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SRF mit positiver Nutzungsbilanz im ersten Halbjahr 2022

SRF zieht über das erste Halbjahr 2022 eine positive Bilanz. Im Fernsehen erzielten die SRF-Sender einen Marktanteil von 32,7 Prozent, im Radio 52,7 Prozent. Ebenfalls gross war das Interesse am Audio- und Videoangebot von SRF.

SRF 1, SRF zwei und SRF info erzielten im ersten Halbjahr 2022 einen Marktanteil von 32,7 Prozent («Overnight»-Wert). In der Primetime, der wichtigsten Sendezeit am Abend zwischen 19.00 und 22.30 Uhr, verbuchten die TV-Sender von SRF einen Marktanteil von 41,3 Prozent und sind damit führend. SRF 1 erreichte einen Marktanteil von 21,2 Prozent, SRF zwei erreichte 9,6 Prozent. Bei der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen sind die TV-Sender von SRF mit 25,2 Prozent Marktanteil ebenfalls Marktführer.

Mit 975 000 Zuschauenden war die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 16. Februar, als der Bundesrat die Aufhebung fast aller damals geltenden Corona-Massnahmen angekündigt hat, die meistgesehene Sendung im ersten Halbjahr 2022. In den ersten sechs Monaten des Jahres verfolgten im Schnitt 684 000 Personen die Hauptausgabe der «Tagesschau». Die Spezialsendung von SRF News vom 24. Februar 2022, dem Tag nach der russischen Invasion in der Ukraine, verfolgten durchschnittlich 491 000 Personen. Das Interesse für das Geschehen in der Ukraine war auch im Web gross: So verzeichnete die SRF News App am 24. Februar mit 945 000 Visits den Höchstwert im ersten Halbjahr 2022. Auch die verschiedenen Folgen von «SRF Kinder-News» zum Ukraine-Krieg fanden mit rund 560 000 Videostarts auf Play SRF und YouTube viel Beachtung. Gross war der Publikumszuspruch mit im Schnitt 424 000 Zuschauenden auch an der Spezialsendung zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich.

Einen absoluten Spitzenwert verzeichnete die nunmehr dreizehnte Staffel der Auswandererserie «Auf und davon». Mit im Schnitt 795 000 Zuschauenden sahen diese so viele Menschen wie noch nie seit der Messumstellung im Jahr 2013. Auch bei der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen war die SRF-Erfolgsproduktion mit einem Marktanteil von 40,2 Prozent besonders beliebt. Wiederum grossen Anklang fand die vierte und finale Staffel der SRF-Erfolgsserie «Wilder». Diese verfolgten im Schnitt 573 000 Zuschauende. Auch in den sieben Tagen nach der TV-Ausstrahlung erfreute sich «Wilder» mit im Schnitt zusätzlichen rund 106 000 Zuschauenden grosser Beliebtheit. Auf Play SRF verzeichnete die Krimiserie insgesamt 580 000 Videostarts. Das Angebot von SRF Kultur fand im ersten Halbjahr 2022 auch online viel Beachtung: «rec.», das im Sommer 2021 lancierte Online-Reportageformat, verzeichnete von Januar bis Juni rund 1,7 Millionen Videostarts auf YouTube. Rund 75 Prozent der erreichten Nutzenden sind unter 45 Jahre alt.

Beliebt waren auch die «SRF bi de Lüt»-Formate wie «Familiensache», «Unser Dorf» und «Winterhüttengeschichten» mit im Schnitt 686 000, 580 000 respektive 551 000 Zuschauenden. Auch «Happy Day» mit durchschnittlich 691 000 Zuschauenden sowie «Ding Dong – Zeig mir dein Zuhause» mit 557 000 Zuschauenden konnten das Publikum überzeugen. Unterhaltungsangebote wussten das Publikum auch bei SRF zwei und im Onlineangebot in den Bann zu ziehen. Mit 246 000 Zuschauenden im Schnitt war der Dokumentarfilm «Patent-Ochsner – Eine Reise durch die Vergangenheit in die Zukunft» die erfolgreichste Nicht-Sportsendung auf SRF zwei. Die achte Ausgabe von Bounce Cypher, dem grössten Event für Rap aus der Schweiz, verzeichnete auf YouTube insgesamt eine Million Videostarts. Von den auf YouTube erreichten Nutzerinnen und Nutzer stammen 84 Prozent aus der anvisierten Zielgruppe der unter 35-Jährigen.

Im Sport stiess im ersten Halbjahr vor allem das umfangreiche Wintersportangebot auf grosses Interesse. Die Lauberhornabfahrt mit dem später zweitplatzierten Beat Feuz verfolgten im Schnitt 839 000 Skibegeisterte, die Männerabfahrt in Kitzbühel sahen durchschnittlich 747 000 Personen. Auch im Web erfreute sich das umfassende Wintersportangebot von SRF Sport grosser Beliebtheit: So verzeichnete das Webangebot zu den olympischen Winterspielen in Bejing insgesamt 20 Millionen Visits, die dazugehörigen Livestreams erzielten 7,5 Millionen Videostarts.

Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF 3, Radio SRF 4 News, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus verbuchten zwischen Januar und Juni einen Marktanteil von 52,7 Prozent. Zwischen 06.00 und 09.00 Uhr, der zuhörerstärksten Zeit des Tages, wählten im ersten Halbjahr durchschnittlich 59 Prozent aller Radiohörenden in der Deutschschweiz einen Sender der SRF Radiofamilie. Mit 27,3 Prozent bleibt Radio SRF 1 in der Deutschschweiz Marktführer. Die «Rendez-vous»-Ausgabe um 12.30 Uhr hörten wochentags von Januar bis Juni im Schnitt 513 000 Zuhörerinnen und Zuhörer, das «Echo der Zeit» um 18.00 Uhr im Schnitt 333 000. Dies entspricht einem Marktanteil von 48,9 respektive 34,4 Prozent.

Detaillierte Informationen zu den Jahreszahlen von SRF finden Sie hier.
Eine umfassende Übersicht zu Zuschauerzahlen und Marktanteilen einzelner Sendungen ist in den Sendungslisten SRF 1 und SRF zwei abrufbar.


Text: SRF

Bild: SRF/Oscar Alessio

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