Drehstart zum ersten rätoromanischen Fernsehfilm «Amur senza fin»
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Drehstart zum ersten rätoromanischen Fernsehfilm «Amur senza fin»

Am 18. September begannen die Dreharbeiten zum ersten rätoromanischen Fernsehfilm «Amur senza fin». Erzählt wird die Emanzipationsgeschichte einer Frau im ländlichen Raum, der durch männliche Rituale dominiert wird. Zugleich handelt es sich um eine Komödie über Ehekrisen im mittleren Lebensalter. Der Film ist eine Koproduktion der SRG mit SRF, RTR und Zodiac Pictures und wird in Sagogn GR gedreht. Das Drehbuch stammt von Sabine Pochhammer, Regie führt Christoph Schaub. Die Dreharbeiten dauern bis zum 20. Oktober 2017.

Mithilfe der unorthodoxen Ratschläge des neuen indischen Gemeindepfarrers Sharma (Murali Perumal) will Mona (Rebecca Indermaur) ihrer seit zwanzig Jahren bestehenden Ehe wieder neuen Schwung einhauchen – bis herauskommt, dass ihr Mann Gieri (Bruno Cathomas) sie schon länger mit ihrer besten Freundin betrügt. Schockiert zieht Mona aus und verwirklicht endlich ihren lang gehegten Traum, ein eigenes Café aufzumachen. Sie blüht auf und lernt einen neuen Mann kennen. Gieri begreift unterdessen, dass er seine Frau immer noch liebt und möchte sie zurückgewinnen. Doch Mona will ihre neu gewonnene Freiheit nicht einfach wieder aufgeben.

Der Cast setzt sich aus namhaften Schauspielerinnen und Schauspieler rätoromanischer und bündnerischer Provenienz wie Bruno Cathomas, Tonia Maria Zindel, Beat Marti oder Rebecca Indermaur zusammen.

«Amur senza fin» ist der erste Fernsehfilm, der auf Rätoromanisch gedreht wird. Er soll in authentischer Art die Gesellschaft, die Sprache und die Mentalität der Rätoromanisch sprechenden Bevölkerung in ihrer ganz natürlichen Alltäglichkeit wiederspiegeln. Das Drehbuch stammt aus der Feder der erfolgreichen Autorin Sabine Pochhammer («Herbstzeitlosen») – die Übertragung der rätoromanischen Dialoge besorgte Leo Tuor.

«Amur senza fin» ist eine Koproduktion der SRG SSR in Zusammenarbeit mit SRF, RTR und den Produzenten von «Die Göttliche Ordnung» oder «Heidi», Reto Schärli und Lukas Hobi von Zodiac Pictures.

Text: SRF

Bild: SRF/Pascal Mora

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