufgaben von Journalistinnen und Journalisten ist die Wahrung der Sorgfaltspflicht. Das heisst, dass die Medienschaffenden Nachrichten und Informationen vor der Verbreitung auf deren Herkunft, Inhalt und Wahrheitsgehalt zu kontrollieren haben. Die Journalistinnen und Journalisten von SRF erfüllen genau diese im vorliegenden Fall anspruchsvolle Aufgabe bestens. Von Komplizentum kann absolut keine Rede sein.

Die Mitarbeitenden von Schweizer Radio und Fernsehen SRF haben – wie dargelegt – das Publikum sachlich, ausgewogen und neutral über die Ereignisse rund um 9/11 informiert. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass ich Ihre Beanstandung in keinem Punkt unterstützen kann.

 

D. Diese Stellungnahme ist mein Schlussbericht gemäß Art. 93 Abs. 3 des Radio- und Fernsehgesetzes. Über die Möglichkeit einer Beschwerde an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) orientiert die beigelegte Rechtsbelehrung. Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Manfred Pfiffner, stv. Ombudsmann

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  1. John Fanta 22.08.2017 21:30

    Ein anschauliches Beispiel für die Einseitigkeit auch des Ombudsmannes: Hier beharrt man trotz Unmengen von Indizien darauf, solange von der offiziellen Darstellung als Tatsache auszugehen, bis jemand etwas gegenteiliges beweist. In anderen Fällen schafft man es hingegen problemlos auch bei dünnster Indizienlage deutlich zu vermitteln, dass eine Verlautbarung angezweifelt wird. Und in nochmal anderen Fällen verbreitet man Neuigkeiten, die rein auf Gerüchten beruhen, ohne auch nur ansatzweise nach einem Beweis zu fragen. Sie haben recht, Herr Ombudsmann, die Journalisten von SRF sind nicht verpflichtet, 9/11 (oder den Kennedy-Mord) aufzuklären. Der Einsprecher verlangt das auch nicht, sondern nur, dass sie sich nicht jeden Bären aufbinden lassen und diesen als Tatsache verkaufen sollen. Und wenn sie meinen, der weitherum angezweifelte offizielle Bericht sei in jedem Fall höher zu gewichten als die endlose Reihe von Hinweisen, dass damit etwas nicht stimmt, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn der Eindruck entsteht, da mache sich jemand zur Aufgabe, der offiziellen Geschichte zum Durchbruch zu verhelfen. Und man sich fragt, was wohl die Motivation dahinter ist. Und weshalb man dafür Gebühren zahlen soll...