«+ 3°»: Die SRG SSR widmet dem Klimawandel einen Themenabend
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«+ 3°»: Die SRG SSR widmet dem Klimawandel einen Themenabend

Wie wird die Schweiz bei einer Durchschnittstemperatur von +3 Grad im Vergleich zu heute aussehen? Wie wird sich unser Leben verändern? Während dreier Stunden werden am 29. November die SRG-Fernsehsender gleichzeitig und zur Primetime dieses bedeutende Thema erforschen und live berichten. Ein Spielfilm, Reportagen, Experten und eine Meinungsumfrage werden diesem ehrgeizigen Projekt Leben einhauchen.

Nach Aussagen von Schweizer Wissenschaftlern wird die Durchschnittstemperatur bis Ende des Jahrhunderts um rund 3 Grad ansteigen (+5 Grad, wenn nichts unternommen wird, +1,5 Grad, wenn alle erdenklichen Massnahmen ergriffen werden). Dieser reine Temperaturanstieg sagt aber nicht alles über den Wandel aus, den wir schon jetzt erleben. Auch mit +3 Grad wird sich das Klima verändern – die Niederschlagsverteilung, der Zugang zu Wasser usw. Uns stehen tiefgreifende und dauerhafte Veränderungen bevor. Manche davon werden uns vor grosse Herausforderungen stellen, wie zum Beispiel häufigere Hitzewellen, heftige Wetterereignisse oder verschwindende Gletscher, doch auch einige positive Aspekte sind abzusehen, wie etwa sauberere Atemluft dank geringerer CO2-Emmissionen, eine natürlichere Landwirtschaft oder der Ausbau des Sommertourismus in den Bergen.

Das landesweite Projekt unter der Leitung von Olivier Cajeux verfolgt die Hauptziele, ein präzises Abbild der heutigen Klimasituation vorzulegen, die Auswirkungen eines Temperaturanstiegs um 3 Grad darzustellen, klimafreundliche Initiativen in unseren vier Sprachregionen zu beleuchten und konkrete Lösungen aufzuzeigen, mit denen alle gegen die Erderwärmung kämpfen können. Olivier Cajeux betont: «Die Problematik wird insbesondere aus Schweizer Sicht und in ihrer ganzen Komplexität durch zahlreiche Linsen betrachtet werden. Dabei soll die Sendung aber weder angsteinflössend noch schreckenerregend wirken. Wir möchten vor allem die jungen Menschen erreichen, die am meisten von der Zukunft unseres Planeten abhängen.»

Im Fokus dieses ersten nationalen Themenabends steht ein Spielfilm, den SRF im Sommer zwischen Visp und dem Rhonegletscher gedreht hat und der die verschiedenen Folgen des Temperaturanstiegs in den Alpen darstellt. Der Film gliedert sich in drei Sequenzen, deren Inhalte anschliessend durch Reportagen, Erlebnisberichte und Expertenmeinungen wieder aufgegriffen werden. Darüber hinaus erhalten auch Filme von Studierenden der Ecole Cantonale d‘Art de Lausanne (ECAL) sowie die Ergebnisse einer Meinungsumfrage einen Platz im Sendungskonzept. Schliesslich wird den Kindern das Wort erteilt. In einer Webserie erzählen sie uns, wie sie sich unsere Zukunft vorstellen. Das ist besonders aufschlussreich!


Ausstrahlung: «+ 3°» am Mittwoch, 29. November um 20.10 Uhr auf SRF 1, SRF info für RTR, RTS Un, und RSI LA 1


Text: SRG

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  1. Aldo A. Bertozzi 26.11.2017 07:14

    «+ 3°» Ein erneuter Versuch periodische Wetterschwankungen als Klimawandel zu verkaufen. Spekulative Szenarien vor fiktiven, unrealistischen Modellvorlagen gilt als Grundlage für diese Hirnwäsche.
    Dient als Ablenkungsmanöver vor der realen problematischereren Umweltverschmutzung durch Bodendegradierung industrieller Pestizide, Chemikalien, Meeresverschmutzung durch Plastik und kommerzieller Überfischung in internationalen Gewässern vor fremden Ländern.
    CO2 als Schadstoff zu bezeichnen aber gleichzeitig nichts gegen offensichtliche Umweltverschmutzung zu unternehmen, ist der wirkliche Skandal dieses Ablenkungsmanövers! Das "Pariser Klima-Abkommen" ist nicht mehr als ein Geldumverteilungsabkommen was praktisch null Einfluss auf das Klima hat. Diese Gelder wären besser investiert in Umweltschutz. @srf @honegger
    #climate #Klima #»+3°C«

    Amen

  2. Hans Hunziker 29.11.2017 10:36

    Die Klimamassnahmen sind nicht ausreichend, und wenn wir Pech haben, dann haben wir bereits im Jahre 2050 global mit Krieg, Massenflucht und Hungersnöten zu kämpfen. Jetzt Öko-Holz zu verbrennen bedeutet CO2 in die Atmosphäre freizusetzen, welches erst nach Jahrzehnten wieder resorbiert wird. Alle Massnahmen der Energiestrategie (CH: 1Promille der Weltbevölkerung) oder Energiewende (DE: 1% der Weltbevölkerung) fruchten nichts gegen den Energiehunger der von heute 7.8 Milliarden auf 9.5 Milliarden im Jahre 2050 wachsenden Weltbevölkerung, und die Massnahmen setzen vorzeitig weiteres CO2 frei. Nur Kernenergie hätte das Potenzial zu einer baldigen massiven CO2-Reduktion gehabt. Ein GAU wie in Fukushima beeinträchtig 0.001% der Landfläche des Planeten, der Klimakollaps den ganzen Planeten. Erklären Sie bitte unseren Kindern jetzt und in 30 Jahren, weshalb wir die letzte Option verhindert haben.

  3. Marcel Meili 30.11.2017 13:15

    Es ist erschreckend mit viel Lügereien gearbeitet wird. CO2 Konzentration ist 0,04%, vom Menschen verursacht 1,2% heisst:0,0048% der Gesamtkonzentration ist von Menschen gemacht. Und dies soll Klimarelevant sein? Bevor die CO2 Konzentration ansteigt, Bedarf es einer Erwärmung. Also: Zuerst Wärmer und erst dann CO2 Anstieg. Es ist NICHT wissenschaftlich erwiesen, dass CO2 überhaupt Klilmarelevant ist, respektive einen Einfluss auf die Erwärmung hat. IPCC 4. Report Seitte 774: Das Klima ist ein chaostisches System und es ist UNMÖGLICH irgend eine realistische Zukunftsprognose zu erstellen. Das nach einer Eiszeit, egal wielange diese dauerte, es wärmer wird, liegt in der Natur der Sache. Wie es nach einer Wärmeperiode auch wieder kälter wird. Letzte Eiszeit (kleine Eiszeit) ca 1500 bis 1850. Davor gab es eine längere Wärmeperiode 1100 bis 1500. Damals wurde in Grönland Ackerbau betrieben (heute unmöglich weil zu kalt) und in England wurde Weinanbau betrieben (heute ebenfalls unmöglilch). Der Mensch hat gelernt mit diesen Wetterphänomenen zu leben. Zudem, Klima ist nichts anderes wie Wetter nur einfach über einen längeren Zeitraum (mindestens 30 Jahre) betrachtet. Und da wir noch nichtmal in der Lage sind das Wetter für die nächsten 30 Tage verlässlich voraus zu sagen, wie wollen diese Super Wissenschaftler den in der Lage sein das Klima für die nächsten 100 Jahre verlässlich zu prognosdizieren?