Ein Helikopter der Rega vor einem Berggipfel.
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Neue «SRF DOK»-Serie «Hoch hinaus: Die Schweiz über 3000 Metern»

Die vierteilige neue «DOK»-Serie gibt Einblicke in den abenteuerlichen Alltag von Menschen, die unterschiedlichen Leidenschaften und Berufen oberhalb von 3000 Metern ü. M. nachgehen. Ein Profibergsteiger, eine Rettungssanitäterin, ein Strahler und ein Hüttenehepaar nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in die Höhe.

Die Schweiz ist ein Land der Berge. Viele Schweizerinnen und Schweizer leben und arbeiten in den gut erreichbaren Höhen des Alpenmassivs, sind geprägt davon oder suchen dort Zuflucht. Aber nur ein Bruchteil von ihnen bewegt sich über der Höhe von 3000 Metern über Meer. In der neuen Porträtserie von «SRF DOK» werden vier unterschiedliche Protagonistinnen und Protagonisten begleitet, die ihrer Passion nachgehen und ihr Geld auf über 3000 Metern verdienen.

In der ersten Folge steht der bald 50-jährige Familienvater und Profibergsteiger Stephan Siegrist im Mittelpunkt. Noch immer erklimmt er die steilsten Wände dieser Welt. Unterschiedliche Gründe wie Corona, die Höhenkrankheit eines Kollegen auf einer Expedition im Himalaya und ein beinahe tragischer Unfall an der Eiger-Nordwand haben ihn in den letzten Jahren immer wieder daran gehindert, angefangene Projekte abzuschliessen. Nun wagt er sich gemeinsam mit einem jungen Bergsteigerkollegen an die erstmalige Traversierung von elf Gipfeln in drei Tagen im Berner Oberland: vom Lauterbrunnental ins Kandertal. Dabei stellt sich Siegrist die Frage, wie lange er das noch machen und wieviel Risiko er als fast 50-Jähriger noch eingehen wolle.

Rebekka Frieden ist 30 Jahre alt und arbeitet als Rettungssanitäterin bei der Air Zermatt. Ihren Traum, im Helikopter als Rettungssanitäterin unterwegs zu sein, hat sie sich durch harte Arbeit verwirklicht. Inzwischen ist sie die erste Frau in dieser Position bei der Air Zermatt und seit Ostern 2022 selbstständig im Helikopter unterwegs. «DOK» hat sie begleitet und zeigt, wie sie ihren Traumjob in einem männergeprägten Umfeld erlebt, persönliche Herausforderung meistert und sich gleichzeitig ihrer Vorbildfunktion bewusst ist.

Christoph Betschart ist 35-jährig und seit zehn Jahren professioneller Strahler aus Leidenschaft. Von Ende Mai bis September ist er jeweils allein oder mit seinem Bruder und anderen Hobbystrahlern in den Bergen rund um Andermatt unterwegs und macht sich auf die Suche nach Kristallen. Ab Juli zieht es ihn auf über 3000 Meter an den Galenstock, wo er sein Gebiet abgesteckt hat. Auch dieses Jahr vermutet er an einigen Stellen grosse Funde. Zudem besitzt er gemeinsam mit seiner Familie einen kleinen Mineralienladen in Andermatt, der grösstenteils von seiner Ehefrau Carmen geführt wird. Sein Beruf ist gefährlich. Erst vor drei Jahren hat er einen guten Freund verloren, der beim Strahlen abgestürzt ist.

Hitzewochenende auf der Hörnlihütte. Im Tal liegen die Temperaturen bei 34 Grad. Die Touristinnen und Bergsteiger kommen aus einem besonderen Grund in die Hütte: dem Matterhorn. Das Hüttenehepaar Edith und Martin Lehner führen die Hörnlihütte schon seit mehreren Jahren und bereiten sich auf den Ansturm vor. In der vierten Folge der Serie begleitet die Crew von «DOK» die beiden ein Wochenende lang und verfolgt Geschichten in und um die Hütte direkt am Matterhorn.

«Hoch hinaus» wird fixer Bestandteil des «SRF DOK»-Angebots
«Hoch hinaus» ist die neue Serienreihe von «SRF DOK». Die Serie erscheint jährlich mit neuen Folgen und schafft einzigartige Einblicke rund um die Themen Berge und Abenteuer. Bisherige Dokumentationen und Reportagen zum Thema ergänzen die Serie «Die Schweiz über 3000 Metern» und sind bereits online auf Play SRF verfügbar. Zudem werden künftig weitere Produktionen von «SRF DOK» unter diesem Titel produziert.


Ausstrahlung: Freitags, ab 26. August 2022, 21.00 Uhr, SRF 1


Text: SRF

Bild: SRF/Mirjam Kluka

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