Eine Medienabgabe, vier Sprachregionen

Die SRG ist das einzige Medienhaus, das audiovisuelle Inhalte für die ganze Schweiz produziert. Dies dank dem solidarischen Finanzausgleich.

Die SRG ist zu 83 Prozent aus der Medienabgabe finanziert. Sie erhält jährlich 1,25 Milliarden Franken. Der Rest des SRGBudgets setzt sich aus verschiedenen kommerziellen Einnahmen zusammen. Dieses Geld ermöglicht einen medialen Service public in allen Landessprachen. Dies dank dem solidarischen Finanzausgleich: In der Deutschschweiz leben am meisten Menschen und sind die meisten Unternehmen ansässig, deshalb stammt der grösste Anteil der Medienabgabe (73 Prozent) aus dieser Region.

Von den in der Deutschschweiz erhobenen 73 Prozent der Gebühreneinnahmen erhält SRF, die Deutschschweizer Unternehmenseinheit der SRG, nur 44 Prozent. Der Rest fliesst in die anderen Sprachregionen. Insbesondere die italienischsprachige und die rätoromanische Schweiz profitieren von diesem System.

700 Schweizer Lieferanten: Die SRG investiert in allen Sprachregionen

Die SRG investiert jährlich rund 100 Millionen Franken in Räumlichkeiten sowie in Technik – beispielsweise Produktionsfahrzeuge, technische Einrichtungen oder Informatiksysteme – für alle vier Schweizer Sprachregionen. Damit stellt das Unternehmen sicher, dass es auch in Zukunft seinen Auftrag eines Vollprogramms für sämtliche Landesteile erfüllen kann. Diese Investitionen fallen vollumfänglich in der Schweiz an. Rund 700 Lieferanten sind daran beteiligt. Ausserdem zahlen sich diese Investitionen mittelfristig dank nachhaltig tieferen Betriebskosten aus.

Regional verankerte Studios

Die SRG bietet ein Programm in fünf Sparten

Am meisten Mittel werden für tagesaktuellen Journalismus sowie Hintergrundgefässe im Bereich der Information aufgewendet.

Näher dran mit dem Mitgliedermagazin

Dieser Text erschien zuerst im «LINK», dem Magazin für alle Deutschschweizer Mitglieder der SRG. Sie interessieren sich für die Entwicklungen in der Schweizer Medienlandschaft, in der SRG und deren Unternehmenseinheiten? Mit «LINK» erhalten Sie fünf Mal jährlich spannende Beiträge zu den Entwicklungen im Journalismus, über den medialen Service public und die Menschen dahinter.

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