Ausschreibung 2020

DEIN LEBEN IST «AUDIOAUDIO»!?

Will heissen, du hast den Drang und das Können, gesamtgesellschaftliche Themen in anregende, bewegende «Hörstücke» zu packen? Du bist innovativ und orientierst dich für deine Arbeit an den allgemein gültigen journalistischen Grundsätzen? Dein Projekt ist bis anhin nur an den finanziellen Mitteln gescheitert, und du benötigst den ultimativen «katalysatOHR»?

Überzeuge uns von deinem Projekt und wir bieten dir...

  • einen Förderbeitrag von max. 6'000 CHF zur Ausarbeitung und Realisierung deines Herzensprojekts.
  • optimale Produktionsbedingungen im Basler SRF-Studio mit Support eines Tontechnikers.
  • die Präsentation deines produzierten «Hörstücks» am sonOHr-Festival 2022.

Einreichefrist 2020: Montag, der 21. September

Kontakt «katalysatOHR»
Daniela Palla, Geschäftsführerin Stiftung Radio Basel
058 135 01 87 oder info@katalysatohr.ch


Bereits produzierte Hörstücke können anlässlich des 11. nationalen Wettbewerbs des

SONOHR Radio- & Podcast-Festival

eingereicht werden. Gefragt sind fiktionale, dokumentarische und künstlerische Hörstücke und Podcasts, sowie deren Mischformen, bei welchen sich Form, Inhalt und Länge auf eine überzeugende Art treffen und welche die spezifischen Möglichkeiten des auditiven Gestaltens ausschöpfen.

Eingabefrist: Montag, 21. September 2020
Sämtliche Details findest Du hier


katalysatOHR 2019 - zwei Projekte ausgezeichnet

Aus der ersten Ausschreibung des von der Stiftung Radio Basel lancierten Audio-Förderpreises «katalysatOHR» gehen eine Gewinnerin und ein Gewinner hervor: Irene Grüter, Moderatorin und Redaktorin SRF, und Autor Michael Stauffer konnten die Jury mit ihren Projekteingaben überzeugen. Die Preise wurden am 23. Februar im Rahmen des sonOhr Radio- und Podcast Festivals vergeben.

Nach zehn Jahren «featurepreis» um den aktuellen - auch formalen - Entwicklungen im Bereich «Hörstück» Rechnung zu tragen. Letztes Jahr wurde der neue Förderpreis «katalysatOHR» erstmals ausgeschrieben.

Die fünfköpfige Jury unter der Leitung von Stiftungsrat Michael Motter konnte insgesamt16 Einreichungen beurteilen. Die eingereichten Projektskizzen zeichneten sich sowohl durch spannende Themenwahl wie ein grundsätzlich hohes Niveau aus.

«Wer putzt die Schweiz?» und «CO2-Apokalypse»

Gleich zwei Projekte konnten die Jury überzeugen: Der Hauptpreis von 6'000 CHF geht an Irene Grüter, Moderatorin und Redaktorin bei Radio SRF 2 Kultur. Die eigentlich naheliegende, aber kaum gestellte Frage «Wer putzt die Schweiz?», umgesetzt in Shortcuts, die die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven ausleuchten soll und eine bereits ausgefeilte Vorstellung der musikalisch-akustischen Ausgestaltung waren ausschlaggebend für den einhelligen Juryentscheid. Neben dem Förderbeitrag wird Grüter ihr Hörstück im Basler SRF-Studio produzieren können.
Den zweiten Preis in Höhe von 5'000 CHF erhält Michael Stauffer, freier Schriftsteller und Hörspielautor, für sein geplantes Hörstück «Die CO2-Apokalypse – oder wie klimawirksam bin ich wirklich?». Die Jury spricht der heiteren, selbstironischen Herangehensweise an ein ‘strapaziertes, aber wichtiges Thema’ das Potenzial zu, auch von Klimawandel-Skeptikern und -Überdrüssigen gehört zu werden.

Die aus den prämierten Projekten hervorgehenden Audio-Produktionen werden im Programm des sonOhr Radio- und Podcast Festivals 2021 zu hören sein.


Jury 2019

  • Barbara Stöckli, MAZ-Studienleiterin,
  • Kulturpublizistin und «sonOhr»-Vertreterin Carmen Beyer,
  • Radioproduzent Andreas Forcart,
  • Podcasterin Naomi Gregoris und
  • Michael Motter, Stiftung Radio Basel, Juryvorsitz

Bild: Key visual: schaererdecarli.ch Foto: Samuel Paul Gäumann