SRG stellt fünf Kooperationsprojekte vor
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SRG stellt fünf Kooperationsprojekte vor

Der neue Generaldirektor der SRG SSR, Gilles Marchand, präsentierte den Medienschaffenden in Bern Anfang Oktober konkrete Kooperationsprojekte, um die Zusammenarbeit insbesondere mit privaten Medienhäusern in mehreren Bereichen zu vertiefen.

1. Free-Shared-Content

Die SRG SSR bietet ab heute privaten Medienhäusern gratis und einfach Videos im Bereich «News»zur Verwendung auf den eigenen Internet- und Social-Media-Plattformen an. Die Medienhäuser sind unter Beachtung der Nutzungsbedingungen frei in der Kommerzialisierung der Videos. Die Registrierung und der Bezug der Videos erfolgen über https://sharedcontent.srgssr.ch/

2. Radio-Nachrichten für Privatradios

Die SRG SSR schlägt eine unkomplizierte Übernahme der SRG-Radionachrichten durch interessierte Privatradios vor – am Freitagmorgen wurde mit der UNIKOM, der Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

3. Swiss Player

Falls es einem Bedürfnis der Branche entspricht, ist die SRG bereit, ihre Technologie für den Betrieb eines White-Label-Players zur Verfügung zu stellen. Allenfalls ist man auch bereit, an einer anderen Branchenlösung mitzuwirken.

4. Kooperationen Medien-Innovation

Die SRG SSR fördert und sucht weitere Kooperationen im Bereich Medien-Innovation mit interessierten Hochschulen, Universitäten und privaten Medienunternehmen. Bereits heute wird mit der ETH sowie der EPFL zusammengearbeitet. Weitere Universitäten haben Interesse signalisiert.

5. Onlinemessungssystem

Die SRG wird sich im Bereich der Onlinemessung engagieren und zu einer Branchenlösung zwischen Verlegern, Radio- und TV-Anbietern beitragen.  

Text: SRG

Bild: KEYSTONE/Peter Schneider

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  1. André Dörflinger 11.10.2017 04:29

    Heikle Aufgabe seit je, und allermeist ist der oberste Radio- > Fernseh-Manager ein Nichtdeutschschweizer. Das Land besteht aus vielen Schweizen mit deren unzähligen, alemannischen Urmuttersprachen, genannt Mundarten (nicht: Dialekte), wo die staatsgründende Innerschweiz (LUZERN) nicht viel zu melden hat....umsomehr aber Zürich & Bern (Basel marginal). Kommt dazu das sprach-selbstbewusste Welschland und das sich vernachlässigt fühlende "Deutschschweizer Anhängsel" genannt "Tessin", das in der Tat doppelte NR-Sitze bekommen sollte, zwecks Unterstreichung der "Italianità" zusammen mit dem dreisprachigen Graubünden, zulasten ZH, BE und...VD, GE.

  2. A. Brunner 11.10.2017 13:17

    Liebe - sich selbst so bezeichnende, vom Volk zwar nicht direkt gewählte aber bezahlte - "Players", darf ich Sie bitten, diesen obigen Text und alle Ihre Texte in volks-verständliches Deutsch und in die anderen drei Landessprachen zu übersetzen ? (Medien, Free-Shared-Content, Kooperation, «News», Kommerzialisierung, Swiss Player, White-Label-Players). Dies einfach als allgemeine Anregung, wenn Sie schon so sehr die Regionen und Landessprachen hochhalten wollen. Dies als erster Gratis-Tipp, mit dem keinerlei „Netiquette“ verletzt wird.

  3. Willi Schumacher, zur Zeit en France. 11.10.2017 14:52

    Hinter diesen vortrefflichen Projekten werden wohl alle stehen, die von diesem Medium verlässliche Informationen erhalten. Mit Nörgelnden ist immer zu rechnen, auch aus den Reihen, die möglichst alles privatisieren möchten. Eine Kontrolle wäre dann nie möglich. Es freut mich, dass mit Frau Ladina Heimgartner endlich der östliche Teil der Schweiz mehr Gewicht erhält.