Gratisangebot und Gebührenfinanzierung
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Gratisangebot und Gebührenfinanzierung

Was genau ist der Service public? Und was darf er kosten? Im «Medienclub» diskutieren unter anderen der SRG-Generaldirektor Roger de Weck sowie die Zürcher SVP-Politikerin Natalie Rickli darüber, welchen Kurs die SRG nun einschlagen wird.

Was sind in Zeiten eines riesigen (Gratis-)Medienangebots denn die Leistungen der SRG SSR? Was erhält das Publikum für die Gebühren? Und was beinhaltet das vielzitierte Service-public-Angebot konkret? Gehören Sport, Shows, Quiz, Filme und Serien dazu? Darf die gebührenfinanzierte SRG die anderen Medien im Internet konkurrenzieren?

Die Privaten verlangen, dass die SRG abspeckt. Damit erhoffen sie sich mehr Spielraum. In Kürze definiert die Politik den neuen Leistungsauftrag der SRG. Und am Horizont ist die «No Billag»-Abstimmung in Sicht. Welchen Kurs schlägt die SRG nun ein? Was könnte eine geschwächte oder gar versenkte SRG für die Schweiz bedeuten?

Unter der Leitung von Franz Fischlin diskutieren:

Natalie Rickli, Präsidentin Kommission Verkehr und Fernmeldewesen, NR SVP/ZH
Mark Eisenegger, Professor für Kommunikationswissenschaften
Peter Wanner, Verleger AZ-Medien
Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR


Ausstrahlung:  Dienstag, 10. Januar 2017, 22.25 Uhr, SRF 1


Weitere Informationen auf der Webseite von «Medienclub»

Text: SRF

Bild: Illustration, Vaudeville Studios

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  1. Alex Schneider 11.01.2017 06:47

    SRG ohne Werbung. Dann braucht es keine staatliche Medienförderung mehr, und die SRG könnte sich auf ihren Kernauftrag konzentrieren.

  2. Paul Schärer-Laupper 11.01.2017 12:52

    Letztlich scheint es darum zu gehen, dass private Geldgeber und Parteien mehr Einfluss auf die Programmgestaltung erhalten wollen, wie das bei Zeitungen schon gelungen ist. Eine Politisch neutrale Programmgestaltung könnte dann kaum mehr erfüllt werden. Ich hoffe, dass eine solche Entwicklung verhindert werden kann.