Jonas Projer ist Journalist des Jahres
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Jonas Projer ist Journalist des Jahres

Jonas Projer gewinnt bei der diesjährigen Wahl der Journalisten des Jahres den Hauptpreis. Der «Arena»-Moderator und Redaktionsleiter erhält von den Leserinnen und Lesern des Branchenmagazins «Schweizer Journalist» die Auszeichnung als Schweizer Journalist des Jahres. In der Kategorie Politik gewinnt zum zweiten Mal in Folge Susanne Wille, Pascal Weber holt in der Kategorie Reporter Platz 1.

Als erster SRF-Fernsehmoderator erhält Jonas Projer die prestigeträchtige Auszeichnung als Schweizer Journalist des Jahres. Gemäss Jury hat Projer die «Arena» revitalisiert: «Er hat sie wieder stärker politisiert, indem er die Gästeauswahl kontroverser machte. Als Moderator ist er enorm souverän und kann sich darum auch mal Ausflüge ins Infotainment-Fach leisten.» Jonas Projer freut sich über das Lob und betont, dass es der ganzen Redaktion gilt: «Für die Sendung am Freitagabend arbeitet ein Team die ganze Woche. Hinter jeder ‹Arena› stehen die Ideen, die Recherchen und das enorme politische Wissen der Kolleginnen und Kollegen. Wir freuen uns gemeinsam riesig über den Preis.»

Mit Susanne Wille und Pascal Weber holten zwei weitere SRF-Journalisten den Sieg in ihrer jeweiligen Kategorie: Politjournalistin und «10vor10»-Moderatorin Susanne Wille sichert sich wie bereits im Vorjahr den Titel als Politjournalistin des Jahres. Sie überzeugte die Jury mit Hartnäckigkeit, Spürsinn und Fairness: «Sie macht die weitaus besten Politinterviews am TV, manchmal ist sie richtig phänomenal.» Nahost-Korrespondent Pascal Weber kann sich über die Auszeichnung zum Reporter des Jahres freuen. Die Jury lobt den 44-Jährigen für seine hohe Fachkenntnis und das Bemühen, Politik greifbar zu vermitteln: «Gibt dem Nahen Osten ein Gesicht, überzeugt mit Kompetenz und Engagement.»

Unter die besten drei in der jeweiligen Kategorie gewählt wurden Radio-Chefredaktorin Lis Borner, «Sternstunde»-Moderatorin Barbara Bleisch (Kultur) «10vor10»-Journalistin Claudia Badertscher (Recherche) und SRF 3-Satiriker Peter Schneider (Kolumne).

Das Branchenmagazin «Schweizer Journalist» ehrt jedes Jahr in zehn Kategorien herausragende Journalistinnen und Journalisten für ihr Schaffen. An der Online-Abstimmung beteiligten sich in diesem Jahr rund 1'200 Schweizer Journalistinnen und Journalisten.

Text: SRF

Bild: SRF/Oscar Alessio

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  1. Zemp Franz, aGP Bassersdorf 12.12.2017 19:21

    Ich bin mit diesjährigen Wahl von Jonas P. mehr als total zufrieden. Ich gratuliere ihm!

  2. heidy doll 13.12.2017 15:06

    der arena journalist hat den titel mit recht. ich bin sehr glücklich,dass er den preis bekommt.er macht seine arbeit sehr GUT:so jung wie er ist.und sehr korrekt.

  3. Prisca Steiner 13.12.2017 16:05

    Ich gratuliere Jonas P. Er macht das super, machen Sie so weiter!. Ohne Susanne Wille im 10 vor 10 könnte ich gut leben!

  4. maria fricker 13.12.2017 17:23

    Freut mich überaus, dass Jonas Brojer zum Journalisten des Jahres gewählt wurde. Mir gefällt seine souveräne Art, die "Arena" zu führen, Themen und Diskutierende stets im Griff - und zwar auf liebenswürdige Art -, Ausgewogenheit anstrebend, evt. Aggressivitäten geschickt und oft humorvoll mildernd, das macht die Sendung sehr informativ und für mich als Zuschauerin auch "stressfrei" .
    Hingegen wundert mich die Auszeichnung für Susanne Wille. Und zwar genau wegen ihrer Hartnäckigkeit, für die sie explizit gelobt wird. Diese kommt mir oft zu aufdringlich, zu aggressiv vor. Sie vermittelt den Eindruck, den Befragten zu unterstellen, nicht die Wahrheit zu sagen, Wahrheiten zu verheimlichen. Sie kommt mir manchmal vor wie eine Klägerin in einem Gerichtsfall. Finde ich fehl am Platz.

  5. M. Rickenbach 14.12.2017 17:24

    Ich gratuliere Nahost-Korrespondent Pascal Weber zur Auszeichnung als Reporter des Jahres, denn seine Kommentare sind ausgewogen und sehr gut recherchiert. Er zeigt auch grossen Mut, wenn er in die Konfliktregionen reist.

  6. Ursula Matter 17.01.2018 17:46

    Alle drei - Jonas Projer, Susanne Wille und Pascal Weber - haben die Auszeichnung mehr als verdient. Alle drei haben meine Bewunderung und Wertschätzung für ihre je eigene objektive und dennoch persönlich geprägte Leistung. Ich danke ihnen allen für die hohe Qualität ihrer Arbeit in einer Zeit der Banalisierung und Verrohung der täglichen Nachrichten.