«Übersetzen zwischen Sprachen und Kulturen gehört dazu»

Zwischen den Sprachregionen der Schweiz zeigen sich nicht nur unterschiedliche Themen, sondern auch verschiedene Haltungen, Arbeitsweisen und Perspektiven. Fünf SRG-Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus ihrem Alltag zwischen Deutschschweiz, Romandie, Tessin und Rumantschia – und davon, wie Nähe, Distanz, Sprache und kulturelle Prägung den Blick auf das Land verändern.

«Wer sich kennt, berichtet anders übereinander»

Romana Costa bewegt sich seit Jahren zwischen den Sprachregionen – zuerst bei SRF, heute bei RTR als interregionale Koordinatorin. Im Gespräch mit der SRG.D erklärt sie, warum das Verständnis zwischen den Regionen oft schon mit der Sprache beginnt, und was passiert, wenn Redaktionen über Sprachgrenzen hinweg tatsächlich zusammenarbeiten.

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«Im Tessin gehört das Übersetzen zwischen Sprachen und Kulturen dazu»

In der Deutschschweiz wird oft unterschätzt, was es heisst, Teil einer Minderheit zu sein. RSI-Bundeshauskorrespondent Omar Cartulano erklärt im Gespräch mit SRG.D, wie diese Erfahrung seine Arbeit prägt und inwiefern sich journalistische Zugänge, politische Debatten und Arbeitsweisen zwischen den beiden Sprachregionen unterscheiden.

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Kritisch oder empathisch? Wie unterschiedlich die Schweiz sich selbst erzählt

Die SRF-Korrespondentin Myriam Reinhard berichtet seit vier Jahren aus der Romandie und erklärt im Interview mit SRG.D, warum sich nicht nur der Ton, sondern auch die journalistische Perspektive diesseits und jenseits des Röstigrabens deutlich unterscheidet.

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«Wer die Deutschschweiz versteht, versteht die Schweiz besser»

Wie tickt die Deutschschweiz – und was bedeutet das für die Berichterstattung? Julien Guillaume erlebt seit fünf Jahren als RTS-Inlandkorrespondent in der Deutschschweiz, wie unterschiedlich Medienlogik, Debattenkultur und politische Prioritäten zwischen Ost und West sind.

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«Das Tessin kämpft allein für Gehör»

Seit Sommer 2024 berichtet Iwan Santoro als SRF-Radiokorrespondent aus dem Tessin – und erlebt täglich, wie stark sich politische Stimmungen, Mediengewohnheiten und regionale Identitäten vom Rest der Schweiz unterscheiden. Im Gespräch erzählt er, welche Überraschungen ihm begegnet sind und warum lokale Sensibilitäten die Berichterstattung prägen.

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